Pressemitteilung
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Inflationsrate September 2026: 3,3 Prozent, vorläufig
Die Teuerung zieht den dritten Monat in Folge an und erreicht den höchsten Stand seit Ende 2023. Getrieben wird sie von der Energie.
Frankfurt am Main, 30. September 2026
Die Inflationsrate misst, wie stark die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat steigen. Für September liegt eine erste Schätzung des Amtes vor; die endgültigen Ergebnisse erscheinen am 13. Oktober 2026.
Die Inflationsrate in Deutschland betrug im September 2026 nach vorläufigen Ergebnissen 3,3 Prozent (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 348 vom 30. September 2026).
Gegenüber August stiegen die Preise nach dieser Schätzung um 0,6 Prozent. Energie kostete 14,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, nach 10,5 Prozent im August. Waren verteuerten sich um 3,8 Prozent, Dienstleistungen um 2,7 Prozent. Ohne Nahrungsmittel und Energie lag die Rate bei 2,4 Prozent, so hoch wie in den beiden Monaten davor.
So hoch war die Teuerung zuletzt im Dezember 2023
Im Juni 2026 hatte die Inflationsrate bei 2,3 Prozent gelegen, im Juli bei 2,8 und im August bei 2,9 Prozent. Höher als im September war sie zuletzt im Dezember 2023 mit 3,7 Prozent. Für das ganze Jahr 2025 betrug sie 2,2 Prozent.
Teure Energie fällt mit teureren Einfuhren zusammen
Haushaltsenergie, also Strom, Gas und Heizöl, war im August 2026 noch 0,7 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Wenn Energie insgesamt trotzdem um 10,5 Prozent teurer war, müssen vor allem die Kraftstoffe gestiegen sein; das ist eine Folgerung aus zwei Teilindizes, kein eigener Messwert. Die Einfuhrpreise lagen im August um 8,3 Prozent über dem Vorjahr. Die Reallöhne stiegen im Juli um 1,6 Prozent; je höher die Inflation, desto weniger bleibt davon. Wie sich die Preise nach Gütergruppen entwickeln, steht im Dossier Verbraucherpreise 2026.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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