Das gezählte Deutschland · Kapitel 15
Blühende Landschaften, blaue Wahlzettel
Wie der Osten aufholte, älter wurde und anders wählt
Am 19. März 2026 beschloss die Gemeindevertretung des Ostseebades Binz auf Rügen eine Satzung gegen die „Rollladen-Siedlung“, in der Ferienwohnungen die Dauerwohnungen verdrängen. Im Landkreis Vorpommern-Rügen bekam die Partei, die der Autor in diesem Kapitel nach der Farbe ihrer Plakate die Blauen nennt, bei der Bundestagswahl 2025 38,0 Prozent der gültigen Zweitstimmen. In Nordfriesland, zu dem Sylt gehört, waren es 14,5. Zwei Inseln mit demselben Geschäft und derselben Sorge, und 23,5 Punkte Unterschied auf dem Wahlzettel.
Wer die Wahl mit Armut erklären will, scheitert an Hildburghausen. Der Kreis in Thüringen hatte 2023 eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent, weniger als im Median der westdeutschen Kreise, und wählte 2025 zu 46,8 Prozent blau, dem höchsten Wert aller Kreise Deutschlands. Aufgeholt hat der Osten tatsächlich: Die Wirtschaftsleistung je Erwerbstätigen lag 1991 bei 35 Prozent des Westens, 2025 sind es 85.
Was das Gedächtnis von Kohls Satz über die blühenden Landschaften nicht behalten hat, wie die Neunziger die gute alte Zeit erfunden haben und warum die Stadt mit der höchsten Arbeitslosigkeit Deutschlands weniger blau wählt als 70 der 75 Ostkreise, steht im Kapitel. Der Autor sucht den Rest in der Erfahrung, Osten zu sein. Er hält das Glas für halb voll, weil die Zahlen des Ostens besser sind als seine Stimmung. Blau bezeichnet dabei eine Partei und keinen Wähler.
Wer macht das 2045? Das Land, das Kohl blühen sehen wollte, ist nicht ärmer geworden, es ist älter geworden: In Mecklenburg-Vorpommern gehört zur jüngeren Hälfte noch, wer 50 ist.
Bei der Bundestagswahl 2025 wählten in den fünf ostdeutschen Ländern 28,9 Prozent der Wahlberechtigten die Blauen, 36,2 Prozent der gültigen Zweitstimmen; so steht es in Kapitel 15 von „Das gezählte Deutschland“.
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Gleichzeitig halbierte sich die Geburtenziffer; Kapitel 1 zeigt die Kurve.
Die Arbeitslosenquote hat sich im Osten seit 2000 mehr als halbiert, wie Kapitel 5 zählt und Bild 2 zeigt.
Er ist im Osten halb so hoch wie im Westen, wie Kapitel 11 zeigt, und das Institut findet im Osten sogar einen schwach negativen Zusammenhang mit dem Anteil der Blauen in den Kreisen.
Der Rentenwert Ost hat im Juli 2023 den Westwert erreicht; die Treppe dorthin zeigt Kapitel 13 in seinem siebten Bild.
Sie leben im Schnitt 1,4 Jahre kürzer als Männer im Westen, in Sachsen-Anhalt werden sie 2024 mit 76,4 Jahren 3,8 Jahre weniger alt als in Baden-Württemberg, Kapitel 14 hat die Gründe gesucht.
Wer dann in den Praxen, Werkstätten und Heimen dieser Länder arbeitet, ist die offene Frage; was zusätzliche Zuwanderung daran ändern könnte, rechnet Kapitel 16 auch für den Osten.
Anmerkungen
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
- Gemeinde Ostseebad Binz, Satzung zur Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB für das Gebiet des Binzer Ortskerns, Beschluss der Gemeindevertretung vom 19. März 2026 (BV/26/387), § 1 und § 2 sowie Begründung, Abschnitte 1.2, 2.1 und 2.2 (5.173 gemeldete Personen am 30. Januar 2024, Haupt- und Nebenwohnsitz; „Rollladen-Siedlung“).
- Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Beherbergungsstatistik, Reisegebiet Rügen/Hiddensee 2024: 1.394.572 Ankünfte, 6.602.154 Übernachtungen, davon 6.341.335 aus dem Inland (96 Prozent, eigene Rechnung); nach Statista, Amtsoriginal nicht eingesehen. · ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung, Abschätzung des Wohnungsbedarfs und des realisierbaren Wohnungsneubaus bis 2030 für die Gemeinden der Insel Sylt, Bericht April 2020, S. 15 f. (1,68 Wohnungen je Haushalt, rund 40 Prozent Zweit- und Ferienwohnungen, Kampen vier Wohnungen je Haushalt; Fertigstellungen je 1.000 Einwohner 2011 bis 2017 mehr als viermal so hoch wie in Schleswig-Holstein, Einwohner minus 0,7 Prozent). Rechnung aus Melderegister und Haushaltsgenerierung, keine amtliche Nutzungsstatistik.
- Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahlen 2025 und 2021 nach Kreisen (Vorpommern-Rügen: 53.924 von 141.832 gültigen Zweitstimmen); Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR 07/2025 (Arbeitslosenquote, Alter, Einwohner 2011 und 2023); Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Einkommen der privaten Haushalte in den Kreisen, 2023. Der Landkreis umfasst auch Stralsund und das Festland. · Wie r4 für den Kreis Nordfriesland (15.841 von 108.891 gültigen Zweitstimmen); Abstand 23,5 Punkte eigene Rechnung. Arbeitslosenquote 2023 Vorpommern-Rügen 9,2, Nordfriesland 4,8 Prozent; verfügbares Einkommen je Einwohner 25.212 und 33.279 Euro; Vorpommern-Rügen 28,9 Prozent ab 65 Jahren. Zur Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR, Ausgabe 07/2025 (Arbeitslosenquote 2023, Einwohner 2023); Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Einkommen der privaten Haushalte in den kreisfreien Städten und Landkreisen 1995 bis 2023, Blatt 2.4. Mediane über 75 Ost- und 324 Westkreise, eigene Rechnung (Arbeitslosenquote West 4,4 Prozent, Einkommen Ost 25.829 Euro). Zur Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
- Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahlen 2025 und 2021 nach kreisfreien Städten und Landkreisen; Anteile an den gültigen Zweitstimmen, Berlin zu einem Kreis zusammengefasst; Rang 1 von 400. · Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR, Ausgabe 07/2025, Durchschnittsalter 2023 und Einwohner 2011 und 2023 (Fortschreibung, Zensusbruch 2011/2022 möglich). Zur Quelle: Die Bundeswahlleiterin · Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
- Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bulletin, „Der entscheidende Schritt auf dem Weg in die gemeinsame Zukunft der Deutschen“, Fernsehansprache des Bundeskanzlers zum Inkrafttreten der Währungsunion am 1. Juli 1990, Absätze 5 bis 7. Das Bulletin gibt den Text in Kleinschreibung ohne Umlaute wieder, der Wortlaut steht hier in normaler Schreibung. Zur Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
- Wie b1, Absätze 5 bis 7 („niemandem schlechter gehen als zuvor“, „vielen besser“, „Opfer bringen müssen“). · Lehmann und Ragnitz (ifo Dresden), ifo Schnelldienst 3/2012, nach Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Transferleistungen an die ostdeutschen Länder, WD 4 - 3000 - 033/18, 2018, S. 4 bis 8; Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Pressemitteilung 21/2003 (keine offiziellen Angaben seit 1998). Schätzung mit eigener Abgrenzung, ifo-Original nicht eingesehen. Zur Quelle: Lehmann und Ragnitz
- Richard Hilmer, Politische Einheit, gespaltene Meinungsmuster, in: Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Lange Wege der Deutschen Einheit, Abschnitt „Rückblick: Erwartungen an die Einheit“; die zugrunde liegenden Umfragen nicht eingesehen. Zur Quelle: Richard Hilmer
- Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Lange Wege der Deutschen Einheit, „Wirtschaft im Schock“ und „Der entindustrialisierte Osten“, nach Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder 2019 und Ewaldt u. a. 1998: Beschäftigte in den ostdeutschen Flächenländern ohne Berlin 1989 7,8 Millionen, 1993 5,8 Millionen; Industrieproduktion 1991 bei 35 Prozent des Wertes von 1989; 20 bis 25 Prozent der Industriearbeitsplätze blieben in den Neunzigern erhalten. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wanderungen zwischen West- und Ostdeutschland 1991 bis 2024 (1991: minus 165.400).
- Marcus Böick, Treuhandanstalt, in: Andersen und Woyke (Hg.), Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 8. Aufl. 2021, Abschnitt „Organisationsaufbau, Massenprivatisierung und Bilanz“: Gründung per Beschluss des DDR-Ministerrates am 1. März 1990, über vier Millionen Beschäftigte in rund 8.500 Betrieben, bei Auflösung am 31. Dezember 1994 30 Prozent der Betriebe stillgelegt, 80 Prozent der Investoren westdeutsch, Defizit knapp 260 Milliarden D-Mark (andere Zählung: 256,4 Milliarden). · Marcus Böick, Treuhandanstalt und Wirtschaftsumbau, in: Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Lange Wege der Deutschen Einheit, 2020 (Kritiker und Verteidiger, Erinnerung, Aktenerschließung seit 2016); Bundeszentrale für politische Bildung, „Wirtschaft im Schock“ (Lohnschock, Wegfall der Ostmärkte); Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Reihe 1 Band 1 (Lohn je Arbeitnehmer 1991 bei 50, Produktivität bei 35 Prozent des Westens). Zur Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder
- Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf, 06/2026, nach Bundeszentrale für politische Bildung: Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Ost mit Berlin, 1994 bis 2004 zwischen 13,9 und 18,5 Prozent, 2005 18,7 Prozent; Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe 2005; BA-Original nicht eingesehen.
- Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wanderungen zwischen West- und Ostdeutschland 1991 bis 2024, Saldo 1991 bis 1995 minus 377.700 Personen, jeweils ohne Berlin, Summe eigene Rechnung; Bundeszentrale für politische Bildung, Geburten, nach Statistisches Bundesamt, zusammengefasste Geburtenziffer Ost 1990 1,52, 1993 und 1994 je 0,77 (bis 2000 vermutlich mit Ost-Berlin). Zur Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
- Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, WD 1 - 3000 - 222/08, Inwiefern hat sich das Bild der DDR in den letzten knapp 20 Jahren verändert?, 2008, S. 5 bis 9, nach Institut für Demoskopie Allensbach und Neller: „unerträglich“ 1990 72, 2001 44 Prozent; „mehr gute als schlechte Seiten“ 1997 48 Prozent. Die Umfragen selbst nicht eingesehen. Zur Quelle: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages
- Universität Jena, KomRex, THÜRINGEN-MONITOR 2025, 2026, S. 47: 2025 40 Prozent, vor 20 Jahren knapp 60 Prozent; von den 18- bis 24-Jährigen widersprechen 71 Prozent. Nur Thüringen. · Viola Neu, Konrad-Adenauer-Stiftung, Keine Sehnsucht nach der DDR, 6. November 2019 (Kantar, n = 2.040): 5 Prozent im Osten sehnen sich oft zurück, 56 Prozent nie. Fragewortlaut nicht eingesehen. Zur Quelle: Universität Jena
- Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Reihe 1 Band 1, Blätter 3.1 und 3.3, und Reihe 1 Band 5, Blätter 7.16 und 7.18; fünf Ostländer gegen West, jeweils ohne Berlin: BIP je Erwerbstätigen 1991 34,5, 2025 84,7 Prozent; je Einwohner 32,7 und 72,4 Prozent; verfügbares Einkommen je Einwohner 1991 52,7, 2024 87,1 Prozent. Quoten eigene Rechnung. · Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf, 06/2026 (Ost mit Berlin, alle zivilen Erwerbspersonen: 2005 18,7, 2025 7,8 Prozent); Eurostat, lfst_r_lfe2emprt, Erwerbstätigenquote 20 bis 64 Jahre 2024: Sachsen 82,4, Brandenburg 82,0, Deutschland 81,1 Prozent. Zur Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder · Eurostat
- Ingmar Kumpmann, Herbert S. Buscher und Michael Göhne, Alte Menschen in den neuen Bundesländern, Institut für Wirtschaftsforschung Halle, 2010, S. 356 ff. (SOEP, preisbereinigte Versichertenrenten Ost überholen 1995 den Westen). Norbert Blüm 1995 („erste Gewinner der Einheit“) nach Presse. · Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referentenentwurf eines Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes, 19. Juli 2016, S. 2 (Rentenwert Ost am 1. Juli 1991 rund 51 Prozent des Westwerts); Deutsche Rentenversicherung, Rentenversicherung in Zahlen 2026, S. 11 und 24 bis 26 (100 Prozent seit 1. Juli 2023). · Deutsche Rentenversicherung, Rentenversicherung in Zahlen 2026, S. 56 (Altersrenten im Zugang 2025 einschließlich Auffüllbetrag und Grundrentenzuschlag: Ostfrauen 1.428, Westfrauen 1.100 Euro); der Zusammenhang mit den Erwerbsbiografien ist eine Deutung; Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland, 1. Oktober 2026, Abschnitt Life expectancy differences (Vorsprung des Westens bei Frauen 1991/93 2,3 Jahre, 2023/25 minus 0,1 Jahre). · Bundesministerium für Verkehr, Sachstandsbericht Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, Stand Juli 2025 (sieben Autobahnprojekte, über 99 Prozent des Projektvolumens der Straße realisiert oder in Umsetzung); Statistisches Bundesamt, 35 Jahre Deutsche Einheit: Betreuung von Kindern unter drei Jahren stark angestiegen, 2025 (Betreuungsquote 2024: östliche Länder mit Berlin 55, westliche 34 Prozent). Zur Quelle: Bundesministerium für Verkehr
- Pew Research Center, European Public Opinion Three Decades After the Fall of Communism, 15. Oktober 2019, S. 21, 26 f. und 78: Lebensleiter 7 bis 10, Ostdeutschland 1991 15, 2019 59 Prozent, Polen 56 Prozent; 91 Prozent im Osten halten die Vereinigung für gut für Deutschland. Ostdeutsche Stichprobe 1991 n = 720. Zur Quelle: Pew Research Center
- Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2023, Kapitel 2, und Monatsbericht April 2023: Median des Nettovermögens 2023 Ost 35.900, West 143.200 Euro; 2021 Ost 43.400, West 127.900 Euro; Eigentümerquote 2023 Ost 29, West 45 Prozent. Die Bundesbank erklärt den Rückgang nicht. · Kumpmann, Buscher und Göhne, Alte Menschen in den neuen Bundesländern, 2010, S. 356 ff. (Gesamteinkommen im Alter erreicht das Westniveau „zu keinem Zeitpunkt“).
- Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW Roundup 135, Braucht Deutschland eine Ost-Quote?, 30. September 2019, S. 1 f.; Elitenmonitor (Universitäten Leipzig und Jena, Hochschule Zittau/Görlitz), nach epd/evangelisch.de, 19. September 2025: 12,1 Prozent von rund 3.000 Spitzenpositionen 2024, null Prozent in den 100 größten Unternehmen; Studie selbst nicht eingesehen.
