Wie viele Menschen arbeiten im Gesundheitswesen?
Gezählt werden alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, von der Krankenhausärztin bis zum Apothekenpersonal, in Köpfen und nicht in Vollzeitstellen. Eine Teilzeitkraft zählt hier wie eine Vollzeitkraft. Wer Fachkräftemangel an der reinen Kopfzahl ablesen will, braucht deshalb zusätzlich die Vollzeitäquivalente aus derselben Erhebung, die diese Reihe nicht zeigt. Sie beginnt 2000 mit ihrem niedrigsten Wert und stieg bis 2024 in jedem einzelnen Jahr, 24 Anstiege in Folge. Dass trotzdem vielerorts Personal fehlt, ist kein Widerspruch: Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im selben Zeitraum ebenfalls gestiegen, und gemessen in Arbeitsstunden fällt ein Zuwachs kleiner aus als in Köpfen, sobald mehr Menschen in Teilzeit arbeiten. Wie sich das Personal auf Einrichtungen und Berufsgruppen verteilt, steht im Dossier zum Gesundheitspersonal.
Verantwortlich für die Einordnung Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein