Das gezählte Deutschland · Kapitel 5
Arbeiten
Warum nur jeder Fünfte um die eigene Stelle fürchtet und doch die Hälfte um das Land
Am 30. September 2026 meldete die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg 2.994.000 Arbeitslose, wieder unter drei Millionen. Saisonbereinigt waren es 3,012 Millionen, zum ersten Mal seit März 2011 mehr als drei Millionen, und beide Zahlen stimmen. Die Stimmung zeigt eine ähnliche Schere: Nur 20 Prozent der Deutschen fürchten laut R+V, selbst arbeitslos zu werden, der niedrigste Wert seit 1992, aber 51 Prozent fürchten eine schlechtere Wirtschaftslage.
Seit 1991 gibt es in Deutschland sieben Millionen Erwerbstätige mehr, die gearbeiteten Stunden stiegen in dieser Zeit nur um 1,5 Prozent. Seit 2022 kippt die Lage: Die Zahl der Arbeitslosen stieg bis 2025 um 529.959, und im September 2026 waren 1,07 Millionen länger als ein Jahr ohne Arbeit. Der Mangel sitzt auch nicht dort, wo der Autor ihn vermutet hatte. Von 157 Engpassberufen liegen 84 bei den Fachkräften mit Berufsausbildung, bei den Experten mit Studium sind es 25, im Jahr 2019 waren es 40.
Was der Autor gegen das Grundsicherungsgeld vom 1. Juli 2026 einzuwenden hat, obwohl das Gesetz beschlossen ist, steht im Kapitel. Seine Antwort auf die Frage vom Anfang: Im langen Bogen ist das Glas halb voll, seit 2022 halb leer, und Deutschland braucht jedes Jahr 300.000 bis 400.000 Menschen, die kommen und bleiben. 2025 waren es netto rund 235.000.
Wer macht das 2045? Die Babyboomer jedenfalls nicht mehr. Es werden die sein, die heute kommen, und die Jahrgänge, die bis 2036 die Schulen verlassen.
Im September 2026 meldete die Bundesagentur 2.994.000 Arbeitslose, saisonbereinigt aber 3,012 Millionen, den ersten Wert über drei Millionen seit März 2011; so steht es in Kapitel 5 von „Das gezählte Deutschland“.
Die Zahlen dieses Kapitels im Portal
- Erwerbstätige in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte · Reihe, frei lesbar
- Arbeitslose in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Arbeitslosenquote in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Gemeldete Arbeitsstellen in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Erwerbstätige 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Arbeitslosigkeit 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Offene stellen kurzarbeit 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Arbeitszeit 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
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Im Buch weiterlesen
Dass Bayern mehr Ukrainer in Arbeit bringt als das Saarland, stand in Kapitel 1; Polen und die Niederlande zeigen, dass auch das Land als Ganzes schneller sein könnte.
Wie langsam ein ausländischer Abschluss hier gilt, hat Kapitel 4 an den Ärzten gezeigt.
Die Industrie hat seit 2019 nach den Zahlen von Eurostat 511.000 Erwerbstätige verloren, vor allem im Fahrzeug- und im Maschinenbau, wie Kapitel 6 zählt.
Begleiten können die Gewerkschaften, wo es Tarifverträge gibt; für wie viele Beschäftigte das gilt, zählt Kapitel 9.
Ob sie reichen, rechnet Kapitel 12.
Von den 60- bis 64-Jährigen arbeiteten 2005, als die Reihe beginnt, erst 28,2 Prozent, 2025 sind es 67,6; wie es um die Älteren sonst bestellt ist, zeigt Kapitel 13.
Wie viele dieser Jahre gesund sind, zählt Kapitel 14.
Wie die beiden Linien über drei Jahrzehnte liefen, zeigt Kapitel 15.
Was es hieße, wenn bis 2045 jedes Jahr die obere Zahl käme, rechnet Kapitel 16 durch.
Anmerkungen
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
- Bundesagentur für Arbeit, Presseinformation Nr. 37 vom 30. September 2026, „Herbstbelebung beginnt ohne Schwung“ (Arbeitslose im September 2026: 2.994.000, 67.000 weniger als im August; Zitat von Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende), abgerufen am 17. Oktober 2026.