- Deutsche Rentenversicherung, Rentenversicherung in Zahlen 2026, S. 56 (Zugang 2025: Ostmänner 1.483, Westmänner 1.581 Euro, Quote 0,94). · Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland, 1. Oktober 2026 (Westvorsprung Männer 2023/25 1,4 Jahre); Eurostat, demo_r_mlifexp, Lebenserwartung bei Geburt 2024: Sachsen-Anhalt Männer 76,4, Baden-Württemberg 80,2 Jahre. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Deutschland-Monitor 2025, Hauptbericht, 2026, Kap. 5.3, S. 165 f.: persönlich überwiegen die Vorteile der Einheit bei 73 Prozent der Ostdeutschen, für den eigenen Landesteil bei 47 Prozent (Nachteile 37 Prozent, 2023 26 Prozent). „Ost“ schließt Ostberlin ein.
- Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Landtagswahl 6. September 2026, endgültiges amtliches Ergebnis (Stand 22. September 2026): AfD 43,79 Prozent der Zweitstimmen; Konrad-Adenauer-Stiftung, Monitor Wahl- und Sozialforschung, Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, S. 3 f.: AfD 39 von 83 Sitzen, absolute Mehrheit bei 42. · Konrad-Adenauer-Stiftung, Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, S. 5 bis 7, nach Forschungsgruppe Wahlen (persönliche Lage 52 Prozent gut, 12 schlecht; Land gut auf die Zukunft vorbereitet 28 Prozent) und Infratest dimap (wirtschaftliche Lage des Landes 20 Prozent gut, 27 Punkte weniger als 2021; Vergleichsreihe seit 1998). Zur Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
- Konrad-Adenauer-Stiftung, Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, S. 5 und 8, nach Infratest dimap und Forschungsgruppe Wahlen: AfD stärkste Kraft mit 37 Prozent unter denen, die ihre wirtschaftliche Lage als gut oder sehr gut bewerten.
- Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 nach Ländern, fünf Ostländer: Wahlberechtigte 9.902.229, gültige Zweitstimmen 7.899.661, AfD 2.857.674 (36,2 Prozent der gültigen Zweitstimmen, 28,9 Prozent der Wahlberechtigten); Beteiligung 80,3 Prozent, 19,7 Prozent blieben zu Hause. Eigene Rechnung.
- Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 nach kreisfreien Städten und Landkreisen: Potsdam 16,9, Jena 18,9, Leipzig 21,9 Prozent; Median der 17 kreisfreien Städte des Ostens 27,2, der 58 Landkreise 40,5 Prozent. Eigene Rechnung. · Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR, Einwohner 31.12.2011 und 31.12.2023 je Kreis, mit dem Bruch des Zensus 2022; eigene Zählung über 75 Ost- und 324 Westkreise (eigene Rechnung). · Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR, Ausgabe 07/2025, Ausländeranteil 2023: Potsdam 11,7, Jena 12,2, Leipzig 13,4 Prozent, Median der Ostkreise 6,1 Prozent. Zur Quelle: Die Bundeswahlleiterin
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR 07/2025, Einwohner 31.12.2011 und 31.12.2023 (Mansfeld-Südharz minus 11,2 Prozent, mit dem Bruch des Zensus 2022); Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 nach Kreisen (Mansfeld-Südharz 44,3, Görlitz 46,7 Prozent, Rang 2 von 400). · Die Bundeswahlleiterin (Kreisergebnisse 2025), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR 07/2025, und Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (verfügbares Einkommen 2023); eigene Rechnung über 75 Ostkreise nach Vierteln: Durchschnittsalter jüngstes Viertel 27,9, ältestes 41,3 Prozent AfD; Einkommen oberstes Viertel 36,2, unterstes 35,3; Modell aus Alter und Einwohnerentwicklung R² 0,66, aus Arbeitslosenquote und Einkommen R² 0,01. Kreisdaten, keine Aussage über einzelne Wähler. Unter den 58 Ost-Landkreisen r = minus 0,41 (eigene Rechnung). Zur Quelle: Die Bundeswahlleiterin
