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Bauen und Wohnen 20. September 2026 Neue Daten

Baulandpreise 2025: Die Zahl der Verkäufe hat sich seit 2021 halbiert, der Preis ist gestiegen

Einordnung

Der Grundstücksmarkt ist seit 2021 auf die Hälfte geschrumpft, und billiger geworden ist Bauland dabei nicht. Das spricht für einen Markt, in dem Verkäufer warten können und Käufer nicht mehr rechnen: Mit den Bauzinsen stieg der Preis des Bauens, und der Boden kostet mehr als 2021. Für die Wohnungspolitik ist das die unbequemere Hälfte der Baukrise, denn Boden lässt sich nicht fördern, nur ausweisen.

Verantwortlich für Text und Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Den ersten Entwurf schreibt ein Sprachmodell; Code prüft jede Zahl gegen die amtlichen Daten. KI-Transparenz

Bauland kostete in Deutschland 2025 im Durchschnitt 160,39 Euro je Quadratmeter (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010, Stand 03.11.2026).

✓ Geprüft am 4.11.2026, ohne Beanstandung Statistisches Bundesamt, Statistik der Kaufwerte für Bauland (61511) Datenstand 03.11.2026 / 08:52:22
Prüfvermerk zu diesem Dossier

Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus vier Tabellen unter Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Ohne Befund.

Methode

160,39 Euro je Quadratmeter, Kaufwert für Bauland 2025 +12,6 % zu 2024
148,84 Vorheriger Höchststand 2021 +7,8 % bis 2025
5 Werte in der Reihe, ab 2021
Frei zu lesenEinordnung, Leitgrafik und der erste Abschnitt.
Das vollständige Dossier · 16,00 €Sieben weitere Abschnitte, 8 Grafiken, 9 Datentabellen. Was darin steht
Freier Teil

Ein Baugrundstück ist die einzige Zutat eines Hauses, die sich nicht nachproduzieren lässt. Steine, Handwerker und Kredite werden teurer oder billiger, Boden in guter Lage wird vor allem knapper. Wer 2025 in Deutschland unbebautes Bauland kaufte, zahlte im Durchschnitt 12,6 Prozent mehr je Quadratmeter als ein Jahr zuvor (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010, Stand 20.09.2026).

Bemerkenswerter ist die zweite Zahl derselben Tabelle. 2021 wechselten 85.504 Baugrundstücke den Besitzer, 2023 waren es noch 37.557, weniger als die Hälfte. Seither erholt sich der Markt langsam, 2025 auf 42.600 Kauffälle. Der Preis gab weit weniger nach: Der Durchschnitt über alles Bauland fiel bis 2023 um 14,6 Prozent und liegt inzwischen über dem Ausgangswert von 2021.

Die Reihe zum Kaufwert für Bauland zeigt diesen einen Durchschnitt, und ein Durchschnitt über ganz Deutschland wirft den Bauplatz am Stadtrand von München mit der Gewerbebrache in der Altmark zusammen. Dieses Dossier trennt, was er vermengt: baureifes Land für sich, die Länder, die Art des Grundstücks und der Baufläche, und die Verteilung der Verkäufe auf Preis- und Größenklassen. Die Reihe beginnt 2021, weil das Amt die Erhebung in jenem Jahr neu abgegrenzt hat; ältere Werte lassen sich nicht anhängen.

Kaufwert für Bauland in Deutschland, 2021 bis 2025 Euro je Quadratmeter je Jahr
0 50 100 150 200 2021: 148,84 Euro je Quadratmeter 2022: 138,76 Euro je Quadratmeter 2023: 127,07 Euro je Quadratmeter 2024: 142,44 Euro je Quadratmeter 2025: 160,39 Euro je Quadratmeter160,4 2021 2022 2023 2024 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Baulandpreise nach Bundesländern: Hamburg und Berlin in einer eigenen Liga

1.122,33 Euro kostete der Quadratmeter Bauland 2025 in Hamburg, 967,57 Euro in Berlin (Tabelle 61511-0050). Das erste Flächenland folgt mit weitem Abstand: Bayern mit 273,13 Euro, vor Baden-Württemberg mit 261,90 und Hessen mit 204,29 Euro. Am Ende der Rangfolge stehen Sachsen-Anhalt mit 36,75 und Thüringen mit 31,53 Euro. Zwischen dem teuersten und dem billigsten Land liegt damit mehr als das Dreißigfache.