- Bundesagentur für Arbeit, Statistik, Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf, Tabelle 1.3 (saisonbereinigt), Stand September 2026 (3,012 Millionen; zuletzt darüber im März 2011); Veränderung zum Vormonat (plus 12.000) nach der Presseinformation Nr. 37 vom 30. September 2026.
- R+V Versicherung, „Die Ängste der Deutschen 2026“, Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026 (Umfrage eines Versicherers unter 2.400 Befragten ab 14 Jahren, Befragungszeit 11. Mai bis 29. Juli 2026). Zur Quelle: R+V Versicherung
- Statistisches Bundesamt, Erwerbstätigenrechnung, Erwerbstätige nach dem Inlandskonzept (Arbeitsort), Jahresdurchschnitte, Rechenstand August 2026; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Arbeitszeitrechnung, Stand August 2026; Differenzen (plus 5,9 Millionen seit 2000, minus 82.000 im Jahr 2025) eigene Rechnung. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung · Differenzen
- Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit, Tabelle 13211-0001, Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2000 und 2025 (Veränderung eigene Rechnung) und Arbeitslosenquoten 2025; Bundesagentur für Arbeit über die Bundeszentrale für politische Bildung, Arbeitslosenquote Ost (mit Berlin) und West, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen (2000); Bundesagentur für Arbeit, Hartz-IV-Effekt rund 380.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2005, nach Bundeszentrale für politische Bildung, Zahlen und Fakten: Arbeitslose und Arbeitslosenquote; ebenso Bundesagentur nach IAB-Forschungsbericht 9/2007, S. 16 (die Schätzung des IAB von 200.000 bis 300.000 im Böckler Impuls 17/2005 war eine Prognose aus dem laufenden Jahr). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit · Hans-Böckler-Stiftung
- Eurostat, Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen nach Geschlecht (lfsi_emp_a) und der 60- bis 64-Jährigen (lfsa_ergan, Reihe ab 2005), Erwerbslosenquote der 15- bis 74-Jährigen (une_rt_a), jeweils 2025, Datenstand 10. September 2026. Zur Quelle: Eurostat
- Carola Grün, Wolfgang Hauser, Thomas Rhein, Finding a job: Consequences for life satisfaction and interactions with job quality, IAB-Discussion Paper 24/2008 (SOEP und britisches Haushaltspanel); Laura Buchinger, Theresa Entringer, Daniel Graeber, Zufriedenheit mit der Arbeit, DIW Wochenbericht 34/2024 (SOEP, Skala 0 bis 10); Thomas Petersen, Institut für Demoskopie Allensbach, Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 9. Oktober 2026 zur Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z. Zur Quelle: Carola Grün · Laura Buchinger · Thomas Petersen
- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten in Deutschland, Block C, Stand August 2026 (Arbeitsvolumen 1991: 60,39 Milliarden Stunden, 2025: 61,31 Milliarden; Erwerbstätige nach dem Inlandskonzept); Veränderungen (plus 1,5 Prozent, plus 7,0 Millionen) eigene Rechnung. Zur Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
- Wie c1, Block A (Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte einschließlich Minijobs 1991 und 2025, bezahlte Überstunden je Arbeitnehmer; ein Siebtel weniger Jahresarbeitszeit je Erwerbstätigen: minus 14,0 Prozent, eigene Rechnung); Susanne Wanger, Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Frauen und Männern, IAB-Forschungsbericht 18/2023, S. 34 (Daten für 2022). Zur Quelle: Susanne Wanger
- Martina Rengers, Thomas Körner, Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche von Männern (und Frauen), Wirtschaft und Statistik 1/2026, Statistisches Bundesamt, S. 73 f. (Mikrozensus 2024, Erwerbstätige von 15 bis 79 Jahren); Alexandra Mellies u. a., Mehr Zeit oder mehr Geld?, WSI Policy Brief Nr. 94, Januar 2026, nach Böckler Impuls 3/2026 (Befragung von 2022, gewerkschaftsnahe Stiftung); Eurostat, Arbeitsproduktivität in Kaufkraftstandards, EU-27 = 100, tesem160, 2025 (je Arbeitsstunde 124,2, je Erwerbstätigen 103,5). Zur Quelle: Martina Rengers · Alexandra Mellies u. a · Eurostat
- Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit, Tabelle 13211-0001, Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2022 und 2025 (Veränderung eigene Rechnung); Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt September 2026, Kapitel 1.4.3 und 1.4.4 (Langzeitarbeitslose im September 2026; Abgangschance, gleitender Jahresdurchschnitt Oktober 2025 bis September 2026). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit · Bundesagentur für Arbeit · Abgangschance
- Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit, Tabelle 13211-0002, gemeldete Arbeitsstellen 2022 und 2025 (Veränderung eigene Rechnung); Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB-Stellenerhebung, Presseinformation vom 3. September 2026 (Bewerbungen je sozialversicherungspflichtiger Neueinstellung); Eurostat, nama_10_a10_e, Erwerbstätige im Verarbeitenden Gewerbe, 2019 und 2025, Datenstand 9. Oktober 2026 (Differenz eigene Rechnung). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit · Eurostat
- Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt September 2026, Kapitel 1.2.2 (Branchen, Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr), 1.4.3 (Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung, September 2026 gegenüber dem Vorjahr) und 1.4.8 (IAB-Arbeitsmarktbarometer).