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR 07/2025 (Arbeitslosenquote 2023: Gelsenkirchen 14,6 Prozent, Rang 1 von 400, höchster Ostkreis 10,7); Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Einkommen der privaten Haushalte 1995 bis 2023 (Gelsenkirchen 20.138 Euro, Rang 400 von 400, niedrigster Ostkreis 22.456). Eigene Rangrechnung. · Eurostat, nama_10r_3gdp und nama_10r_2gdp, BIP je Einwohner in Kaufkraftstandards, 2000 und 2023, in Prozent des EU-27-Mittels: Gelsenkirchen 111 und 90, Görlitz 60 und 86; Arbeitsortkonzept, Prozentwerte eigene Rechnung; Statistik der Kohlenwirtschaft (letzte Zeche im Ruhrgebiet 2018). Zur Quelle: Eurostat
- Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 nach Kreisen: Gelsenkirchen 24,7 Prozent; 70 von 75 Ostkreisen liegen darüber, darunter Potsdam, Jena, Leipzig, Rostock und Weimar. Eigene Auszählung. · Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2021 nach Kreisen (Gelsenkirchen 12,8 Prozent); Stadt Gelsenkirchen, Amtsblatt 2025 Nr. 37a, Sonderausgabe, 25. September 2025 (Stadtrat 66 Sitze, SPD 20, AfD 20; AfD 29,9, SPD 30,4 Prozent). Zur Quelle: Die Bundeswahlleiterin · Stadt Gelsenkirchen
- Landeswahlleiterin Nordrhein-Westfalen, Rangfolge AfD Bundestagswahl 2025 nach Wahlkreisen, und Die Bundeswahlleiterin, Wahlkreiseinteilung (Duisburg II 24,8, Duisburg I 17,3 Prozent); Stadt Duisburg, Stabsstelle Statistik, Bundestagswahl 2025 in Duisburg. Erste Analysen der vorläufigen Ergebnisse, Februar 2025, S. 10 bis 14 (Beteiligung im Kommunalwahlbezirk Marxloh 55,1, in Großenbaum-Ost 86,5 Prozent; vorläufige Zahlen). · Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2025 nach Kreisen (Dortmund 16,8 Prozent, Westen ohne Berlin 18,0 Prozent); Stadt Gelsenkirchen, Amtsblatt 2025 Nr. 37a (Stichwahl 28. September 2025: AfD-Kandidat 33,1 Prozent); zdfheute, Stichwahlen in NRW, 28./29. September 2025 (Duisburg: AfD-Kandidat 21,4 Prozent, vorläufig). Zur Quelle: Landeswahlleiterin Nordrhein-Westfalen · Stadt Duisburg · Stadt Gelsenkirchen
- Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahlen 2021 und 2025 (Westen ohne Berlin 8,2 und 18,0 Prozent; Pirmasens 31,9, Regen 31,3, Freyung-Grafenau 30,3 Prozent; Zweitstimmen der AfD 2025 in Prozent: Westen 69,5, Ostländer 27,7; Ostländer 16,4 Prozent der Wahlberechtigten, eigene Rechnung); Strukturdaten der Wahlkreise zur Bundestagswahl 2025 (Wahlkreis Deggendorf: AfD 29,3 Prozent, Arbeitslosenquote November 2024 3,2 Prozent). Landkreis Deggendorf: AfD 28,3 Prozent, Arbeitslosenquote 2023 3,3 Prozent (eigene Rechnung, INKAR).
- Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahlen seit 1949, Ergebnisse nach Ländern, eigene Aggregation der fünf Ostländer nach Stimmen: Republikaner, DVU und NPD zusammen 1998 4,9 Prozent (Bundesgebiet 3,3); AfD 2025 36,2 Prozent. Ob und wann die Republikaner beobachtet wurden, ist nicht geprüft. Zur Quelle: AfD 2025 36,2 Prozent. Ob und wann die Republikaner beobachtet wurden
- Armin Pfahl-Traughber, Die Entwicklung des Rechtsextremismus in Ost- und Westdeutschland, Bundeszentrale für politische Bildung, 2002, nach Bundesministerium des Innern, Verfassungsschutzbericht 1999, S. 23 (1999: 2,19 und 0,68 Gewalttaten je 100.000 Einwohner; Zählregeln der frühen Neunziger wichen ab, keine Ost-West-Teilung je Einwohner vor 1999); Bundeszentrale für politische Bildung, Hintergrund aktuell, Hoyerswerda (2021) und Rostock-Lichtenhagen (2017, 2021); Mölln und Solingen nach derselben Reihe. Zur Quelle: Armin Pfahl-Traughber
- Bundeszentrale für politische Bildung, Glossar Rechtsextremismus; Paula Diehl, Rechtspopulismus und Demokratie, Aus Politik und Zeitgeschichte, 28. Juni 2024; Begriffe Verdachtsfall und gesichert nach Verwaltungsgericht Köln, 13 L 1109/25, und Sächsisches Oberverwaltungsgericht, 3 B 127/24.
