statistik-de.de Amtliche Zahlen, unabhängig aufbereitet
Reihe fortlaufend, zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie lange arbeiten Beschäftigte laut Tarifvertrag pro Woche?

Einordnung

Tariflich vereinbart ist nicht dasselbe wie tatsächlich gearbeitet: Überstunden, Teilzeit und Arbeitszeitkonten verschieben die reale Zahl in beide Richtungen, ohne dass sich am Tarifvertrag etwas ändert. Diese Reihe zeigt, was ausgehandelt wurde, nicht, was am Ende auf der Stundenkarte steht. Seit 2010 bewegt sie sich in einem Band von drei Zehntelstunden: Am niedrigsten lag sie von 2010 bis 2014, am höchsten von 2020 bis 2024. Die Debatte über die Viertagewoche findet in dieser Statistik also bisher nicht statt. Das liegt auch an ihrer Bauart. Ein Tarifvertrag regelt die Arbeitszeit einer vollen Stelle; wer in Teilzeit wechselt, senkt seine eigene Arbeitszeit, ohne dass sich an diesem Durchschnitt etwas ändert. Und wer ohne Tarifvertrag arbeitet, kommt hier gar nicht vor. Wie weit die Branchen auseinanderliegen und wie stark die Tariflöhne in derselben Zeit stiegen, steht im Dossier zur Arbeitszeit.

Verantwortlich für die Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

✓ Geprüft am 16.10.2026, ohne Beanstandung Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0001 Datenstand 09.09.2026 / 11:48:26 vom Bundesamt aktualisiert am 28.08.2026
38,5 Stunden, 2025 −0,3 % zu 2024
38,6 Höchststand 2024
16 Werte in der Reihe, ab 2010 +0,5 % über den ganzen Zeitraum
FreiZahlen, Grafik und Einordnung.
Das Datenpaket · 6,00 €Die Werte als CSV, die Grafik als SVG und PNG, der Zitiervorschlag und die Anschlusstabellen, zum Weiterarbeiten. Was darin steht

Was der jüngste Wert heißt

Der niedrigste Stand seit 2019.

Tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland, 2010 bis 2025 Stunden
0 10 20 30 40 2010: 38,3 Stunden 2011: 38,3 Stunden 2012: 38,3 Stunden 2013: 38,3 Stunden 2014: 38,3 Stunden 2015: 38,5 Stunden 2016: 38,5 Stunden 2017: 38,5 Stunden 2018: 38,5 Stunden 2019: 38,5 Stunden 2020: 38,6 Stunden 2021: 38,6 Stunden 2022: 38,6 Stunden 2023: 38,6 Stunden 2024: 38,6 Stunden38,6 2025: 38,5 Stunden38,5 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2024 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
Grafik als SVG und PNGim Datenpaket, 6,00 €

Was in der Reihe steht

Tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland · Stunden
Zeitraum Stunden zum Vorzeitraum
202538,5−0,3 %
202438,6−0,0 %
202338,6−0,0 %
202238,6−0,0 %
202138,6−0,0 %
202038,6+0,3 %
201938,5−0,0 %
201838,5−0,0 %
201738,5−0,0 %
201638,5−0,0 %
201538,5+0,5 %
201438,3−0,0 %
201338,3−0,0 %
201238,3−0,0 %
201138,3−0,0 %
201038,3–
Werte als CSVim Datenpaket, 6,00 €

Wonach sich diese Reihe aufschlüsseln lässt

Wer die Frage oben gestellt hat, stellt meist gleich die nächste hinterher. Die Statistik 62221 führt dafür vier Tabellen, und alle führen auf eine dieser zwei Aufschlüsselungen.

nach Quartalen 2
62221-0002 · 62221-0004 geprüfte Tabellen zu dieser Frage
nach Wirtschaftszweigen 4
62221-0001 · 62221-0002 · 62221-0003 … geprüfte Tabellen zu dieser Frage

Das Datenpaket zu dieser Reihe

6,00 €

Enthalten: Alle 16 Werte als CSV, das Diagramm als SVG und als PNG in Druckauflösung, eine Farbtafel dazu, Zitiervorschlag in vier Formaten, die Fußnoten des Bundesamtes im Klartext, 6 geprüfte Anschlusstabellen mit Nummer und Titel.

Häufige Fragen

Tarifliche Wochenarbeitszeit: Wie hat sich der Wert seit 2024 verändert?

Tarifliche Wochenarbeitszeit: 38,5 Stunden (2025), zuvor 38,6 Stunden (2024). Das sind 0,3 Prozent weniger.

Tarifliche Wochenarbeitszeit: Wann war der Wert seit 2010 am höchsten, wann am niedrigsten?

Tarifliche Wochenarbeitszeit: höchster Wert 38,6 Stunden (2024), niedrigster Wert 38,3 Stunden (2014). Die Reihe beginnt mit 2010.

Weitere Reihen zum Thema

Quelle und Zitiervorschlag Statistisches Bundesamt (Destatis); GENESIS-Online, Tabelle 62221-0001; „Indizes der Tarifverdienste, Wochenarbeitszeit“; Stand: 09.09.2026 / 11:48:26; abgerufen am 9.9.2026; Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0). Die Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 und dürfen weiterverwendet werden, auch gewerblich, solange die Quelle genannt wird.
Prüfvermerk zu dieser Reihe

Ohne Befund.

Vermerk als JSON · Methode