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Umwelt und Energie 8. September 2026 Neue Daten

Strommix 2025: so viel Ökostrom wie nie, und trotzdem ein kleinerer Anteil

Einordnung

0,4 Prozent mehr als im Vorjahr: So wenig Zuwachs hatte der Strom aus erneuerbaren Energien seit dem Rückgang von 2021 nicht. Gebaut wurde weiter, Windräder und Solaranlagen hatten Ende 2025 so viel Leistung wie nie. Was sie einspeisen, hängt aber auch am Wetter und daran, wie oft Anlagen abgeregelt werden. Den Fortschritt der Energiewende zeigt ein einzelner Jahresertrag deshalb schlecht, eher schon, womit die Lücken gefüllt werden.

Verantwortlich für Text und Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Den ersten Entwurf schreibt ein Sprachmodell; Code prüft jede Zahl gegen die amtlichen Daten. KI-Transparenz

Die Netzbetreiber in Deutschland nahmen 2025 insgesamt 257.880.837 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien auf, so viel wie nie seit Beginn der Reihe 2018 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Stand 08.10.2026).

✓ Geprüft am 23.10.2026, ohne Beanstandung, 1 Hinweis Statistisches Bundesamt, Erhebung über die Stromein- und -ausspeisung bei Netzbetreibern (43312) Datenstand 08.10.2026 / 08:53:14
Prüfvermerk zu diesem Dossier

Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus zwei Tabellen unter Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Befunde:

  • fließtext: streng: 724.369, 877.044

Methode

257.880.837 MWh, Strom aus erneuerbaren Energien 2025 +0,4 % zu 2024
256.848.228 Vorheriger Höchststand 2024
25.273.756 Juli 2026, aktueller Rand +23,0 % zum Vorjahresmonat
Frei zu lesenEinordnung, Leitgrafik und der erste Abschnitt.
Das vollständige Dossier · 21,00 €Fünf weitere Abschnitte, 13 Grafiken, 15 Datentabellen. Was darin steht
Freier Teil

Mehr Ökostrom und trotzdem ein kleinerer Anteil: Das geht, wenn der übrige Strom schneller wächst. 58,9 Prozent dessen, was die Netzbetreiber 2025 aufnahmen, stammten aus erneuerbaren Energien, etwas weniger als ein Jahr zuvor. Die gesamte Einspeisung war zum ersten Mal seit 2021 wieder gestiegen, und die erneuerbare hielt nicht Schritt.

Die Reihe beginnt 2018 und kennt bisher einen einzigen Rückgang, 2021, als die Menge um 7,4 Prozent fiel. Seither wächst sie in jedem Jahr, aber jedes Mal langsamer. Einzelne Monate folgen dem Wetter: Der stärkste Monat der Reihe liegt vier Jahre zurück, und der Juni 2026 lag unter dem Juni 2025, obwohl das erste Halbjahr 2026 um 6,5 Prozent über dem Vorjahreshalbjahr lag. Wer zwei Monate vergleicht, misst vor allem Wind und Sonne.

Die Reihe zum Strom aus erneuerbaren Energien ist frei abrufbar, Jahr für Jahr und Monat für Monat. Was sie nicht zeigt, trennt dieses Dossier heraus: wie groß die gesamte Einspeisung ist, welche Energieträger sie liefern, Erdgas und Steinkohle eingeschlossen, wie viel Leistung in Windrädern und Solaranlagen steckt und wie viel Strom Deutschland mit seinen Nachbarn tauscht.

Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland, 2018 bis 2025 MWh je Jahr
0 100 Mio. 200 Mio. 300 Mio. 2018: 207.150.385 MWh 2019: 225.892.118 MWh 2020: 237.100.556 MWh 2021: 219.600.042 MWh 2022: 235.760.866 MWh 2023: 250.449.994 MWh 2024: 256.848.228 MWh 2025: 257.880.837 MWh257.880.837 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
Strom aus erneuerbaren Energien je Monat Februar 2025 bis Juli 2026, MWh
16 Mio. 18 Mio. 20 Mio. 22 Mio. 24 Mio. 26 Mio. 25.273.756 Februar 2025: 17.077.807 MWh März 2025: 19.865.737 MWh April 2025: 19.995.740 MWh Mai 2025: 23.912.836 MWh Juni 2025: 24.834.462 MWh Juli 2025: 20.546.103 MWh August 2025: 20.952.403 MWh September 2025: 22.068.066 MWh Oktober 2025: 24.826.734 MWh November 2025: 19.302.014 MWh Dezember 2025: 22.240.968 MWh Januar 2026: 22.763.881 MWh Februar 2026: 21.754.060 MWh März 2026: 22.932.713 MWh April 2026: 23.480.965 MWh Mai 2026: 22.226.975 MWh Juni 2026: 23.102.903 MWh Juli 2026: 25.273.756 MWh Februar 2025 Juli 2025 Januar 2026 Juli 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Der Nenner schrumpft, und das verändert jeden Anteil