- Bundesamt für Verfassungsschutz, Pressemitteilung vom 2. Mai 2025, Wortlaut nach dem Tenor des Beschlusses Verwaltungsgericht Köln, 13 L 1109/25; die Seite des Bundesamts selbst nicht eingesehen. · Verwaltungsgericht Köln, 13. Kammer, Beschluss vom 26. Februar 2026, 13 L 1109/25, Tenor und Rn. 158; Hauptsache 13 K 3895/25, Stand 16. Oktober 2026. · Verwaltungsgericht Köln, Urteile vom 8. März 2022 (13 K 207/20, 13 K 208/20, 13 K 326/21) und Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 13. Mai 2024 (5 A 1216/22 bis 5 A 1218/22), zitiert in den Beschlüssen 13 L 1109/25 und 3 B 127/24; Rechtskraft nicht geprüft. Zur Quelle: Verwaltungsgericht Köln
- Correctiv, Wie stuft der Verfassungsschutz die AfD in den Bundesländern ein?, 17. Juni 2026; beck-aktuell, 14. August 2025 und 5. Januar 2026 (Brandenburg); Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Januar 2025, 3 B 127/24, S. 1 bis 4 (Vorinstanz Verwaltungsgericht Dresden, 15. Juli 2024, 6 L 20/24). Einstufungen in Thüringen und Sachsen-Anhalt nach Presse. Daten der Einstufungen: Thüringen März 2021 und Sachsen-Anhalt November 2023 nach Presse, Sachsen 8. Dezember 2023, Brandenburg 14. August 2025 (Landesämter). · Evangelisch.de, 16. Mai 2024 und 1. Juli 2024 (Urteile des Landgerichts Halle vom 14. Mai und 1. Juli 2024); Schwäbische Zeitung, 11. September 2025 (Revisionen vom Bundesgerichtshof verworfen). Bundesgerichtshof, 3 StR 484/24 und 3 StR 519/24, Revisionen verworfen. Zur Quelle: Correctiv
- Frank Decker, Wahlergebnisse und Wählerschaft der AfD, Bundeszentrale für politische Bildung, Stand 16. Mai 2026, nach Infratest dimap (Arbeiter und Arbeitslose zusammen rund ein Viertel der Wählerschaft). · Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Universität Leipzig, Autoritäre Dynamiken und die Unzufriedenheit mit der Demokratie, EFBI Policy Paper 2023–2, Juni 2023, S. 11 f. (Ost 7,1, West 2,1 Prozent, 2022); Otto Brenner Stiftung, Zusammenfassung der Leipziger Autoritarismus Studie 2024, S. 2 f. (Ost und West je 4,5 Prozent); Mitte-Studie 2024/25, Friedrich-Ebert-Stiftung, Tabelle 3.7 (Ost 4,9, West 3,0 Prozent, nicht signifikant); knapp 60 Prozent Zuneigung zur AfD nach Decker, Bundeszentrale für politische Bildung, 2026. Ausländerfeindlichkeit Ost 31,5, West 19,3 Prozent (Leipziger Autoritarismus-Studie 2024); Fremdenfeindlichkeit 11,1 gegen 6,9 Prozent (Zick u. a., Die angespannte Mitte, 2024/25). Zur Quelle: Frank Decker · Else-Frenkel-Brunswik-Institut · Otto Brenner Stiftung · Mitte-Studie 2024/25
- Eurostat, demo_r_d2jan, Frauen je 100 Männer 18 bis 29 Jahre am 1. Januar 2025, Sachsen-Anhalt 85,8; Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Wahlheft 3/2026, Wahl zum 21. Deutschen Bundestag in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentative Wahlstatistik, Tabelle 3.3.3, S. 17 (Männer 41,9, Frauen 28,6 Prozent). Nur ein Land. Repräsentative Wahlstatistik Mecklenburg-Vorpommern, Bundestagswahl 2025: AfD bei 70 Jahren und älter 21,1 Prozent, bei 35 bis 45 Jahren 46,0 Prozent. · Deutschland-Monitor 2025, Hauptbericht, Kap. 5.1, S. 156 f. (59 Prozent anerkannt, kein signifikanter Ost-West-Unterschied), und Kap. 4.1.6, S. 128 f. und 132 bis 135 (wer in der DDR oder im Osten aufgewachsen ist, ist bei sonst gleichen Merkmalen unzufriedener mit dem Funktionieren der Demokratie); EFBI Policy Paper 2023–2, S. 21 bis 25 (Regression, Ost-Befragung 2022, erklärende Skalen nah an der erklärten Einstellung). Zur Quelle: Eurostat · Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
- Die Bundeswahlleiterin (Kreisergebnisse 2025), INKAR 07/2025 und Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder; eigene Rechnung: Nächster-Nachbar-Vergleich auf Einkommen und Arbeitslosenquote 17,0 Punkte, Regression mit Alter, Einwohnerentwicklung und Ausländeranteil 12,9 Punkte; Marcel Fratzscher, DIW aktuell Nr. 121, 24. Juli 2026, S. 1 bis 3 und Anhang Tabelle A.1 (13,3 Punkte bei acht Strukturmerkmalen; Kreisebene, korrelativ, Kurzstudie, Titel „Sachsen-Anhalt zeigt das AfD-Paradox“). · Deutschland-Monitor 2024, Hebenstreit u. a., 2025, Kap. 6.3 und 6.4, S. 181 f.: unzufrieden mit der Demokratie Ost strukturstarke Kreise 47, West strukturschwache 33 Prozent. Zur Quelle: Die Bundeswahlleiterin · Marcel Fratzscher
- Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland, 1. Oktober 2026, Tabelle Net loss by age/sex (Ost ohne Berlin, 1991 bis 2025: unter 25 Jahre über 747.000, Frauen 57 Prozent der Nettowegzügler). · Eurostat, demo_r_d2jan, Frauen je 100 Männer 18 bis 29 Jahre am 1. Januar 2025, Sachsen-Anhalt 85,8; Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Wahlheft 3/2026, Wahl zum 21. Deutschen Bundestag in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentative Wahlstatistik, Tabelle 3.3.3, S. 17 (Männer 41,9, Frauen 28,6 Prozent). Nur ein Land. Repräsentative Wahlstatistik Mecklenburg-Vorpommern, Bundestagswahl 2025: AfD bei 70 Jahren und älter 21,1 Prozent, bei 35 bis 45 Jahren 46,0 Prozent. · Fratzscher, DIW aktuell Nr. 121, 2026, Anhang Tabelle A.1 (Ausländeranteil im Osten schwach negativ, minus 2,81 Prozentpunkte je Standardabweichung); Statistisches Bundesamt, Zensus 2022 (Ausländeranteil Ost 5,9, West 14,2 Prozent) und Fortschreibung Ende 2025 (Ost 8, West 16 Prozent), wie Kapitel 11. Zur Quelle: Eurostat · Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern · Fratzscher · Statistisches Bundesamt
- Fremerey, Hörnig, Schaffner, Becoming Neighbors with Refugees and Voting for the Far-Right? The Impact of Refugee Inflows at the Small-Scale Level, DICE Discussion Paper 387, April 2022, Abstract (Flüchtlingszuzug 2014 bis 2017, Bundestagswahl 2017, Rasterzellen 1 km mal 1 km; Kontakttheorie gilt im städtischen Westen, im Osten und im ländlichen Westen kein robuster Zusammenhang; Kreisebene als breitere Faktoren wie Berichterstattung).
