Was kostet eine Arbeitsstunde in Deutschland?
Gemeint ist, was eine tatsächlich gearbeitete Stunde den Arbeitgeber kostet: der Bruttoverdienst samt Sonderzahlungen und bezahltem Urlaub, dazu die Sozialbeiträge der Arbeitgeber und kleinere Posten wie die Weiterbildung, abzüglich staatlicher Lohnzuschüsse. Weil Urlaubs-, Feier- und Krankheitstage bezahlt, aber nicht gearbeitet werden, liegt dieser Betrag spürbar über dem Stundenlohn auf der Abrechnung. Erhoben wird alle vier Jahre bei Unternehmen ab zehn Beschäftigten, ohne Landwirtschaft; die Abstände zwischen den Punkten sind deshalb vier Jahre breit. Zwischen den Erhebungen schreibt das Amt die Zahl mit einer Jahresschätzung fort, die etwas andere Werte liefert. Wie weit Länder und Branchen auseinanderliegen und welcher Teil der Kosten auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entfällt, steht im Dossier zu den Arbeitskosten.
Verantwortlich für die Einordnung Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein
Den ersten Entwurf schreibt ein Sprachmodell; Code prüft jede Zahl gegen die amtlichen Daten. KI-Transparenz