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Drittmittel je Professur 2024 sinken auf 225,7 Tausend Euro

Über alle Hochschularten gerechnet sinkt der Betrag nur leicht. Für die Universitäten allein nennt das Bundesamt einen höheren Durchschnitt.

Frankfurt am Main, 28. September 2026

Gezählt wird, was die Hochschulen 2024 von Förderern, Stiftungen und Auftraggebern eingeworben haben, geteilt durch die Professuren in Vollzeitstellen. Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen stehen darin zusammen; Professuren, die selbst aus Drittmitteln bezahlt werden, zählen nicht mit.

Drittmittel je Professur an deutschen Hochschulen 2024: 225,7 Tausend Euro im Durchschnitt aller Hochschularten (Statistisches Bundesamt, Tabelle 21381-0005).

Gegenüber 2023, dem Jahr mit dem höchsten Wert der Reihe, sank der Betrag um 0,5 Prozent. Die Summe aller Drittmittel der Hochschulen wuchs im selben Jahr dagegen noch, auf 10,7 Milliarden Euro. Mehr Geld insgesamt und weniger je Professur passen zusammen, wenn die Zahl der Professuren schneller wächst als das eingeworbene Geld. Getrennt weist die Tabelle Zähler und Nenner nicht aus.

Bis 2023 wuchs der Betrag fast ohne Unterbrechung

Seit Beginn der Reihe 2011 ist der Betrag je Professur um 40,4 Prozent gestiegen. Zurückgegangen war er vorher nur ein einziges Mal, 2016. Den größten Sprung machte er 2022 mit 7,5 Prozent. Die Beträge sind nominal, ein Teil des Zuwachses sind gestiegene Preise und Löhne.

Die Universitäten liegen weit über dem Durchschnitt aller Hochschulen

Das Bundesamt beziffert in seiner Meldung vom 28. September den Durchschnitt der Universitäten, ohne Fachhochschulen und Kunsthochschulen. Dieser Wert steht nur im Statistischen Bericht, nicht in den Tabellen der amtlichen Datenbank, aus denen diese Mitteilung rechnet. Wer die beiden Beträge nebeneinanderstellt, vergleicht verschiedene Hochschulen. Noch weiter gehen die Fächer auseinander: In der Humanmedizin wirbt eine Professur sechzehnmal so viel ein wie in der Kunst. Die Fächergruppen und die Länder, in denen der Betrag 2024 am stärksten fiel, liegen im Dossier zu den Hochschulen.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Drittmittel je Professur, 2011 bis 2024 Drittmittel je Professur, 2011 bis 2024 Alle Hochschularten, in Tausend Euro, nominal 0 50 100 150 200 250 2011: 160,82 Tsd. EUR 2012: 167,23 Tsd. EUR 2013: 173,05 Tsd. EUR 2014: 175,22 Tsd. EUR 2015: 175,93 Tsd. EUR 2016: 174,79 Tsd. EUR 2017: 180,96 Tsd. EUR 2018: 189,92 Tsd. EUR 2019: 195,72 Tsd. EUR 2020: 197,76 Tsd. EUR 2021: 207,92 Tsd. EUR 2022: 223,58 Tsd. EUR 2023: 226,82 Tsd. EUR 2024: 225,73 Tsd. EUR225,7 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2024 Statistisches Bundesamt, Tabelle 21381-0005, Stand 09.10.2026 / 10:47:55. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 © statistik-de.de
Drittmittel je Professur. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 21381-0005.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Warum meldet das Bundesamt einen höheren Betrag je Professur?

Die Meldung nennt den Durchschnitt der Universitäten allein. Die Tabelle der amtlichen Datenbank rechnet Fachhochschulen und Kunsthochschulen mit ein, an denen je Professur weit weniger eingeworben wird.

In welchem Fach werben Professuren die meisten Drittmittel ein?

In Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften, dort sechzehnmal so viel wie in Kunst und Kunstwissenschaft. Mathematik und Naturwissenschaften folgen auf dem zweiten Platz.

Wie haben sich die Drittmittel je Professur seit 2011 entwickelt?

Sie sind um 40,4 Prozent gewachsen und gingen nur zweimal zurück, 2016 und 2024.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 21381-0005, 21371-0001, Datenstand 28.09.2026 / 11:53:41. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 28. September 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_340_213.html Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.