- Konrad-Adenauer-Stiftung, Keine Sehnsucht nach der DDR, 6. November 2019: 72 Prozent im Osten, 46 im Westen. Parteinahe Stiftung, Fragewortlaut nicht eingesehen. · Deutschland-Monitor 2025, Hauptbericht, Kap. 5.1, S. 156 f. (59 Prozent anerkannt, kein signifikanter Ost-West-Unterschied), und Kap. 4.1.6, S. 128 f. und 132 bis 135 (wer in der DDR oder im Osten aufgewachsen ist, ist bei sonst gleichen Merkmalen unzufriedener mit dem Funktionieren der Demokratie); EFBI Policy Paper 2023–2, S. 21 bis 25 (Regression, Ost-Befragung 2022, erklärende Skalen nah an der erklärten Einstellung).
- Dirk Oschmann, Der Osten: eine westdeutsche Erfindung, Ullstein, 2023; Steffen Mau, Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt, Suhrkamp, 2024, nach Verlagstext und Rezensionsnotizen (Perlentaucher); beide Bücher nicht gelesen. Zur Quelle: Steffen Mau
- Eurostat, demo_r_d2jan (Ost 14,75 Millionen am 1. Januar 1991, minus 15,9 Prozent bis 1. Januar 2025); Statistisches Bundesamt, 1. Oktober 2026 (minus 16 Prozent); Deutsche Bundesbank, Vermögensbefragung 2023; DIW Roundup 135, 2019; Miriam Beblo, Irwin Collier und Thomas Knaus, Ostdeutschland: Hohe Gewinne aus der deutschen Wiedervereinigung, ZEW news Juli/August 2001, S. 1 f. (38 Prozent Verlierer 1991, 22 Prozent 1998; Vergleich mit einem angenommenen DDR-Einkommen). · Kellermann, Trust We Lost: The Impact of the Treuhand Experience on Political Alienation in East Germany, DIW SOEPpapers 1175, 2022 (Bindung an die Parteien der Mitte, nicht die AfD-Wahl); nur Zusammenfassung eingesehen. Zur Quelle: Eurostat · Statistisches Bundesamt · Deutsche Bundesbank · Kellermann
- Verwaltungsgericht Köln, 13 L 1109/25, 26. Februar 2026 (Gesamtbewertung); beck-aktuell, 14. August 2025 (Innenminister Brandenburg: Die Einstufung mache nicht jeden Wähler zum Rechtsextremisten). · Statistik der Kohlenwirtschaft, Zahl der Belegschaft im Steinkohlenbergbau der Bundesrepublik Deutschland, Stand 01/2019 (Revier Ruhr 1957 495.847, 1990 98.675, 2018 3.371; minus 80,1 Prozent von 1957 bis 1990); Bundeszentrale für politische Bildung, „Wirtschaft im Schock“ (Beschäftigte Ost 1989 bis 1993 minus 26 Prozent). Zur Quelle: Verwaltungsgericht Köln
- Eurostat, demo_r_pjanind2, Medianalter am 1. Januar: 1990 Mecklenburg-Vorpommern 33,1, Bund 37,6; 2025 Mecklenburg-Vorpommern 51,0, Bund 45,5 (Sachsen-Anhalt 51,3). · Statistisches Amt der DDR, Statistisches Jahrbuch 1990, Kap. XXIII, S. 406 f. (Lebendgeborene 1989 198.922, davon Ost-Berlin 16.937, ohne Ost-Berlin 181.985, eigene Rechnung); Eurostat, demo_r_gind3, Lebendgeborene 2024 in den fünf Ostländern 73.337. Zur Quelle: Eurostat · Statistisches Amt der DDR · Eurostat
- Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Länderergebnisse, Hauptvariante 2, Tabellen 12421-b05 und 12421-01: ostdeutsche Flächenländer 2024 bis 2045 minus 10,8 Prozent, in allen neun Varianten stärker als der Westen; Anteil der 67-Jährigen und Älteren 24,4 auf 29,3 Prozent. Vorausberechnung, keine Prognose. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Anteil der 67-Jährigen und Älteren 24,4 auf 29,3 Prozent. Vorausberech
- Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Reihe 1 Band 1, Revision 2024, Tabellen 3.1 und 3.3; Ost ohne Berlin gegen West ohne Berlin. Zur Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder · Ost ohne Berlin gegen West ohne Berlin
- Arbeitskreis VGR der Länder, Erwerbstätige und Einwohner 2025 (0,480 gegen 0,555 Erwerbstätige je Einwohner); mit Berlin 80,2 Prozent.
- Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, Jahresdurchschnitte 1994 bis 2025, Ost mit Berlin; Zeitreihe bei der Bundeszentrale für politische Bildung, „Die soziale Situation in Deutschland“. Zur Quelle: Zeitreihe bei der Bundeszentrale für politische Bildung
- Bundesagentur für Arbeit, Hartz-IV-Effekt rund 380.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2005, nach Bundeszentrale für politische Bildung, Zahlen und Fakten: Arbeitslose und Arbeitslosenquote; ebenso Bundesagentur nach IAB-Forschungsbericht 9/2007, S. 16 (die Schätzung des IAB von 200.000 bis 300.000 im Böckler Impuls 17/2005 war eine Prognose aus dem laufenden Jahr); Arbeitskreis VGR der Länder, Erwerbstätige der fünf Ostländer 2024 gegen 1991: minus 12 Prozent.
- Statistisches Bundesamt, „Bevölkerungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland“, 1. Oktober 2026; Eurostat demo_r_d2jan (14,75 Millionen am 1. Januar 1991); Institut der deutschen Wirtschaft, Kurzbericht 56/2026 (12,35 Millionen Ende 2025). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat demo_r_d2jan · Institut der deutschen Wirtschaft
- Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wanderungen zwischen West- und Ostdeutschland 1991 bis 2024; Statistisches Bundesamt, 1. Oktober 2026 (2017 bis 2022: +18.000; 2023 bis 2025: −16.000). Zur Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung · Statistisches Bundesamt
- Eurostat, demo_r_pjanind2, Medianalter am 1. Januar 1990 bis 2025. Zur Quelle: Eurostat
- Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Länderergebnisse, Hauptvariante 2, Tabelle 12421-01; Eurostat, Medianalter Berlin 2025. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Bundeswahlleiterin, Bundestagswahlen seit 1949, Ergebnisse nach Ländern; Aggregation Ost (fünf Flächenländer) und West (zehn Länder) nach Stimmen. Zur Quelle: Bundeswahlleiterin
- Landeswahlleiter Sachsen-Anhalt, Landtagswahl 6. September 2026; Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2025 (Wahlberechtigte und Zweitstimmen nach Ländern); Landtagswahlen 1998 und 2004 nach den Landeswahlleitern. Zur Quelle: Landeswahlleiter Sachsen-Anhalt · Bundeswahlleiterin
- Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 nach kreisfreien Städten und Landkreisen; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, INKAR, Durchschnittsalter 2023; eigene Rechnung (eigene Rechnung). Zur Quelle: Bundeswahlleiterin
- Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Repräsentative Wahlstatistik Bundestagswahl 2025; eigene Regression über 400 Kreise (Ost-Aufschlag 12,9 Punkte nach Kontrolle von Einkommen, Arbeitslosenquote, Alter, Bevölkerungsentwicklung und Ausländeranteil zugleich; AfD bei 70 Jahren und älter 21,1, bei 35 bis 45 Jahren 46,0 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern); DIW aktuell Nr. 121, 24. Juli 2026 (13,3 Punkte). Zur Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern · DIW aktuell Nr. 121
- Eigene Rechnung über 400 Kreise aus Bundeswahlleiterin und INKAR (verfügbares Einkommen je Einwohner 2023, Arbeitskreis VGR der Länder); Viertel der Ostkreise nach Einkommen; unter den 58 Ost-Landkreisen r = minus 0,41.
- INKAR, verfügbares Einkommen je Einwohner 2023 (Ost 22.456 bis 29.585 Euro, West 20.138 bis 44.520 Euro); Statistisches Bundesamt, regionales Preisniveau 2024; Deutsche Bundesbank, Private Haushalte und ihre Finanzen 2023, Median Ost 35.900, West 143.200 Euro.
- Bundeswahlleiterin und Landeswahlleiter Sachsen-Anhalt; Statistisches Bundesamt, Zensus 2011 und 2022; Decker u. a., Leipziger Autoritarismus-Studie 2024, und Ost-Sonderstichprobe 2022 (EFBI Policy Paper 2023-2); Zick u. a., Die angespannte Mitte, Mitte-Studie 2024/25. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Decker u. a · Zick u. a
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