Pressemitteilung
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ÖPNV 2025: 2,8 Milliarden Fahrgäste im Eisenbahnnahverkehr
Nahverkehrszüge und Busse legten zu, Straßenbahnen blieben auf dem Vorjahresstand. Gemessen an 2019 haben die Busse aufgeholt, die Straßenbahnen nicht.
Frankfurt am Main, 8. Oktober 2026
Gezählt werden Fahrten, nicht Menschen. Die Jahreserhebung befragt alle Unternehmen mit Nahverkehrszügen und Straßenbahnen und die großen Busunternehmen; von den kleineren meldet eine Stichprobe. Die Zahlen für 2025 sind vorläufig.
Im Nahverkehr mit Eisenbahnen waren 2025 in Deutschland 2,8 Milliarden Fahrgäste unterwegs, 2 Prozent mehr als 2024 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 357 vom 8. Oktober 2026, vorläufige Ergebnisse der Jahreserhebung).
Im Nahverkehr mit Eisenbahnen stieg die Zahl der Fahrgäste 2025 um 2 Prozent, die Strecke, die alle zusammen zurücklegten, um 3 Prozent auf 66 Milliarden Personenkilometer. Auch in den Bussen stieg die Zahl der Fahrgäste, auf 5,5 Milliarden, bei kaum veränderten 39 Milliarden Personenkilometern. In Straßenbahnen fuhren wie im Vorjahr 3,9 Milliarden Fahrgäste.
Die Fahrt im Nahverkehrszug wird dabei länger: 23 Kilometer im Schnitt, 2015 waren es 21. Die Länge einer Busfahrt hat sich in zehn Jahren kaum verändert.
Die Bahn wuchs vor allem vor der Pandemie
Gegenüber 2015 zählt der Eisenbahnnahverkehr 10 Prozent mehr Fahrgäste, gewachsen ist er aber fast nur bis 2019; seither kam 1 Prozent dazu. Die Busse liegen etwa auf dem Stand von 2019, die Straßenbahnen 5 Prozent darunter. Für das erste Halbjahr 2026 meldet die Quartalsstatistik 1,2 Prozent mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen als ein Jahr zuvor, während die Zahl der Erwerbstätigen sinkt: Im August 2026 hatten 45,4 Millionen Menschen in Deutschland Arbeit, 0,5 Prozent weniger als im August 2025. Wie viele Fahrten Wege zur Arbeit sind, erfasst die Statistik nicht.
Das Deutschlandticket macht das Zählen schwerer
Seit es das Deutschlandticket gibt, wissen die Verkehrsunternehmen schlechter, wie viele Menschen bei ihnen einsteigen: Das Ticket wird auch zentral verkauft, und wie oft jemand damit fährt, sieht kein Schalter. Das Amt hält deshalb eine Untererfassung vor allem bei den Bussen für möglich. Wie Fahrgäste, Personenkilometer und Fernverkehr seit 2014 verlaufen, steht im Dossier zum Personenverkehr.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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