Pressemitteilung
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Studierende 2025: 54 Prozent des Einkommens für Wohnkosten
Wer allein wohnt und studiert, zahlt mehr als die Hälfte seines Geldes für die Wohnung. Zwei von drei Studierendenhaushalten gelten als überbelastet.
Frankfurt am Main, 15. Juli 2026
Gezählt werden Studierende mit eigener Haushaltsführung, die also nicht mehr bei den Eltern leben, nach der Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen 2025. Zu den Wohnkosten zählen Miete, Nebenkosten und Energie.
Studierende mit eigener Haushaltsführung in Deutschland gaben 2025 im Durchschnitt 54 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnkosten aus (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N048 vom 15. Juli 2026, EU-SILC).
In der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen bei 24 Prozent. Alleinlebende Studierende zahlen 56 Prozent, Studierende in Wohngemeinschaften mit anderen Studierenden oder Auszubildenden 49 Prozent. Die Hälfte der Studierenden mit eigenem Haushalt hatte weniger als 963 Euro im Monat.
Überbelastet heißt: mehr als 40 Prozent für die Wohnung
Als überbelastet gilt ein Haushalt nach der Definition von Eurostat, wenn er nach Abzug von Wohngeld und ähnlichen Hilfen mehr als 40 Prozent seines Einkommens für das Wohnen ausgibt. Das traf 2025 auf 65 Prozent der Studierenden mit eigenem Haushalt zu, in der Gesamtbevölkerung auf 11 Prozent. Ihr Einkommen bestreiten diese Studierenden zu 45 Prozent aus eigener Arbeit und zu 29 Prozent aus Unterhalt.
Viele Studierende, kaum mehr Wohnraum
Im Wintersemester 2024/25 waren 2.864.122 Studierende eingeschrieben, fast so viele wie im Jahr davor. Die Armutsgefährdungsquote der ganzen Bevölkerung lag 2025 bei 16,1 Prozent. Wie sich Studierendenzahlen und Hochschulen entwickeln, steht im Dossier zu den Hochschulen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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