Pressemitteilung
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Lkw-Maut-Fahrleistung steigt im August 2026 um 2,0 Prozent
Der saisonbereinigte Lkw-Maut-Fahrleistungsindex verzeichnet ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat und deutet auf mehr Gütertransporte auf deutschen Autobahnen hin.
Frankfurt am Main, 9. September 2026
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich den kalender- und saisonbereinigten Lkw-Maut-Fahrleistungsindex für mautpflichtige Fahrzeuge auf deutschen Bundesautobahnen und errechnet daraus die Veränderung der Fahrleistung gegenüber dem Vorjahresmonat als frühen Indikator für den Güterverkehr.
Lkw-Maut-Fahrleistung saisonbereinigt in Deutschland im August 2026: 2,0 Prozent, höher als im August 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 42191-0001).
Das Statistische Bundesamt hat die Fahrleistungsdaten für August 2026 veröffentlicht. Der saisonbereinigte Index lag bei 95,9 Punkten. Im August 2025 lag die Jahresveränderung noch bei minus 0,9 Prozent, im Juli 2026 bei minus 0,6 Prozent. Gegenüber beiden Monaten fällt der Wert für August 2026 damit höher aus, um 2,9 beziehungsweise 2,6 Prozentpunkte.
Der höchste August-Wert seit 2017
Seit 2018 war die Jahresveränderung in keinem August so hoch wie jetzt. Zuletzt übertraf sie diesen Wert im August 2017 mit 5,7 Prozent. Den höchsten Stand der gesamten Reihe erreichte die Fahrleistung im April 2021 mit 19,1 Prozent, der Wert für August 2026 liegt 17,1 Prozentpunkte darunter. Den niedrigsten Wert maß das Bundesamt im März 2009 mit minus 16,1 Prozent, im August 2006, dem ersten August mit Vorjahresvergleich, waren es plus 10,5 Prozent.
Index und Veränderung steigen gemeinsam
Auch die nicht saisonbereinigten Indexpunkte legten im August 2026 zu, auf 88,6 Punkte, ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber August 2025. Ein solches gleichzeitiges Plus gab es in einem August in den 19 Jahren davor neunmal, zuletzt 2022.
Mehr Lastwagen bei weniger Produktion
Im Juli 2026 lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,7 Prozent niedriger als im Juli 2025, der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe um 13,2 Prozent höher. Die Verbraucherpreise stiegen im August 2026 um 2,9 Prozent gegenüber dem August 2025. Gefahren wird also mehr, produziert weniger. Beide Reihen messen im selben Land, aber nicht dasselbe.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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