Pressemitteilung
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Baupreise Wohngebäude Mai 2026: 5,0 Prozent über dem Vorjahr
Bauen verteuert sich so schnell wie seit dem Sommer 2023 nicht mehr. Die Preise fertiger Häuser steigen deutlich langsamer.
Frankfurt am Main, 10. Juli 2026
Der Baupreisindex misst, was Baufirmen für genau beschriebene Arbeiten an einem Wohngebäude verlangen, vom Mauern bis zur Elektrik, einschließlich Umsatzsteuer. Erhoben wird im Februar, Mai, August und November.
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Deutschland lagen im Mai 2026 um 5,0 Prozent über dem Mai 2025 (Baupreisindex einschließlich Umsatzsteuer; Statistisches Bundesamt, Tabelle 61261-0002).
Im Mai 2026 stand der Index bei 140,3 Punkten, das Jahr 2021 ist gleich 100 gesetzt. Gegenüber Februar stieg er um 2,4 Prozent. Ein Jahr lang hatte die Rate zuvor zwischen 3,1 und 3,3 Prozent gelegen.
Seit 2021 ist Bauen um 42,1 Prozent teurer geworden
Im Mai 2021 lag der Index bei 98,7 Punkten. Den größeren Teil des Anstiegs brachten die zwei Jahre bis Mai 2023, danach stieg der Index langsamer, aber von Quartal zu Quartal. Sie reicht bis 1958 zurück und erreicht im Mai 2026 ihren höchsten Wert.
Teurer bauen, kaum teurer kaufen
Wohnimmobilien kosteten im ersten Quartal 2026 nur 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Genehmigt wurden 2025 in Deutschland 238.063 Wohnungen, 22.774 mehr als 2024. Wenn Bauen schneller teurer wird als Kaufen, schrumpft der Spielraum der Bauträger; ob das die Zahl der Neubauten bremst, zeigen diese Reihen nicht. Wie Genehmigungen und Fertigstellungen zusammenhängen, steht im Dossier Baugenehmigungen 2025.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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