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Land- und Forstwirtschaft 27. August 2026 Neue Daten

Weizenernte 2026: kleiner, vor allem weil jeder Hektar weniger trug

Einordnung

10,1 Prozent weniger Weizen als 2025, und den größeren Teil des Rückgangs erklärt der Ertrag je Hektar, über den kein Betrieb allein entscheidet. Die Fläche wählen die Landwirte selbst, und sie liegt seit 2020 niedriger als in den Jahren davor. Als Maß für die Versorgung taugt die Erntemenge wenig: Weizen wird auf dem Weltmarkt gehandelt, und die Statistik wiegt Tonnen, keine Backqualität.

Verantwortlich für Text und Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

In Deutschland wurden 2026 insgesamt 20.816.800 Tonnen Weizen geerntet, die drittkleinste Ernte seit Beginn der Reihe 2010 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005, Stand 02.10.2026).

✓ Geprüft am 16.10.2026, ohne Beanstandung, 1 Hinweis Statistisches Bundesamt, Feldfrüchte und Grünland (41241) Datenstand 02.10.2026 / 19:21:31
Prüfvermerk zu diesem Dossier

Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus elf Tabellen unter Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

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20.816.800 Tonnen, Weizenernte 2026 −10,1 % zu 2025
27.784.700 Höchststand 2014 −25,1 % bis heute
17 Werte in der Reihe, ab 2010
Frei zu lesenEinordnung, Leitgrafik und der erste Abschnitt. Dieser Teil kostet nichts und steht für sich.
Das vollständige Dossier · 21,00 €Neun weitere Abschnitte, 15 Grafiken, 17 Datentabellen. Was darin steht
Freier TeilSie lesen den freien Teil dieses Dossiers.

Eine Weizenernte ist das Ergebnis einer Multiplikation. Die eine Zahl legen die Betriebe vor der Aussaat fest, wenn sie entscheiden, wie viele Hektar sie mit Weizen bestellen. Die andere schreibt das Jahr, mit Nässe bei der Aussaat oder Trockenheit, wenn das Korn sich füllt. 2026 fiel vor allem die zweite Zahl schwach aus: Jeder Hektar brachte 8,0 Prozent weniger als im Vorjahr, die bestellte Fläche war nur wenig kleiner.

Der Verlauf seit 2010 zerfällt in zwei Hälften. Die Jahre 2013 bis 2017 brachten die fünf größten Ernten der Reihe, 2014 die größte von allen. Seit 2018 ist keine Ernte an sie herangekommen. Den Anfang machte der Dürresommer 2018 mit 20.263.500 Tonnen, den Tiefpunkt der Reihe brachte 2024. Das Jahr darauf holte kräftig auf, und 2026 fiel die Ernte unter jedes der Jahre 2021 bis 2023.

Die Reihe der Weizenernte ist frei abrufbar, Jahr für Jahr. Was sie nicht zeigt, trennt dieses Dossier heraus: wie viel ein Hektar Weizen hergab und wie viel Fläche rechnerisch dahintersteht, was andere Feldfrüchte je Hektar bringen, wie die Obsternte vom Frühjahr abhängt, wo in Deutschland Wein entsteht und welche Gartenbaukulturen zulegen oder Fläche verlieren.

Weizenernte in Deutschland, 2010 bis 2026 Tonnen je Jahr
0 10 Mio. 20 Mio. 30 Mio. 2010: 23.782.955 Tonnen 2011: 22.782.700 Tonnen 2012: 22.409.300 Tonnen 2013: 25.019.100 Tonnen 2014: 27.784.700 Tonnen27.784.700 2015: 26.549.500 Tonnen 2016: 24.463.800 Tonnen 2017: 24.481.600 Tonnen 2018: 20.263.500 Tonnen 2019: 23.062.600 Tonnen 2020: 22.172.100 Tonnen 2021: 21.459.200 Tonnen 2022: 22.587.300 Tonnen 2023: 21.535.900 Tonnen 2024: 18.526.700 Tonnen 2025: 23.152.000 Tonnen 2026: 20.816.800 Tonnen20.816.800 2010 2015 2020 2025 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Der Ertrag je Hektar erklärt den größeren Teil des Rückgangs

72,0 Dezitonnen Weizen brachte ein Hektar 2026 im Durchschnitt, nach 78,3 im Jahr davor (Tabelle 41241-0005). Nur drei Jahre der Reihe lagen niedriger: 2018 mit 66,7, 2011 mit 70,1 und 2024 mit 70,8 Dezitonnen.

