statistik-de.de Amtliche Zahlen, unabhängig aufbereitet
Bauen und Wohnen 2. Oktober 2026 Neue Daten

Häuserpreise und Baupreise: Bauen wurde um ein Drittel teurer, Häuser nicht

Einordnung

Nach zwei Jahren mit fallenden Preisen kosteten Häuser und Wohnungen 2025 wieder mehr als im Jahr davor, aber weniger als auf dem Höchststand 2022. Für Käufer ist das eine andere Lage als für Bauherren: Fertige Immobilien kosten etwa so viel wie 2021, das Bauen nicht. Zu dieser Lücke passt ein großer Teil dessen, was seither nicht gebaut wurde.

Verantwortlich für Text und Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Der Häuserpreisindex für Deutschland stieg 2025 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem er 2023 und 2024 gefallen war (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0001, Basis 2025 = 100, Stand 02.10.2026).

✓ Geprüft am 2.10.2026, ohne Beanstandung Statistisches Bundesamt, Preisindizes für Wohnimmobilien (61262) Datenstand 02.10.2026 / 17:16:17
Prüfvermerk zu diesem Dossier

Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus sechs Tabellen unter Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Der Vermerk sagt, welche Prüfung gelaufen ist und was sie gefunden hat. Ob eine Zahl richtig ist, entscheidet er nicht.

Der vollständige Prüflauf hatte zu diesem Dossier nichts zu melden: An den geprüften Stellen ist nichts aufgefallen. Was er nicht prüft, steht darunter.

Ausdrücklich nicht maschinell geprüft: Die Aussage der Einordnung selbst. Geprüft werden ihre Zahlen, nicht ihre Deutung. Die Fußnoten der Quelle: sie werden unverändert übernommen, nicht nachgerechnet. Jeder neue Text erscheint erst nach der Freigabe eines Menschen. Zahlen, die eine Maschine in einem freigegebenen Text nachzieht, erscheinen nach maschineller Prüfung sofort und sind bis zur Durchsicht des Autors auf der Seite gekennzeichnet.

100 Indexpunkte (2025=100), Häuserpreisindex 2025 +3,2 % zu 2024
107,5 Höchststand 2022 −7,0 % bis heute
100,6 Häuserpreisindex, je Quartal, 2. Quartal 2026 +0,6 % zum Vorjahresquartal

Ein Haus hat zwei Preise. Der eine steht im Kaufvertrag, wenn jemand ein fertiges Haus oder eine Wohnung erwirbt, neu oder gebraucht. Der andere steht in der Rechnung des Bauunternehmens, wenn jemand baut. Das Statistische Bundesamt misst beide getrennt, den Häuserpreisindex aus tatsächlichen Verkäufen (Tabelle 61262-0001) und den Baupreisindex für Wohngebäude (Tabelle 61261-0001), und seit 2021 gehen sie getrennte Wege.

Der Häuserpreisindex beginnt 2000. Zehn Jahre lang bewegte er sich kaum, am tiefsten stand er 2007. Zwischen 2010 und 2022 hat er sich fast verdoppelt, dann fiel er zwei Jahre lang, bis 2024 um 9,9 Prozent, und stieg 2025 wieder.

Wie es 2026 Quartal für Quartal weitergeht und wie weit die Baupreise davongelaufen sind, zeigt der bezahlte Teil, eingeordnet neben Zinsen, Bauland und Teuerung.

Häuserpreisindex in Deutschland, 2000 bis 2025 Indexpunkte (2025=100) je Jahr
0 25 50 75 100 125 2000: 55,3 Indexpunkte (2025=100) 2001: 55,3 Indexpunkte (2025=100) 2002: 54,6 Indexpunkte (2025=100) 2003: 54,8 Indexpunkte (2025=100) 2004: 54 Indexpunkte (2025=100) 2005: 54,6 Indexpunkte (2025=100) 2006: 54,4 Indexpunkte (2025=100) 2007: 53,2 Indexpunkte (2025=100) 2008: 53,9 Indexpunkte (2025=100) 2009: 54,4 Indexpunkte (2025=100) 2010: 54,9 Indexpunkte (2025=100) 2011: 56,9 Indexpunkte (2025=100) 2012: 58,8 Indexpunkte (2025=100) 2013: 60,6 Indexpunkte (2025=100) 2014: 62,5 Indexpunkte (2025=100) 2015: 65,5 Indexpunkte (2025=100) 2016: 70,4 Indexpunkte (2025=100) 2017: 74,7 Indexpunkte (2025=100) 2018: 79,7 Indexpunkte (2025=100) 2019: 84,3 Indexpunkte (2025=100) 2020: 90,8 Indexpunkte (2025=100) 2021: 101,4 Indexpunkte (2025=100) 2022: 107,5 Indexpunkte (2025=100)107,5 2023: 98,4 Indexpunkte (2025=100) 2024: 96,9 Indexpunkte (2025=100) 2025: 100 Indexpunkte (2025=100)100,0 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Häufige Fragen

Was misst der Häuserpreisindex?

Die Preisentwicklung von Wohnimmobilien, neu gebaut und gebraucht, Häuser und Eigentumswohnungen, aus tatsächlichen Verkäufen. Er ist ein Index, kein Durchschnittspreis in Euro: Er zeigt, um wie viel sich die Preise verändern, nicht was ein Haus kostet (Statistisches Bundesamt, Tabellen 61262-0001 und 61262-0002).

Warum steigen Baupreise und Häuserpreise nicht gleich?

Weil sie Verschiedenes messen. Der Baupreisindex zeigt, was Bauleistungen für ein Wohngebäude kosten; der Häuserpreisindex, was Käufer für fertige Immobilien bezahlen. Zwischen 2021 und 2025 stieg der eine um ein Drittel, der andere sank leicht (Statistisches Bundesamt, Tabellen 61261-0001 und 61262-0001).

Was kostet Bauland in Deutschland?

Im Durchschnitt 160,39 Euro je Quadratmeter im Jahr 2025, 12,6 Prozent mehr als 2024. Die Spanne zwischen Ländern und Gemeindegrößen ist groß (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010).

Das vollständige Dossier

9,00 €
  • Monatsreihe bis 2. Quartal 2026
  • Zwei weitere Themen: Baupreisindex für Wohngebäude, Baupreisindex für Wohngebäude, je Quartal
  • Sämtliche Werte als Tabelle und als 4 CSV-Dateien
  • Alle 4 Grafiken als SVG und PNG, in Druckauflösung
  • Zitiervorschlag in vier Formaten, fertig zum Einsetzen
  • Farbtafel zum Umfärben auf die eigenen Hausfarben
Das Guthaben reicht nicht. Bitte zuerst aufladen.
Guthaben aufladen, dann kostet jeder Abruf einen Klick

Kein Abonnement, keine Kündigungsfrist. Der Betrag wird vom Guthaben abgebucht. Veröffentlichen dürfen Sie die Zahlen ohnehin, das erlaubt die Datenlizenz Deutschland jedem. Sie kaufen die fertige Aufbereitung, nicht das Recht.

Weiter zu diesem Thema

Alle sechs Dossiers und die Reihen des Bereichs stehen unter Bauen und Wohnen. Wenn Ihre Frage dort nicht steht, stellen Sie sie: Statistik antwortet sucht die Antwort im geprüften Bestand, die erste Frage ist frei.