statistik-de.de Amtliche Zahlen, unabhängig aufbereitet
Reihe fortlaufend, zuletzt 2. Quartal 2026 Zahlen frei

Wie stark steigen die Tariflöhne in Deutschland?

Einordnung

Ein Tarifvertrag legt fest, was mindestens gezahlt wird; was tatsächlich auf dem Konto landet, steht in einer anderen Statistik. Der Index der Tarifverdienste misst die vereinbarten Monatsverdienste einschließlich tariflicher Sonderzahlungen, also auch Einmalzahlungen und Inflationsausgleichsprämien, über alle Branchen mit Tarifbindung. Das macht ihn sprunghaft: Läuft eine Prämie aus, kann der Index sinken, obwohl die Tabellenentgelte steigen. Aussagekräftig ist der Abstand zum selben Quartal des Vorjahres. Gegen die Verbraucherpreise gehalten zeigt er, ob Tarifabschlüsse die Kaufkraft erhalten; für alle Beschäftigten, ob tarifgebunden oder nicht, beantwortet das die Reihe zu den Reallöhnen. Das Jahr 2020 ist gleich 100 gesetzt. Verdienste nach Branchen führt das Dossier zu den Verdiensten.

Verantwortlich für die Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

✓ Geprüft am 1.10.2026, ohne Beanstandung Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0002 Datenstand 01.10.2026 / 12:26:27 vom Bundesamt aktualisiert am 28.08.2026
116,6 Index (2020 = 100), 2. Quartal 2026 +2,1 % zu 2. Quartal 2025
128 Höchststand 4. Quartal 2025 −8,9 % bis heute
66 Werte in der Reihe, ab 1. Quartal 2010 +59,3 % über den ganzen Zeitraum

Was aus diesen Zahlen nicht folgt

Ein hoher Indexstand heißt nicht, dass sich gerade viel bewegt: Er misst den Abstand zum Basisjahr 2020. Wie schnell es gerade geht, zeigt nur die Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Tarifverdienste je Quartal, 1. Quartal 2010 bis 2. Quartal 2026 Index (2020 = 100), die jüngsten 60 Werte
60 80 100 120 140 116,6 3. Quartal 2011: 74,9 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2011: 90,5 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2012: 75,7 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2012: 80,9 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2012: 77,2 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2012: 93,4 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2013: 78 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2013: 82,4 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2013: 79,1 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2013: 95,5 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2014: 79,7 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2014: 84,5 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2014: 81,9 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2014: 98,4 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2015: 82,1 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2015: 87 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2015: 83,8 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2015: 99,8 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2016: 83,9 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2016: 88,2 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2016: 86 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2016: 102,1 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2017: 86,3 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2017: 91,5 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2017: 87,7 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2017: 103,6 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2018: 88,4 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2018: 93,4 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2018: 90,9 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2018: 107,1 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2019: 90,7 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2019: 96,9 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2019: 94,7 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2019: 109,3 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2020: 93,7 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2020: 99,1 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2020: 95,9 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2020: 111,3 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2021: 94,9 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2021: 101 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2021: 96,8 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2021: 112,5 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2022: 98,7 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2022: 102,2 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2022: 98,7 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2022: 114,5 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2023: 101,4 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2023: 106,4 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2023: 103,2 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2023: 118,3 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2024: 107,1 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2024: 110,6 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2024: 108,2 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2024: 123,5 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2025: 108,1 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2025: 114,2 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2025: 111,1 Index (2020 = 100) 4. Quartal 2025: 128 Index (2020 = 100) 1. Quartal 2026: 110,2 Index (2020 = 100) 2. Quartal 2026: 116,6 Index (2020 = 100) 3. Quartal 2011 1. Quartal 2014 3. Quartal 2016 1. Quartal 2019 3. Quartal 2021 2. Quartal 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0002 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0002, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Was in der Reihe steht

Diese Sätze sind gerechnet, nicht geschrieben. Sie entstehen aus den Werten der Tabelle und ändern sich mit ihnen, sobald das Bundesamt neue veröffentlicht.