Ein Stadtstaat besteht allerdings nur aus Stadt, ein Flächenland aus Großstädten, Kleinstädten und Dörfern; der Vergleich misst deshalb auch, wie viel Land ein Land hat. Und weil es Durchschnitte aus einer überschaubaren Zahl von Verkäufen sind, springen sie: In Mecklenburg-Vorpommern stieg der Wert binnen eines Jahres von 53,38 auf 85,04 Euro, in Berlin lag er ein Jahr zuvor noch bei 1.128,38 Euro. Solche Sprünge sagen mehr darüber, welche Grundstücke gerade verkauft wurden, als über den Markt.

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Im vollständigen Dossier Grafik: Kaufwert für Bauland nach Bundesländern 2025 Dazu kommen sieben weitere Abschnitte.

Das vollständige Dossier

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Das vollständige Dossier zerlegt den Markt: baureifes Land und Rohbauland, die Zahl der Verkäufe, die Preise in den Ländern, die Bauweise, die Preisklassen und die Größe der Grundstücke.

7weitere Abschnitte mit Einordnung
8weitere Grafiken
9Datentabellen als CSV
1PDF des ganzen Dossiers

Was Sie darin lesen

  1. Grafik zum ersten AbschnittGrafik: Kaufwert für Bauland nach Bundesländern 2025
  2. Baureifes Land kostet ein Fünftel mehr als 2021Grafik: Kaufwert für baureifes Land, 2021 bis 2025
  3. Halb so viele Grundstücksverkäufe wie 2021Grafik: Kauffälle von Bauland, 2021 bis 2025
  4. Baureifes Land nach Bundesländern: Bayern vor Baden-WürttembergGrafik: Kaufwert für baureifes Land nach Bundesländern 2025
  5. Rohbauland kostet ein Viertel von baureifem LandGrafik: Kaufwert nach Art des Grundstücks 2025
  6. In geschlossener Bauweise ist der Boden am teuerstenGrafik: Kaufwert für baureifes Land nach Art der Baufläche 2025
  7. Vier von zehn Grundstücken liegen in der obersten PreisklasseGrafik: Kauffälle nach Preisklassen 2025
  8. Grundstücksgröße: Jeder zweite Verkauf ist ein klassischer BauplatzGrafik: Kauffälle nach Grundstücksgröße 2025

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Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes ziehen wir zwölf Monate ab Kauf nach; danach bleibt das Dossier in Ihrem Konto, ein weiteres Jahr kostet die Hälfte.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Bauland und baureifem Land?

Bauland umfasst in dieser Statistik alle unbebauten Flächen, die als Baufläche ausgewiesen sind: baureifes Land, Rohbauland, wirtschaftlich genutztes und sonstiges Bauland. Baureif ist ein Grundstück, das erschlossen ist und sofort bebaut werden darf. Es ist deutlich teurer als der Durchschnitt über alles Bauland.

Warum beginnt die Reihe der Baulandpreise erst 2021?

Weil das Statistische Bundesamt die Erhebung der Kaufwerte für Bauland 2021 neu abgegrenzt hat. Ältere Werte beruhen auf einer anderen Systematik und lassen sich nicht anschließen (Tabelle 61511-0010).

Wo ist Bauland in Deutschland am teuersten?

In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin, unter den Flächenländern in Bayern. Am wenigsten kostet es in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Werte aller Länder stehen im Dossier.