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Häuserpreise 2. Quartal 2026: 0,6 Prozent über dem Vorjahr

Wohnimmobilien verteuern sich weiter, aber immer langsamer: Der Abstand zum Vorjahr schrumpft seit einem Jahr von Quartal zu Quartal und liegt unter der Inflationsrate.

Frankfurt am Main, 24. September 2026

Der Häuserpreisindex misst, wie sich die Kaufpreise für Wohnhäuser und Eigentumswohnungen verändern, neu gebaute und bestehende zusammen. Er erscheint vierteljährlich, das Jahr 2025 ist gleich 100 gesetzt, die Quartalsreihe beginnt im Jahr 2000.

Der Häuserpreisindex für Deutschland lag im 2. Quartal 2026 um 0,6 Prozent über dem 2. Quartal 2025 und bei 100,6 Punkten (2025 = 100; Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0002).

Im zweiten Quartal 2026 stand der Index bei 100,6 Punkten, 0,3 Prozent höher als im ersten Quartal. Es ist das siebte Quartal in Folge über dem Vorjahreswert. Der Abstand wird allerdings kleiner: Anfang 2025 hatte er noch 3,8 Prozent betragen, im ersten Quartal 2026 waren es 1,2 Prozent.

Vom Hoch im Frühjahr 2022 trennen den Index noch neun Punkte

Den höchsten Stand der Reihe erreichte der Index im zweiten Quartal 2022 mit 109,6 Punkten. Danach fiel er sieben Quartale lang bis auf 95,5 Punkte Anfang 2024, ein Rückgang um 12,9 Prozent. Seither hat er 5,3 Prozent aufgeholt.

Die Preise steigen langsamer als die Lebenshaltung

Die Verbraucherpreise lagen im Juni 2026 um 2,3 Prozent über dem Vorjahr. Gemessen daran sind Wohnimmobilien real billiger geworden, eine Deutung aus zwei Reihen, die das Amt getrennt erhebt. Gebaut wird wenig: 2025 wurden 172.610 Wohnungen fertig, 43.281 weniger als im Jahr davor. Die Genehmigungen ziehen dagegen an, im Juli 2026 waren es 22.492 Wohnungen und 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ob aus Genehmigungen Häuser werden, zeigt erst die Fertigstellungsstatistik; wie beide Reihen seit Jahren auseinanderlaufen, steht im Dossier Baugenehmigungen 2025.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

40 60 80 100 120 100,6 3. Quartal 2011: 56,8 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2011: 57,2 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2012: 57,6 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2012: 58,4 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2012: 59,2 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2012: 60 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2013: 59,8 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2013: 61 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2013: 60,8 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2013: 60,9 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2014: 61,4 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2014: 62,7 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2014: 63 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2014: 63 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2015: 64 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2015: 65,5 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2015: 65,8 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2015: 66,7 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2016: 68 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2016: 70 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2016: 71,2 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2016: 72,3 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2017: 72,7 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2017: 74,1 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2017: 75,3 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2017: 76,8 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2018: 77,5 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2018: 79 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2018: 80,6 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2018: 81,6 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2019: 81,6 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2019: 83,7 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2019: 84,9 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2019: 86,9 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2020: 87,6 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2020: 89,2 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2020: 91,9 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2020: 94,5 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2021: 95,8 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2021: 99,5 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2021: 103,6 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2021: 106,5 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2022: 107,5 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2022: 109,6 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2022: 108,9 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2022: 103,8 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2023: 100,7 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2023: 99,3 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2023: 97,8 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2023: 95,9 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2024: 95,5 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2024: 96,8 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2024: 97,6 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2024: 97,7 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2025: 99,1 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2025: 100 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2025: 100,7 Indexpunkte (2025=100) 4. Quartal 2025: 100,2 Indexpunkte (2025=100) 1. Quartal 2026: 100,3 Indexpunkte (2025=100) 2. Quartal 2026: 100,6 Indexpunkte (2025=100) 3. Quartal 2011 1. Quartal 2014 3. Quartal 2016 1. Quartal 2019 3. Quartal 2021 2. Quartal 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0002 © statistik-de.de
Wie entwickeln sich die Preise für Häuser und Wohnungen von Quartal zu Quartal? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61262-0002.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Was misst der Häuserpreisindex?

Die Veränderung der Kaufpreise für Wohnhäuser und Eigentumswohnungen, neu gebaute und bestehende zusammen. Er ist ein Index und nennt keinen Preis in Euro.

Wann waren Wohnimmobilien am teuersten?

Im zweiten Quartal 2022, mit 109,6 Indexpunkten.

Sind Häuser wieder so teuer wie 2022?

Nein. Der Index hat seit seinem Tief Anfang 2024 aufgeholt, liegt aber weiter unter dem Höchststand von 2022.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 61262-0002, 61111-0002, 31121-0001, 31111-0020, Datenstand 01.10.2026 / 11:45:34. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 24. September 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_336_61262.html Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.