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Öffentlicher Dienst: 5,4 Millionen Beschäftigte im Jahr 2024

Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst wächst das neunte Jahr in Folge und erreicht in der langen Reihe ihren bisherigen Höchststand.

Frankfurt am Main, 2. März 2026

Das Statistische Bundesamt zählt zum Stichtag jedes Jahres alle Personen im öffentlichen Dienst: Beamte und Tarifbeschäftigte bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen, in Vollzeit wie in Teilzeit, erfasst als Köpfe, nicht als Stellen.

Öffentlicher Dienst Beschäftigte in Deutschland am 30. Juni 2024: 5,4 Millionen Personen, mehr als am 30. Juni 2023 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 74111-0001).

Das Statistische Bundesamt hat die Personalstandstatistik für den öffentlichen Dienst veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahreswert kamen 110 Tausend Personen hinzu, ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber den 5,3 Millionen Beschäftigten im Jahr zuvor.

Der neunte Anstieg in Folge treibt den Höchststand

Der Wert für 2024 ist der höchste der gesamten Reihe, die im Jahr 2000 bei 4,9 Millionen Personen begann. Ihren niedrigsten Stand erreichte sie 2008 mit 4,5 Millionen Personen. Zuletzt wuchs die Beschäftigung im öffentlichen Dienst neun Jahre in Folge, und das Tempo hat zugenommen: Vor einem Jahr betrug der Zuwachs 64 Tausend Personen, diesmal lag er bei 110 Tausend.

Staatsfinanzen entwickeln sich in einem eigenen Takt

Neben der Beschäftigtenzahl bewegen sich andere Reihen, die den öffentlichen Sektor einordnen, ohne sie zu erklären. Die Schulden der öffentlichen Haushalte lagen am 30. Juni 2024 bei 2,5 Billionen Euro, 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Steuereinnahmen summierten sich 2023 auf 915,8 Milliarden Euro, ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber 2022, während das Bruttoinlandsprodukt mit 3.645,6 Milliarden Euro um 1,0 Prozent unter dem Vorjahreswert blieb. Ein Zusammenhang zwischen diesen Reihen und der Personalzahl lässt sich daraus nicht ablesen; jede Größe stammt aus einer eigenen Reihe mit eigenem Zeitraum. Die lange Reihe steht im Dossier Öffentlicher Dienst Beschäftigte.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

0 2.000 4.000 6.000 2000: 4.908,9 Tausend Personen 2001: 4.820,8 Tausend Personen 2002: 4.809,1 Tausend Personen 2003: 4.779,4 Tausend Personen 2004: 4.669,9 Tausend Personen 2005: 4.599,4 Tausend Personen 2006: 4.576 Tausend Personen 2007: 4.540,6 Tausend Personen 2008: 4.505,1 Tausend Personen 2009: 4.547,6 Tausend Personen 2010: 4.586,1 Tausend Personen 2011: 4.602,9 Tausend Personen 2012: 4.617,4 Tausend Personen 2013: 4.635,2 Tausend Personen 2014: 4.652,5 Tausend Personen 2015: 4.645,5 Tausend Personen 2016: 4.689 Tausend Personen 2017: 4.739,9 Tausend Personen 2018: 4.802,9 Tausend Personen 2019: 4.884,8 Tausend Personen 2020: 4.968 Tausend Personen 2021: 5.095,6 Tausend Personen 2022: 5.206 Tausend Personen 2023: 5.270 Tausend Personen 2024: 5.380 Tausend Personen5.380 30. Juni 2000 30. Juni 2005 30. Juni 2010 30. Juni 2015 30. Juni 2020 30. Juni 2024 Statistisches Bundesamt, Tabelle 74111-0001 © statistik-de.de
Wie viele Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 74111-0001.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Wer zählt zum öffentlichen Dienst?

Beamtinnen und Beamte ebenso wie Tarifbeschäftigte bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen, in Vollzeit wie in Teilzeit, jeweils als Kopf gezählt und nicht als Stelle.

Warum liegt die Zahl über der Zahl der Vollzeitstellen?

Weil zwei Teilzeitkräfte doppelt gezählt werden: Die Statistik erfasst Personen, keine Vollzeitäquivalente.

Welche Ebene stellt die meisten Beschäftigten?

Das zeigt diese Reihe nicht: Sie zählt den öffentlichen Dienst insgesamt, ohne Aufteilung auf Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen.

Was passiert, wenn eine Kommune eine Aufgabe an ein eigenes Unternehmen in privater Rechtsform abgibt?

Die betroffenen Beschäftigten verschwinden aus der Statistik, obwohl ihre Stelle weiter besteht, etwa bei Kliniken oder Stadtwerken in privater Rechtsform.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 74111-0001, 71211-0001, 71311-0001, Datenstand 01.10.2026 / 12:57:14. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.