Pressemitteilung
·
Frei verwendbar
Konsumausgaben 2024: 9,5 Prozent für Freizeit, Sport und Kultur
Freizeit ist nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten im Haushaltsbudget. Wer wenig verdient, gibt dafür anteilig deutlich weniger aus.
Frankfurt am Main, 17. August 2026
Die Laufenden Wirtschaftsrechnungen fragen jedes Jahr Haushalte, wofür sie ihr Geld ausgeben. Zu Freizeit, Sport und Kultur zählen Sportartikel, Bücher, Spielzeug, Eintrittskarten, Kurse, Garten, Haustiere und Pauschalreisen.
Die privaten Haushalte in Deutschland gaben 2024 im Schnitt 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben für Freizeit, Sport und Kultur aus, 309 Euro im Monat (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 290 vom 17. August 2026).
309 Euro im Monat gaben die Haushalte 2024 im Schnitt dafür aus, bei Konsumausgaben von 3.257 Euro. 2022 waren es 245 Euro von 2.846 Euro, ein Anteil von 8,6 Prozent. Wohnen samt Energie blieb mit 36,3 Prozent der größte Posten, gefolgt von Nahrungsmitteln mit 14,0 und Verkehr mit 13,8 Prozent.
Wer weniger hat, spart an der Freizeit
Haushalte mit weniger als 1.300 Euro Einkommen im Monat gaben 5,7 Prozent ihrer Konsumausgaben für Freizeit aus, 76 Euro. Bei Einkommen ab 5.000 Euro waren es 10,7 Prozent, 545 Euro. Alleinlebende kamen auf 8,3 Prozent, Paare ohne Kind auf 10,1 Prozent.
Die Ausgaben stiegen schneller als die Preise
Die Inflationsrate lag 2023 bei 5,9 und 2024 bei 2,2 Prozent. Die Konsumausgaben der Haushalte wuchsen von 2022 bis 2024 deutlich stärker, die Freizeitausgaben noch einmal mehr. Ob die Haushalte mehr unternehmen oder für dasselbe mehr zahlen, trennt diese Erhebung nicht. Wie sich die Preise für Freizeit und Reisen entwickelt haben, steht im Dossier zu den Verbraucherpreisen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
· So ordnen wir ein