Wie entwickeln sich die Preise, die Landwirte für ihre Erzeugnisse bekommen?
Der Index misst, was landwirtschaftliche Betriebe beim Verkauf ihrer Erzeugnisse erlösen, von Getreide und Kartoffeln bis zu Milch, Schweinen und Eiern, ohne Mehrwertsteuer. Er sagt nichts darüber, was dieselben Waren im Laden kosten: Dazwischen liegen Verarbeitung, Transport und Handel. Monatswerte schwanken mit Ernte und Jahreszeit, deshalb wird mit demselben Monat des Vorjahres verglichen. Ihren niedrigsten Wert hatte die Reihe im April 2016, ihren höchsten im Dezember 2022. Für die Betriebe ist der Index nur die halbe Rechnung: Steigen Dünger, Futter und Diesel schneller als die Erlöse, bleibt trotz höherer Preise weniger übrig. Pflanzliche und tierische Erzeugnisse laufen dabei nicht im Gleichschritt. Beide Teilindizes, die Einkaufspreise der Betriebe und die Kaufwerte für Ackerland stehen im Dossier zu den Agrarpreisen.
Verantwortlich für die Einordnung Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein
Den ersten Entwurf schreibt ein Sprachmodell; Code prüft jede Zahl gegen die amtlichen Daten. KI-Transparenz