36,8 Prozent betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Einspeisung 2018, 59,4 Prozent im Jahr 2024 und 2025 dann 58,9 Prozent (Tabelle 43312-0001). In sieben Jahren ist er um 22,1 Prozentpunkte gestiegen, und nur ein Teil davon ist Zubau. Der andere Teil steckt im Nenner: 2018 speisten die Netzbetreiber insgesamt 563,3 Millionen Megawattstunden ein, 2025 waren es 22,3 Prozent weniger. Die letzten Kernkraftwerke sind seit 2023 vom Netz, und ein wachsender Teil des Solarstroms wird dort verbraucht, wo er entsteht; was nicht ins Netz geht, zählt diese Statistik nicht. Ein schrumpfender Nenner macht jeden Anteil größer, und ein wachsender macht ihn wieder kleiner.

Ein schrumpfender Nenner macht jeden Anteil größer, und ein wachsender macht ihn wieder kleiner.

2025 wuchs er wieder. Die gesamte Einspeisung stieg um 1,3 Prozent, die erneuerbare trat fast auf der Stelle, und der Anteil fiel um einen halben Prozentpunkt, obwohl Wind und Photovoltaik Ende 2025 mehr Leistung hatten als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr 2026 lag er bei 59,1 Prozent, nach 58,0 Prozent in denselben Monaten des Vorjahres, und das, obwohl auch die Gesamteinspeisung um 4,5 Prozent zulegte. Diesmal wuchs der Zähler schneller.

Ende des freien Teils
Im vollständigen Dossier Grafik: Anteil erneuerbarer Energien an der Stromeinspeisung, 2018 bis 2025 Dazu kommen fünf weitere Abschnitte.

Das vollständige Dossier

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Das vollständige Dossier zeigt, woraus der Strom kommt: die Träger im Einzelnen, Windkraft und Photovoltaik mit Leistung und Ertrag, Erdgas und Biogas, und den Stromaustausch mit den Nachbarländern.

5weitere Abschnitte mit Einordnung
13weitere Grafiken
15Datentabellen als CSV
1PDF des ganzen Dossiers

Was Sie darin lesen

  1. Grafiken zum ersten AbschnittGrafiken: Anteil erneuerbarer Energien an der Stromeinspeisung, 2018 bis 2025 · Stromeinspeisung ins Netz insgesamt, 2018 bis 2025
  2. Wind vorn, und auf Platz zwei eine RestgrößeGrafik: Stromeinspeisung nach Energieträgern 2025
  3. Windkraft: mehr Leistung, weniger StromGrafiken: Strom aus Windkraft, 2018 bis 2025 · Installierte Leistung Windkraft, 2018 bis 2025
  4. Photovoltaik: Die Zahl der Anlagen wächst schneller als ihr Strom im NetzGrafiken: Strom aus Photovoltaik, 2018 bis 2025 · Installierte Leistung Photovoltaik, 2018 bis 2025 · Einspeisende Photovoltaikanlagen, 2018 bis 2025
  5. Erdgas auf dem Höchststand, Biogas auf dem TiefststandGrafiken: Strom aus Erdgas, 2018 bis 2025 · Strom aus Biogas, 2018 bis 2025
  6. Deutschland führt wieder mehr Strom ein als aus, am meisten aus FrankreichGrafiken: Einfuhr von Strom, 1991 bis 2025 · Ausfuhr von Strom, 1991 bis 2025 · Stromeinfuhr nach Herkunftsländern 2025

CSV · SVG und PNG · PDF · Zitiervorschlag · Farbtafel

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Häufige Fragen

Wie viel Strom aus erneuerbaren Energien wurde im ersten Halbjahr 2026 eingespeist?

Von Januar bis Juni 2026 nahmen die Netzbetreiber 136.261.496 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien auf, 6,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Stand 08.10.2026).

In welchem Monat wurde am meisten Ökostrom eingespeist?

Im Februar 2022 mit 27.285.909 Megawattstunden, dem höchsten Monatswert seit Beginn der Reihe 2018. Kein Monat hat ihn seither erreicht (Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Stand 08.10.2026).

Warum sinkt der Anteil erneuerbarer Energien, obwohl mehr Ökostrom eingespeist wird?

Weil der Anteil an der gesamten Einspeisung gemessen wird, und die ist 2025 zum ersten Mal seit 2021 wieder gewachsen, schneller als die erneuerbare. Über längere Zeit wächst der Ökostrom trotzdem deutlich: Seit 2018 hat die eingespeiste Menge um 24,5 Prozent zugenommen (Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Stand 08.10.2026).