Tarifverdienste je Quartal · Index (2020 = 100) · die letzten 40 von 66 Werten
Zeitraum Index (2020 = 100) zum Vorzeitraum
2. Quartal 2026116,6+5,8 %
1. Quartal 2026110,2−13,9 %
4. Quartal 2025128+15,2 %
3. Quartal 2025111,1−2,7 %
2. Quartal 2025114,2+5,6 %
1. Quartal 2025108,1−12,5 %
4. Quartal 2024123,5+14,1 %
3. Quartal 2024108,2−2,2 %
2. Quartal 2024110,6+3,3 %
1. Quartal 2024107,1−9,5 %
4. Quartal 2023118,3+14,6 %
3. Quartal 2023103,2−3,0 %
2. Quartal 2023106,4+4,9 %
1. Quartal 2023101,4−11,4 %
4. Quartal 2022114,5+16,0 %
3. Quartal 202298,7−3,4 %
2. Quartal 2022102,2+3,5 %
1. Quartal 202298,7−12,3 %
4. Quartal 2021112,5+16,2 %
3. Quartal 202196,8−4,2 %
2. Quartal 2021101+6,4 %
1. Quartal 202194,9−14,7 %
4. Quartal 2020111,3+16,1 %
3. Quartal 202095,9−3,2 %
2. Quartal 202099,1+5,8 %
1. Quartal 202093,7−14,3 %
4. Quartal 2019109,3+15,4 %
3. Quartal 201994,7−2,3 %
2. Quartal 201996,9+6,8 %
1. Quartal 201990,7−15,3 %
4. Quartal 2018107,1+17,8 %
3. Quartal 201890,9−2,7 %
2. Quartal 201893,4+5,7 %
1. Quartal 201888,4−14,7 %
4. Quartal 2017103,6+18,1 %
3. Quartal 201787,7−4,2 %
2. Quartal 201791,5+6,0 %
1. Quartal 201786,3−15,5 %
4. Quartal 2016102,1+18,7 %
3. Quartal 201686–

Das Datenpaket zu dieser Reihe

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Jeder Wert oben auf dieser Seite ist frei zu lesen und bleibt es. Bezahlt wird, was zwischen der Rohtabelle und einer brauchbaren Datei liegt.

  • Alle 66 Werte als CSV, in Excel ohne Nacharbeit zu öffnen
  • Das Diagramm als SVG und als PNG in Druckauflösung, mit Quellenangabe im Bild
  • Eine Farbtafel dazu: Die Hexwerte stehen nach Rollen benannt im SVG, umfärben auf die eigenen Hausfarben dauert eine Minute
  • Zitiervorschlag in vier Formaten: Fußnote, APA, Autor-Jahr, BibTeX
  • Die Fußnoten des Bundesamtes im Klartext, sofern welche vorliegen
  • Die Tabellenliste der Statistik mit Nummern und Titeln
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Häufige Fragen

Tarifverdienste: Wie hat sich der Wert seit dem 2. Quartal 2025 verändert?

Tarifverdienste (2. Quartal 2026): +2,1 % gegenüber 2. Quartal 2025. Indexstand 116,6, zuvor 114,2 (2020 = 100).

Tarifverdienste: Woher stammen die Zahlen, und wie aktuell sind sie?

Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 62221-0002, Datenstand 01.10.2026. Jüngster Stand: 2. Quartal 2026. Die Reihe umfasst 66 Werte und beginnt mit dem 1. Quartal 2010.

Quelle und Zitiervorschlag Statistisches Bundesamt (Destatis); GENESIS-Online, Tabelle 62221-0002; „Indizes der Tarifverdienste, Wochenarbeitszeit“; Stand: 01.10.2026 / 12:26:27; abgerufen am 1.10.2026; Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0). Die Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 und dürfen weiterverwendet werden, auch gewerblich, solange die Quelle genannt wird. Jeder Wert auf dieser Seite ist frei zu lesen und bleibt es. Das Datenpaket darunter, mit den Werten als CSV, der Grafik als SVG und PNG und den Anschlusstabellen, kostet 6,00 €.
Prüfvermerk zu dieser Reihe

Der Vermerk sagt, welche Prüfung gelaufen ist und was sie gefunden hat. Ob eine Zahl richtig ist, entscheidet er nicht. Schweigen einer Prüfung heißt: Sie hatte zu dieser Reihe nichts zu melden.

  • form: Wertereihe auf doppelte Zeitpunkte, nicht endliche Werte und falsche Sortierung, ohne Befund
  • text: jede Zahl im Einordnungstext gegen den Zahlenraum ihrer Daten, dazu Richtung, Höchststand, Bruchteil und Summenvergleich, ohne Befund
  • streng: große Zahlen im Text, die kein gemessener Wert sind, ohne Befund
  • dopplung: ob eine freie Reihe dieselbe Wertereihe führt wie ein bezahltes Thema, ohne Befund

Ausdrücklich nicht maschinell geprüft: Die Aussage der Einordnung selbst. Geprüft werden ihre Zahlen, nicht ihre Deutung. Die Fußnoten der Quelle: sie werden unverändert übernommen, nicht nachgerechnet. Jeder neue Text erscheint erst nach der Freigabe eines Menschen. Zahlen, die eine Maschine in einem freigegebenen Text nachzieht, erscheinen nach maschineller Prüfung sofort und sind bis zur Durchsicht des Autors auf der Seite gekennzeichnet.

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