- Bundesagentur für Arbeit, Statistik, Blickpunkt Arbeitsmarkt: Fachkräfteengpassanalyse 2025, Mai 2026, S. 4 und 11 bis 14, mit dem Tabellenteil der Analyse (Vakanzzeit in der Bauelektrik, Schwelle 80 Tage); Zahl der Engpassberufe auf Expertenebene 2019 nach derselben Analyse.
- Christina Anger, Julia Betz, Wido Geis-Thöne, Axel Plünnecke, MINT-Frühjahrsreport 2026, Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft für BDA, Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen, 5. Mai 2026 (Verbandsstudie; bereinigte Lücke im März 2026, davon Facharbeiterberufe: 58 Prozent, eigene Rechnung); KfW Research und ifo Institut, KfW-ifo-Fachkräftebarometer Juni 2026, 16. Juni 2026 (Unternehmensbefragung, April 2026). Zur Quelle: Christina Anger · KfW Research und ifo Institut
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 231 vom Juli 2026, „Pflegeausbildung 2025: Zahl neuer Auszubildender zum dritten Mal in Folge gestiegen“ (63.900 neue Ausbildungsverträge zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025, Tabellenteil, Spalten zur Entwicklung der mittleren Entgelte; Nachrechnung ohne den Lohnindikator: eigene Rechnung (Median über Berufsgattungen mit mindestens vier bewerteten Indikatoren, Dreijahreszeitraum, Fachkräfte); Jeanette Carstensen, Holger Seibert, Doris Wiethölter, Entgelte von Pflegekräften 2024, IAB Aktuelle Daten und Indikatoren, 20. August 2025 (Medianentgelt Vollzeit, 2012 bis 2024); Alexander Burstedde, Ruth Maria Schüler, Reagieren Löhne in Deutschland auf den Fachkräftemangel?, IW-Trends 4/2020 (arbeitgebernahes Institut; Zeitraum 2013 bis 2019). Zur Quelle: Jeanette Carstensen · Alexander Burstedde
- Christian Hohendanner, Ute Leber, Michael Oberfichtner, Mehr als acht von zehn Betrieben erwarten Personalprobleme, IAB-Kurzbericht 7/2025 (Betriebsbefragung 2024, Strategien mit hoher Bedeutung); Ute Leber, Barbara Schwengler, Betriebliche Berufsausbildung und Weiterbildung in Deutschland, Expertise für den BIBB-Datenreport, 8. Juli 2026, S. 2 f. (Ausbildungsbetriebe, ausbildungsberechtigte Betriebe ohne Ausbildung, Übernahmequote, 2024). Zur Quelle: Christian Hohendanner · Ute Leber
- Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kompakt: Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit, November 2025, S. 18 (unbesetzte Ausbildungsstellen im September 2024); Leber, Schwengler (wie f2), S. 56 bis 58 (Weiterbildungsquote im ersten Halbjahr 2024 nach Tätigkeitsniveau). Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit
- Arbeitszeitgesetz, § 3; Sozialgesetzbuch IV, §§ 7b, 7c, 7e und 7f (Wertguthaben); Hartmut Seifert, Langzeitkonten, WSI-Mitteilungen 4/2020, S. 300 bis 302 (Zahlen nach dem IAB-Betriebspanel 2016, neuere nicht gefunden); Tobias Hartl u. a., Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten, IAB-Kurzbericht 12/2025; Rechnung zum Sabbatical eigene Rechnung (46 Arbeitswochen im Jahr, ohne Zinsen, Lohnsteigerungen und Abgaben). Zur Quelle: Tobias Hartl u. a
- CDU, CSU, SPD, Verantwortung für Deutschland, Koalitionsvertrag der 21. Legislaturperiode, 2025, S. 18; Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, bekannt geworden am 18. Juni 2026, und Beratung des Koalitionsausschusses am 1. und 2. Juli 2026, nach der Fachpresse (betriebsratspraxis24.de; Entwurfstext selbst nicht eingesehen); Gesetzesstand nach gesetze-im-internet.de, 9. Oktober 2026. Zur Quelle: CDU
