Pressemitteilung
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Öffentlicher Dienst 2025: 95.100 Beschäftigte mehr als im Vorjahr
Gewachsen ist vor allem das Personal an Schulen, Hochschulen und Kitas. Der Staat stellt weiter ein, während die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt sinkt.
Frankfurt am Main, 22. Juni 2026
Gezählt werden alle Beschäftigten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen zum Stichtag 30. Juni, Beamte wie Angestellte. Die Ergebnisse für 2025 sind vorläufig.
Im öffentlichen Dienst in Deutschland arbeiteten zum 30. Juni 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 95.100 Menschen mehr als ein Jahr zuvor, ein Plus von 1,8 Prozent (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 215 vom 22. Juni 2026).
Ende Juni 2025 arbeiteten 1,8 Prozent mehr Menschen im öffentlichen Dienst als ein Jahr zuvor, gut jeder achte Erwerbstätige. An den Schulen stieg die Zahl um 19.000 auf 1.069.600; die Zahl der Beamtinnen und Beamten wuchs dort um 17.200, auch weil Berlin bestehende Lehrkräfte verbeamtet hat. In kommunalen Kitas arbeiteten 298.000 Menschen, 2,6 Prozent mehr, an den Hochschulen 651.300.
Seit 2008 wächst der Staatsdienst fast Jahr für Jahr
Den niedrigsten Stand der Reihe brachte der 30. Juni 2008. Bis 2024 stieg die Zahl in jedem Jahr außer 2015, zusammen um 19,4 Prozent. Die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher in kommunalen Kitas hat sich von 2010 bis 2025 fast verdoppelt.
Mehr Staat in einem schrumpfenden Arbeitsmarkt
Die Zahl aller Erwerbstätigen lag im April 2026 bei 45,5 Millionen, 0,4 Prozent weniger als im April 2025. Ob der öffentliche Dienst Arbeitskräfte bindet, die anderswo fehlen, zeigen diese Reihen nicht; sie zeigen nur, dass er wuchs, während die Beschäftigung insgesamt nachgab. Wie Personal und Schulden des Staates zusammenhängen, steht im Dossier zur Staatsverschuldung.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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