Pressemitteilung
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Beamte 2024: 1,96 Millionen, die meisten an Schulen
Die Zahl der Beamten wuchs in zehn Jahren deutlich langsamer als die der Angestellten im Staatsdienst. Wie viele Lehrkräfte verbeamtet sind, entscheidet das Land.
Frankfurt am Main, 4. Mai 2026
Gezählt werden Beamtinnen und Beamte zusammen mit Richterinnen, Richtern, Soldatinnen und Soldaten, die dienstrechtlich ähnlich behandelt werden, zum Stichtag 30. Juni 2024. Sie machen gut ein Drittel des öffentlichen Dienstes aus.
Zum 30. Juni 2024 gab es in Deutschland 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richter und Soldaten, 36,4 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N027 vom 4. Mai 2026).
Ende Juni 2024 stellten sie 36,4 Prozent aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst. 35,6 Prozent von ihnen arbeiteten an Schulen, 19,1 Prozent in der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, zu der Polizei, Brandschutz und Ordnungsämter gehören. Die Verteidigung kam auf 10,0 Prozent, die Finanzverwaltung auf 8,6 Prozent.
Die Angestellten wuchsen schneller als die Beamten
In zehn Jahren stieg die Zahl der Beamten um 5,8 Prozent, die der Angestellten im öffentlichen Dienst um 22,1 Prozent. Mehr Beamte gab es vor allem an Schulen und in der öffentlichen Sicherheit, weniger bei Bahn und Post, die seit der Privatisierung keine Beamten mehr einstellen, und bei der Bundesagentur für Arbeit. 70,1 Prozent der Beamten arbeiten für die Länder.
Ob Lehrer Beamte sind, ist Ländersache
In Baden-Württemberg waren 92,4 Prozent der Beschäftigten im Schuldienst Beamte, in Berlin 28,2 Prozent. Der ganze öffentliche Dienst wuchs bis Ende Juni 2024 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Was Personal und Pensionen für die öffentlichen Haushalte bedeuten, steht im Dossier zur Staatsverschuldung.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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