- Arbeitszeitgesetz (Österreich), § 9 Abs. 1, § 7 Abs. 6, Rechtsinformationssystem des Bundes, geltende Fassung; Autonomy u. a., The results are in: The UK’s four-day week pilot, Februar 2023, S. 6 f. und 29 bis 31 (Pilot Juni bis Dezember 2022, 61 Unternehmen, Wochenstunden von 38 auf 34). Zur Quelle: Arbeitszeitgesetz · Autonomy u. a
- Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, § 1 Abs. 1b, § 8; Bundesagentur für Arbeit, Blickpunkt Arbeitsmarkt: Entwicklungen in der Zeitarbeit, Januar 2026, S. 4 und 15 f. (Juni 2025; Juli 2024 bis Juni 2025); Brändle u. a., Evaluation des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, BMAS-Forschungsbericht 614, Dezember 2022, S. 132 f., 374 bis 377 (Tarifvertrag der Metallindustrie, Equal Pay, Klebeeffekt: Spanne der Studien, nahtloser Übergang nach Baumgarten u. a. 2012 für das Jahr 2008). Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit
- Jonas Beste, Mark Trappmann, Analysen zu Stellenbesetzungsproblemen, IAB-Forum, 13. Juli 2017 (PASS, Befragungswellen 2014 und 2015); Corinna Harsch, Marcel Knobloch, Lena Hipp (Wissenschaftszentrum Berlin), Arbeiten, wann und wo du willst?, WSI-Mitteilungen 1/2026, nach Böckler Impuls 3/2026 (Feldexperiment mit rund 15.000 fiktiven Initiativbewerbungen). Zur Quelle: Corinna Harsch
- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Wer bleibt, wer geht, IAB-Kurzbericht 10/2026 (Nettobedarf 270.000 bis 400.000); Kubis, Schneider, Zuwanderung und Arbeitsmarkt, Bertelsmann Stiftung, 25. November 2024, Executive Summary, S. 11 bis 13; Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2022/23, Kapitel 6, Ziffer 356 (1,5 Millionen brutto bei 400.000 netto). Zur Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung · Kubis · Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwic
- Statistisches Bundesamt, Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland 1950 bis 2025, Pressemitteilung Nr. 184 vom 1. Juni 2026 (Saldo 2025: 235.000; Mittel und Median 1991 bis 2025 sowie Mittel 2000 bis 2009 eigene Rechnung aus der Jahrestabelle); Zuwanderung aus Drittstaaten nach Kubis, Schneider (wie i1), S. 13; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Zuwanderungsmonitor, Hefte August 2023 bis August 2026, Tabelle 1 (Beschäftigte im Juni, Juni 2026 hochgerechnet; Beschäftigte mit deutschem Pass als Differenz, eigene Rechnung). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Beschäftigte mit deutschem Pass als Differenz
- Dustmann, Otten, Schönberg, Stuhler, Migration, Beschäftigung und Löhne: Regionale und individuelle Effekte, RFBerlin Research Insight 6/25, Dezember 2025, nach RFBerlin Discussion Paper 86/25 (tschechische Grenzpendler 1990 bis 1992, je Prozentpunkt Zuwanderer: regionaler Lohn nicht signifikant, Lohn der Bleibenden nach drei Jahren minus 0,19 Prozent, Beschäftigung der Einheimischen minus 0,87 Prozent, davon rund 88 Prozent durch weniger Zuzug aus anderen Regionen; Ältere ab 50, Arbeitslose und Einsteiger tragen die Anpassung); Dustmann, Schönberg, Stuhler, The Impact of Immigration: Why Do Studies Reach Such Different Results?, Journal of Economic Perspectives 30 (4), 2016.
