Pressemitteilung
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Eiererzeugung im Juni 2026: 1,1 Milliarden Stück
Die deutsche Eiererzeugung legt im Jahresvergleich zu und erreicht für den Monat Juni den höchsten Stand seit Beginn der Reihe 2015.
Frankfurt am Main, 18. August 2026
Das Statistische Bundesamt erfasst monatlich, wie viele Eier in Deutschland gewerblich erzeugt werden, ohne private Kleinhaltung. Die Reihe reicht bis ins Jahr 2015 zurück und bildet den Juni 2026 ab.
Eierproduktion monatlich in Deutschland im Juni 2026: 1,1 Milliarden Stück, mehr als im Juni 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 41323-0002).
Anlass ist die Veröffentlichung für den Berichtsmonat Juni 2026: Die Erzeugung liegt über dem Vorjahresmonat. Gegenüber Juni 2025 stehen 39,8 Millionen Stück mehr zu Buche, ein Zuwachs von 3,7 Prozent.
Im Vergleich zum Mai 2026 fällt die Bilanz umgekehrt aus: 10,4 Millionen Stück weniger, ein Rückgang von 0,9 Prozent. Dieser Unterschied spiegelt auch den gewohnten Jahreslauf der Legeleistung wider.
Höchster Juniwert seit Messbeginn 2015
Der Juni 2026 erreicht den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der Reihe im Jahr 2015. Der bereits im Jahresvergleich sichtbare Zuwachs zeigt sich damit auch in der langen Reihe.
Rekordmarke aus dem Jahr 2024 bleibt außer Reichweite
Den höchsten Stand der gesamten Reihe erreichte die Erzeugung im März 2024 mit 1,2 Milliarden Stück; der Wert für Juni 2026 liegt 7,6 Prozent darunter. Im Juni 2015, dem ersten Juni der Reihe, waren es noch 976,5 Millionen Stück, der niedrigste Punkt der Reihe wurde im Februar 2015 mit 940,9 Millionen Stück gemessen.
Auch die Jahresbilanz wächst seit 2015
Auch die parallele Jahresreihe zur Eiererzeugung in deutschen Betrieben zeigt seit dem Ausgangsjahr eine Zunahme: 2025 standen ihr 13,7 Milliarden Stück gegenüber, 2015 waren es 11,8 Milliarden Stück.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte lagen im Juni 2026 um 13,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Mehr Eier zu fallenden Erzeugerpreisen bedeuten für die Betriebe nicht zwingend mehr Einnahmen; wie sich die Eierpreise selbst entwickelten, führt diese Reihe nicht.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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