Pressemitteilung
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Gesundheitsämter 2025: Personal wächst um 2,1 Prozent
Die Ämter stellten wieder mehr befristet ein, das unbefristete Personal wuchs langsamer als 2024. Ein Drittel der Beschäftigten nähert sich dem Ruhestand.
Frankfurt am Main, 11. Juni 2026
Das Gesundheitspersonalmonitoring zählt alle Menschen, die in den Gesundheitsämtern arbeiten, einschließlich externer Mitarbeitender, zum Jahresende.
Das Personal der Gesundheitsämter in Deutschland wuchs 2025 um 2,1 Prozent auf 27.225 Beschäftigte (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 198 vom 11. Juni 2026).
Ende 2025 arbeiteten 27.225 Menschen in den Gesundheitsämtern, 570 mehr als ein Jahr zuvor, auf 22.110 Vollzeitstellen umgerechnet. Das unbefristete Personal wuchs um 1,5 Prozent, nach 3,3 Prozent im Jahr 2024; befristet Beschäftigte gab es 10,8 Prozent mehr. Ärztinnen und Ärzte einschließlich Zahnärzten legten um 3,6 Prozent zu, die Verwaltung schrumpfte leicht.
Viele Ämter stehen vor einer Ruhestandswelle
Im Schnitt waren die Beschäftigten 47,7 Jahre alt. 34 Prozent waren 55 Jahre oder älter, in manchen Regionen 47 Prozent, nur 14 Prozent jünger als 35. 82 Prozent sind Frauen, 54 Prozent arbeiten in Teilzeit.
Ein kleiner Teil eines wachsenden Gesundheitswesens
Im ganzen Gesundheitswesen arbeiteten 2024 6,17 Millionen Menschen, 1,7 Prozent mehr als 2023. Die Gesundheitsämter stellen davon nur einen kleinen Teil. Ob ihr Personal reicht, um die nächste Pandemie zu bewältigen, beantwortet keine Zählung. Wie Personal und Ausgaben im Gesundheitswesen wachsen, steht im Dossier zum Gesundheitspersonal.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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