- Marbach, Hainmueller, Hangartner, The long-term impact of employment bans on the economic integration of refugees, Science Advances 4 (9), 2018; Brücker, Hauptmann, Jaschke, Beschränkungen der Wohnortwahl für anerkannte Flüchtlinge, IAB-Kurzbericht 3/2020, S. 1 und 6 bis 9. Zur Quelle: Marbach · Brücker
- Hainmueller u. a., Refugee labor market integration at scale, PNAS 123 (14), 2026, und Policy Brief des Immigration Policy Lab vom 17. April 2026 (Job-Turbo); Kosyakova, Jaschke, Wagner, Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter, IAB-Kurzbericht 3/2026; Brücker, Jaschke, Kosyakova, 10 Jahre Fluchtmigration 2015, IAB-Kurzbericht 17/2025; Bertelsmann Stiftung, Focus Paper Arbeitsmarktintegration, 2026, S. 21 bis 23 (Berufssprachkurse, nach Darstellung der Stiftung); Staatssekretariat für Migration, Monitoring Integrationsagenda, Stand 26. Februar 2026 (Kohorte 2018 nach sieben Jahren). Zur Quelle: Hainmueller u. a · Kosyakova · Brücker · Bertelsmann Stiftung · Staatssekretariat für Migration
- Bertelsmann Stiftung, Focus Paper Arbeitsmarktintegration, 2026, S. 16 f., nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (SGB-II-Quote nach Staatsangehörigkeit, jeweils Januar). Zur Quelle: Bertelsmann Stiftung
- Kosyakova, Gatskova, Koch u. a., Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter: Eine internationale Perspektive, IAB-Forschungsbericht 16/2024, Tabelle A1, S. 70 (Beschäftigungsquote der Ukrainer im 1. Quartal 2024: Polen 48, Deutschland 26,5 Prozent; Niederlande 55 Prozent im 4. Quartal 2023; Quellen und Abgrenzungen je Land verschieden).
- Deutsche Rentenversicherung, Rentenversicherung in Zahlen 2026, Stand 25. Juni 2026, S. 54 (Altersrentenzugänge nach dem Zugangsalter) und S. 65 (durchschnittliches Zugangsalter). Zur Quelle: Deutsche Rentenversicherung
- Deutsche Rentenversicherung (wie k1), S. 66 (Rentenbezugsdauer bei Rentenwegfall 2025 und 1960, alte Länder); Eurostat, Periodensterbetafel 2024 (demo_mlifetable; Anteile 22 und 36 Prozent eigene Rechnung), Abruf 9. Oktober 2026; Haan, Schaller, Heterogene Lebenserwartung, DIW Politikberatung kompakt 171, 16. August 2021, im Auftrag des Sozialverbands VdK (Männer, nach letzter Stellung im Beruf). Zur Quelle: Deutsche Rentenversicherung · Eurostat · Anteile 22 und 36 Prozent eigene Rechnung) · Haan
- Deutsche Rentenversicherung (wie k1), S. 32 (Beschäftigung neben dem Bezug einer Altersrente, 31. Dezember 2024; Anteil Minijob 77 Prozent eigene Rechnung); Alter 2045 (Jahrgänge 1955 bis 1969) eigene Rechnung. Zur Quelle: Anteil Minijob 77 Prozent eigene Rechnung)
- OECD, Employment Outlook 2026, Kapitel 1, Juli 2026; The Budget Lab at Yale, Tracking the Impact of AI on the Labor Market, aktualisiert am 15. September 2026; Humlum, Vestergaard, Large Language Models, Small Labor Market Effects, BFI Working Paper 2025-56; Office for National Statistics, Artificial intelligence in UK businesses: 2023 to 2026, 20. Juli 2026; Brynjolfsson, Chandar, Chen, Canaries in the Coal Mine?, Stanford Digital Economy Lab, Fassung August 2026 (Lohnabrechnungsdaten bis Juni 2026; die Autoren nennen die Befunde vorläufig). Zur Quelle: OECD · The Budget Lab at Yale · Humlum · Office for National Statistics · Brynjolfsson
- Eurostat, Unternehmen mit KI-Nutzung (isoc_eb_ai), 2025; Bundesagentur für Arbeit, Akademikerinnen und Akademiker, Berufsgruppe Informatik, Stand August 2026 (54.000 arbeitslose IT-Fachleute) und Allgemeiner Teil, Stand Februar 2026 (335.000 arbeitslose Akademiker); Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Konjunktur aktuell 2/2026, Kasten 1; Dauth u. a., The Adjustment of Labor Markets to Robots, Journal of the European Economic Association 19 (6), 2021. Zur Quelle: Eurostat · Bundesagentur für Arbeit · Institut für Wirtschaftsforschung Halle · Dauth u. a
- Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze vom 21. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107); Gesetzentwurf der Bundesregierung, Bundestags-Drucksache 21/3541 vom 12. Januar 2026; Bericht des Haushaltsausschusses, Drucksache 21/4523 vom 4. März 2026; Bundesagentur für Arbeit, Weisung 202605006 vom 12. Mai 2026. Zur Quelle: Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch un · Gesetzentwurf der Bundesregierung
- Bundesagentur für Arbeit, Pressemitteilung Nr. 13 vom 13. April 2026 (Leistungsminderungen 2025; Anteil 0,8 Prozent eigene Rechnung auf rund 3,8 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte); Bundestags-Drucksache 21/3541, S. 2 (Minderausgaben von rund 1,2 Millionen Euro im Jahr); Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht September 2026, Kapitel 2.3.1 und 2.3.2 (Lage der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Mai 2026; Abgang drei Monate nach der Integration im Februar 2026). · Dustmann, Landersø, Andersen, Refugee Benefit Cuts, American Economic Journal: Economic Policy 16 (2), 2024, S. 406 bis 441. Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit · Anteil 0,8 Prozent eigene Rechnung auf rund 3,8 Millionen erwerbsfähig · Bundestags-Drucksache 21/3541 · Dustmann
- Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht September 2026, Kapitel 2.3.7 (Langzeitleistungsbeziehende, Mai 2026); Boockmann u. a. (IAW, SOKO) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, Jobsuche im Bürgergeld, 2025 (Befragung von 1.006 Personen, April bis Juni 2025); Markus Wolf, IAB-Kurzbericht 15/2024, 4. Oktober 2024. Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit · Boockmann u. a · Markus Wolf
- OECD, Average annual hours actually worked per worker, 2025 (Deutschland 1.332; Vergleichsländer Dänemark, Schweden, Niederlande, Österreich, Frankreich, Schweiz, Großbritannien, Italien, USA; die OECD weist auf eingeschränkte Vergleichbarkeit hin); „knapp sechs Lebensjahre“ aus den Werten in k2, eigene Rechnung.
- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Zuwanderungsmonitor August 2026, Tabelle 1 (Beschäftigte im Juni 2025 und Juni 2026, Juni 2026 hochgerechnet; Veränderung ohne Ausländer rechnerisch, eigene Rechnung); Bundesagentur für Arbeit, Presseinformation Nr. 37 vom 30. September 2026 (gemeldete Stellen und Unterbeschäftigung im September 2026). Zur Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung · Veränderung ohne Ausländer rechnerisch · Bundesagentur für Arbeit
- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten in Deutschland, Block C Erwerbstätige (Inlandskonzept), Stand August 2026; Index, Veränderungen und Siebtel (minus 14,0 Prozent) eigene Rechnung. Zur Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
- Wie n1, Block A (Teilzeitquote der Arbeitnehmer einschließlich Minijobs, Wochenarbeitszeit nach Vollzeit und Teilzeit); Martina Rengers und Thomas Körner, Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche, Wirtschaft und Statistik 1/2026, Statistisches Bundesamt (Mikrozensus 2024, gewünschte minus tatsächliche Wochenstunden im Saldo). · Eurostat, Arbeitsproduktivität in Kaufkraftstandards, EU-27 = 100, tesem160, 2025 (je Arbeitsstunde und je Erwerbstätigen). Zur Quelle: Martina Rengers und Thomas Körner · Eurostat
- Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit, Tabelle 13211-0001, Jahresdurchschnitte; Veränderungen eigene Rechnung. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit
- Bundesagentur für Arbeit, Hartz-IV-Effekt rund 380.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2005, nach Bundeszentrale für politische Bildung, Zahlen und Fakten: Arbeitslose und Arbeitslosenquote; ebenso Bundesagentur nach IAB-Forschungsbericht 9/2007, S. 16 (die Schätzung des IAB von 200.000 bis 300.000 im Böckler Impuls 17/2005 war eine Prognose aus dem laufenden Jahr); Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt September 2026, Kapitel 1.4.3 und 1.4.4 (gleitende Jahresdurchschnitte Oktober 2025 bis September 2026). Zur Quelle: Hans-Böckler-Stiftung
- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Zuwanderungsmonitor, Hefte August 2023, 2024, 2025 und 2026, Tabelle 1, Beschäftigte im Juni; Deutsche als insgesamt minus Ausländer, eigene Rechnung. Das Heft August 2022 nennt für Juni 2022 noch hochgerechnete Werte; mit ihnen ergäben sich minus 813.000. Zur Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
- Statistisches Bundesamt, Einbürgerungsstatistik 2025; Bertelsmann Stiftung, Focus Paper Arbeitsmarktintegration, 2026, S. 10 bis 12, nach der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur (Oktober 2025). Zur Quelle: Bertelsmann Stiftung
- Deutsche Rentenversicherung, Rentenversicherung in Zahlen 2026, Stand 25. Juni 2026, S. 54 (Altersrentenzugänge nach Zugangsalter) und S. 65 (durchschnittliches Zugangsalter, Deutschland). Zur Quelle: Deutsche Rentenversicherung
- Wie n8, S. 52, 56 und 65 (Erwerbsminderungsrenten, Abschläge, Rente für besonders langjährig Versicherte: 262.361 von 925.865 Zugängen).
- Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025, Mai 2026, S. 4 und 11 bis 13, Abbildung 2; Spezialisten als Gesamtzahl minus Fachkräfte und Experten, eigene Rechnung. Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit
- Wie n10, Tabellenteil 2025 (Arbeitsuchende je gemeldete Stelle); Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kompakt, Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit, November 2025, S. 9 (Helfer). Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit
- Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit, Tabelle 13211-0001 (Länder, Neue Länder und früheres Bundesgebiet 2025); Bundesagentur für Arbeit über die Bundeszentrale für politische Bildung, Arbeitslosenquote nach Ost und West, Jahresdurchschnitt, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen (2000). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt nach der Bundesagentur für Arbeit
- Wie n12 für den Abstand der Linien (eigene Rechnung); Eurostat, Erwerbstätigenquote 20 bis 64 Jahre nach NUTS-1-Regionen (lfst_r_lfe2emprt), 2024, Abruf 16. Oktober 2026. Zur Quelle: Eurostat
- Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht September 2026, Kapitel 2.3.2 und 2.3.4, Abbildung 2.5 (Mai 2026); Presseinfo Nr. 13 vom 13. April 2026 (Leistungsminderungen 2025). Daneben nennt die Presseinfo 15.700 Minderungen aus sonstigen Gründen; rund 20.000 ordnet sie keinem Grund zu. Zur Quelle: Bundesagentur für Arbeit
- Wie n14 (224.100 Personen, 0,9 Prozent); Deutscher Bundestag, Drucksache 21/966 vom 22. Juli 2025, Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 4 und 5; Monatsbericht September 2026, Kapitel 2.3.7. Zur Quelle: Deutscher Bundestag
- Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht September 2026; Eurostat, une_rt_a (Erwerbslosenquote 2025, 15 bis 74 Jahre); Bundeszentrale für politische Bildung nach der Bundesagentur (Ost mit Berlin); Bundesagentur für Arbeit nach IAB-Forschungsbericht 9/2007, S. 16 (Hartz-IV-Effekt rund 380.000 im Jahresdurchschnitt 2005). Zur Quelle: Eurostat · Bundeszentrale für politische Bildung nach der Bundesagentur
- Statistisches Bundesamt, Erwerbstätige nach Inländer- und Inlandskonzept, Jahresdurchschnitte, Rechenstand August 2026; Bundesagentur für Arbeit, Presseinfo Nr. 37 vom 30. September 2026; Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf, Tabelle 1.3 (saisonbereinigt). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Bundesagentur für Arbeit
- Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, IAB, Eurostat und Deutsche Rentenversicherung, wie in den einzelnen Anmerkungen; Reihenbeginn nach den jeweiligen Tabellen.
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