Pressemitteilung
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Eheschließungen monatlich: 40.708 Trauungen im Juli 2026
Im Juli heirateten mehr Paare als ein Jahr zuvor, und die ersten sieben Monate liegen über 2025 und 2024, getragen von einem ungewöhnlich starken Juni.
Frankfurt am Main, 12. Oktober 2026
Das Statistische Bundesamt zählt jeden Monat die Eheschließungen, die die Standesämter beurkunden, seit 2018 einschließlich der Ehen von Paaren gleichen Geschlechts. Die Werte für 2026 sind vorläufig und werden mit jeder Lieferung berichtigt.
In Deutschland wurden im Juli 2026 nach vorläufigen Zahlen 40.708 Ehen geschlossen, 4,9 Prozent mehr als im Juli 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12611-0002).
Im Juli wurden 1.909 Ehen mehr geschlossen als im Juli 2025, der zweite Juli in Folge mit einem Zuwachs. Von Januar bis Juli zählt das Amt 6.792 Eheschließungen mehr als in denselben Monaten 2025, ein Plus von 3,6 Prozent, und auch mehr als 2024. Den Ausschlag gibt der Juni: Mit 53.227 Trauungen, nach unten berichtigt, bleibt er der stärkste Juni, seit die Statistik gleichgeschlechtliche Ehen mitzählt.
Der Juli liegt unter jedem Juli von 2018 bis 2023
Gemessen an den Jahren seit 2018 ist der Juli 2026 schwach: Nur 2024 und 2025 wurden im Juli weniger Ehen geschlossen. Im Juli 2022 waren es 51.058, also 10.350 mehr. Über das ganze Jahr 2025 zählte das Amt 348.813 Eheschließungen, so wenige wie in keinem Jahr seit Beginn der Jahresreihe 1950, obwohl seit 2018 auch gleichgeschlechtliche Paare mitzählen.
Mehr Trauungen, aber weniger Geburten in denselben sieben Monaten
Von Januar bis Juli kamen 1,4 Prozent weniger Kinder zur Welt als ein Jahr zuvor. Die beiden Reihen laufen auseinander, einen Zusammenhang zeigen sie nicht: Ob aus den Ehen dieses Sommers Kinder hervorgehen, lässt sich aus diesen Zahlen nicht ablesen. Wie sich Eheschließungen und Scheidungen über Jahrzehnte verschoben haben, steht im Dossier zu den Lebensformen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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