Pressemitteilung
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Aquakultur 2025: 1,2 Prozent weniger Fisch, mehr Muscheln
Forellen und Saiblinge tragen mehr als die Hälfte der Fischerzeugung. Die Muschelernte schwankt von Jahr zu Jahr stark.
Frankfurt am Main, 5. Juni 2026
Die Aquakulturstatistik zählt, was Betriebe in Deutschland an Fischen, Muscheln und anderen Wassertieren züchten, nicht den Fang auf See. Die Meldung des Amtes ersetzt eine fehlerhafte frühere Fassung.
Aquakulturbetriebe in Deutschland erzeugten 2025 16.600 Tonnen Fisch, 1,2 Prozent weniger als 2024 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 188 vom 5. Juni 2026).
16.600 Tonnen Fisch erzeugten die Betriebe 2025, 200 Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Muschelproduktion stieg um 42,1 Prozent auf 22.600 Tonnen; so große Sprünge sind bei Muscheln nicht ungewöhnlich, weil die Ernte von natürlichen Bedingungen abhängt. Zusammen mit Kaviar, Krebstieren und Algen kam die Aquakultur auf 39.300 Tonnen.
Die Lachsforelle wächst auf Kosten der Regenbogenforelle
Forellenartige Fische machten mit 9.800 Tonnen 59,5 Prozent der Fischerzeugung aus. Die Regenbogenforelle verlor 4,3 Prozent, die Lachsforelle gewann 12,4 Prozent; sie ist keine eigene Art, sondern meist eine große, rotfleischige Regenbogenforelle. Karpfen gingen um 3,3 Prozent auf 4.200 Tonnen zurück.
Die Fischerzeugung sinkt seit 2021
Schon 2024 war die Fischerzeugung in Aquakultur mit 16.747 Tonnen so niedrig wie in keinem Jahr seit Beginn der Reihe 2011, den höchsten Wert brachte 2014 mit 20.936 Tonnen. Die Schlachtmenge von Schweinen stieg 2025 dagegen um 2,2 Prozent. Wie Fleisch und Fisch zusammen verlaufen, steht im Dossier zur Fleischerzeugung.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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