Pressemitteilung
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Hundesteuer: Gemeinden nehmen 2025 429,7 Millionen Euro ein
Nach Jahren des Zuwachses bleiben die Einnahmen aus der Hundesteuer stehen, während das Futter für Hund und Katze seit 2020 deutlich teurer geworden ist.
Frankfurt am Main, 7. Oktober 2026
Die Hundesteuer erheben die Gemeinden, und jede legt selbst fest, wie hoch sie ist; vielerorts hängt der Betrag von der Zahl der Hunde oder von der Rasse ab. Das Statistische Bundesamt zählt die Einnahmen eines Jahres zusammen.
Die öffentlichen Kassen in Deutschland nahmen im Jahr 2025 429,7 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N069 vom 7. Oktober 2026).
Gegenüber 2024, als die Hundesteuer nach Angaben des Amtes mit 429,9 Millionen Euro so viel einbrachte wie nie zuvor, sank der Betrag um 0,1 Prozent. Zehn Jahre früher, 2015, waren es 322,0 Millionen Euro, seither stiegen die Einnahmen um 33,4 Prozent. Mehr Hunde heißt das nicht zwangsläufig: Erhöht eine Gemeinde den Satz, wächst die Einnahme auch ohne einen zusätzlichen Hund.
Für Hunde- und Katzenfutter zahlten Tierhalter 2025 nur 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr, die Verbraucherpreise insgesamt stiegen um 2,2 Prozent. Über fünf Jahre kehrt sich das Bild um: Gegenüber 2020 kostete das Futter 35,8 Prozent mehr, der ganze Warenkorb 21,9 Prozent.
Die Hundesteuer wächst langsamer als das Steueraufkommen insgesamt
Bund, Länder und Gemeinden nahmen 2025 zusammen 989,8 Milliarden Euro an Steuern ein, 4,4 Prozent mehr als im Jahr davor und 47,0 Prozent mehr als 2015. Neben diesem Zuwachs bleibt die Hundesteuer über zehn Jahre zurück, und im letzten Jahr stand sie still, während die übrigen Einnahmen weiter stiegen.
Die Biersteuer bringt kaum noch mehr als die Hundesteuer
Am Bier verdienten die Länder 2025 noch 539,7 Millionen Euro, 3,3 Prozent weniger als 2024 und so wenig wie nie seit Beginn der Reihe. Im Jahr 1999 waren es 846,1 Millionen Euro. Zwei kleine Steuern auf den Alltag laufen damit in entgegengesetzte Richtungen; wie sich Erbschaft- und Biersteuer neben dem Gesamtaufkommen entwickelt haben, steht im Dossier zu den Steuereinnahmen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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