Teilt man die Erntemenge durch den Ertrag, erhält man die Fläche, auf der Weizen stand. Weil das Amt den Ertrag auf eine Nachkommastelle gerundet veröffentlicht, ist das eine Näherung, aber eine enge. Rund 2,9 Millionen Hektar waren es 2026, 2,2 Prozent weniger als 2025, während der Ertrag je Hektar um 8,0 Prozent fiel. Die Menge sank 2026 vor allem, weil jeder Hektar weniger trug.

Die Menge sank 2026 vor allem, weil jeder Hektar weniger trug.
Ende des freien Teils
Im vollständigen Dossier Nächster Abschnitt: Zuckerrüben bringen das Zehnfache des Weizens, Raps nicht einmal die Hälfte Neun weitere Abschnitte, 15 Grafiken, 17 Datentabellen.

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Den Befund kennen Sie jetzt. Das vollständige Dossier geht über den Weizen hinaus: Zuckerrüben und Raps, Äpfel und Kirschen, die Rebfläche und der Wein nach Anbaugebieten, Gemüse und Beeren, und die Weizenfläche im langen Verlauf.

9weitere Abschnitte mit Einordnung
15weitere Grafiken
17Datentabellen als CSV
1PDF des ganzen Dossiers

Was Sie darin lesen

  1. Zuckerrüben bringen das Zehnfache des Weizens, Raps nicht einmal die HälfteGrafik: Ertrag je Hektar nach Fruchtart 2025
  2. Beim Obst entscheidet ein einziges FrühjahrGrafik: Baumobsternte, 2005 bis 2025
  3. Fast neun von zehn Dezitonnen Baumobst sind ÄpfelGrafik: Baumobsternte nach Obstart 2025
  4. Süßkirschen legen zu, Sauerkirschen geben nachGrafiken: Süßkirschenernte, 2012 bis 2026 · Sauerkirschenernte, 2012 bis 2026
  5. Die Kirschenfläche wird kleiner, die Süßkirschenernte größerGrafik: Anbaufläche Kirschen, 2017 bis 2026
  6. Die Rebfläche ist so klein wie nie seit 1991Grafiken: Mit Keltertrauben bestockte Rebfläche, 1991 bis 2025 · Erntemenge an Weinmost, 1991 bis 2025 · Weinbestand, 1991 bis 2025
  7. Rheinhessen erzeugt mehr Wein als die neun kleinsten Gebiete zusammenGrafik: Weinerzeugung nach Anbaugebiet 2025
  8. Gemüse und Beeren legen zu, Baumschulen und Zierpflanzen verlieren FlächeGrafiken: Erntemenge Gemüse, 2010 bis 2025 · Erntemenge Speisepilze, 2012 bis 2025 · Erntemenge Strauchbeeren, 2012 bis 2025 · Baumschulfläche, 2017 bis 2025 · Grundfläche des Zierpflanzenanbaus, 2008 bis 2025
  9. Über die Jahre schrumpft die Weizenfläche, der Ertrag tritt auf der Stelle

Was Sie mitnehmen

  • Sämtliche Werte als Tabelle auf der Seite und als 17 CSV-Dateien
  • Alle 17 Grafiken als SVG und PNG, in Druckauflösung
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  • Zitiervorschlag in vier Formaten, fertig zum Einsetzen
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Was der Kauf bedeutet

Einmal 21,00 €Der Betrag wird vom Guthaben abgebucht. Es gibt keine Kündigungsfrist, weil nichts weiterläuft. Zwölf Monate aktuellNeue Zahlen des Statistischen Bundesamtes ziehen wir zwölf Monate ab Kauf in Dossier und Dateien nach. Danach bleibt das Dossier in Ihrem Konto, wird aber nicht mehr aktualisiert. Ein weiteres Jahr kostet die Hälfte. NachprüfbarJede Zahl trägt ihre Tabellennummer. Was die Prüfung gefunden hat, steht im Prüfvermerk oben.

Häufige Fragen

Wann war die Weizenernte in Deutschland am kleinsten?

2024. Damals wurden 18.526.700 Tonnen Weizen geerntet, der niedrigste Wert seit Beginn der Reihe 2010 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005, Stand 02.10.2026).

Wie viel Weizen erntet Deutschland im Durchschnitt?

Im Mittel der Jahre 2010 bis 2026 rund 23,0 Millionen Tonnen im Jahr. Die einzelnen Ernten weichen davon deutlich ab, nach oben wie nach unten (Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005, Stand 02.10.2026).

Wie viel Weizen wurde 2025 geerntet?

23.152.000 Tonnen, 25,0 Prozent mehr als im schwachen Jahr 2024 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 41241-0005, Stand 02.10.2026).

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