Das gezählte Deutschland · Kapitel 14
Sterben
Wie alt wir werden, woran wir sterben und wer am Ende entscheidet
Wer in Hessen stirbt, bekommt vom Arzt einen Leichenschauschein, und seit März 2019 steht darauf eine Frage, die es vorher nicht gab: wo. Sechs Kästchen sind vorgesehen. Im ersten Jahr kam trotzdem nichts Auswertbares heraus, weil nur gut jeder fünfte Schein der neue war. Der Bund wusste auf eine Anfrage im Februar 2024 nicht, wo die Menschen sterben. Gezählt wird das Sterben nur, solange es sich in Alter und Diagnose ausdrücken lässt: 2025 starben 1.006.588 Menschen, ein Drittel an Krankheiten des Kreislaufsystems, im Jahr 2000 war es knapp die Hälfte.
Das Herz tötet seltener, die Lebenserwartung neugeborener Mädchen liegt bei 83,4 Jahren, die der Jungen bei 78,8. Gewonnen wird aber langsamer, und gesund bleibt nur ein Teil davon: Ein 65-jähriger Mann hat in Deutschland noch 8,3 gesunde Jahre vor sich, im Schnitt der Europäischen Union sind es 10,0. Im Sommer 2026 starben nach der Schätzung des Robert Koch-Instituts rund 16.000 Menschen an der Hitze, so viele wie in keinem Sommer zuvor, im Straßenverkehr waren es 2025 insgesamt 2.832.
Warum Verbote wirken, was die Gene erklären und was nicht und warum ein neues Organspendegesetz frühestens 2030 käme, steht im Kapitel. Das Bundesverfassungsgericht stellte am 26. Februar 2020 ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben fest, geregelt hat es der Bundestag bis heute nicht. Der Autor hält das Glas für halb leer und halb voll, irgendwie beides: Wer zu Hause sterben will, soll auch zu Hause sterben dürfen.
Wer macht das 2045? Den Gipfel erreicht die Zahl der Sterbefälle erst 2053, und davor sitzt jemand am Bett.
2025 starben in Deutschland 1.006.588 Menschen, 334.065 von ihnen an Krankheiten des Kreislaufsystems, ein Drittel, im Jahr 2000 war es knapp die Hälfte; so steht es in Kapitel 14 von „Das gezählte Deutschland“.
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Wie lange eine Rente heute im Schnitt bezogen wird, steht in Kapitel 5, und dass eine Kommission das Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln will, erzählt Kapitel 13.
Tempo 130 auf der Autobahn, das ich in Kapitel 8 für richtig halte, rettet nach einer Schätzung 70 bis 90 Leben im Jahr, Tempo 120 nach einer anderen rund 58.
An Drogen starben 2025 nach dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung 2.150 Menschen; was eine Stadt dagegen tun kann, steht ebenfalls in Kapitel 11.
Was Raucher die Kassen kosten und was sie ihnen sparen, hat Kapitel 12 gerechnet.
Wie lange eine Rente heute im Schnitt bezogen wird, steht in Kapitel 5, und dass eine Kommission das Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln will, erzählt Kapitel 13.
Anmerkungen
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
- Martin Nörber (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration), „Auswertung der Sterbeorte in Hessen“, Hessisches Ärzteblatt 7–8/2021: überarbeiteter Leichenschauschein seit März 2019, sechs Kategorien; für 2019 nutzten 21 Prozent der Scheine das neue Formular, Wiesbaden 9, Offenbach 32 Prozent. Zur Quelle: Martin Nörber
- Bundesregierung, Antwort auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion „Flächendeckende Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland“, Drucksache 20/10521 vom 1. März 2024, Fragen 1 und 2. Zur Quelle: Bundesregierung
- Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, „Sterben in Deutschland“, Befragung der Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld, September 2022 (1.093 Befragte): Die Gesellschaft befasse sich „zu wenig“ mit Sterben und Tod, 60 Prozent (2017: 56, 2012: 58). Verbandsumfrage. · Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Bevölkerungsbefragung 2012, Auswertung S. 2 f.: 54 Prozent haben über das eigene Sterben nachgedacht, 83 Prozent das Sterben eines nahestehenden Menschen erlebt; „kein Tabu mehr“, „weitgehende Sprachlosigkeit“. Zur Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0007, Stand 14. Oktober 2026: durchschnittliches Sterbealter 73,92 Jahre (1990), 79,91 (2025). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 12613-0001 und 23211-0001, Stand 12. und 14. Oktober 2026: Gestorbene 1990 921.445, 2025 1.006.588; Kreislaufkrankheiten 462.992 und 334.065, Anteil 50,2 und 33,2 Prozent (eigene Rechnung). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Eurostat, hlth_cd_asdr2 (altersstandardisierte Sterberaten je 100.000), Abruf 16. Oktober 2026: Kreislauf Deutschland 435,2 (2013) und 349,7 (2023), EU 403,7 und 313,0; ischämische Herzkrankheiten 2023 Deutschland 120,5, EU 100,4, Frankreich 37,8. · Law und Wald, „Why heart disease mortality is low in France: the time lag explanation“, BMJ 318 (1999); Gegenposition Ducimetière u. a., BMJ 2000. Zur Quelle: Eurostat · Law und Wald
- Jousilahti u. a., BMJ 352 (2016): Nordkarelien, 35 bis 64 Jahre, Herztote 1969/72 bis 2012 Männer minus 82, Frauen minus 84 Prozent; Eurostat, hlth_cd_asdr2: Finnland 2023 131,5 je 100.000. Zur Quelle: Eurostat
- Bundesregierung, „Zum Tod von Helmut Schmidt“, 10. November 2015. Zur Quelle: Bundesregierung
- Zdravkovic u. a., „Heritability of death from coronary heart disease“, Journal of Internal Medicine 2002 (20.966 schwedische Zwillinge; 0,57 Männer, 0,38 Frauen). · Khera u. a., „Genetic Risk, Adherence to a Healthy Lifestyle, and Coronary Disease“, New England Journal of Medicine 375 (2016): bei hohem Erbrisiko 46 Prozent weniger koronare Ereignisse mit günstiger Lebensweise. Zur Quelle: Zdravkovic u. a · Khera u. a
- Doll u. a., „Mortality in relation to smoking: 50 years' observations on male British doctors“, BMJ 328 (2004): von 70 bis 90 Jahren überleben bei den Sterberaten der 1990er 7 Prozent der Raucher und 33 Prozent der Nichtraucher. Zur Quelle: Doll u. a
- Deutsches Krebsforschungszentrum, Tabakatlas Deutschland 2025, Kapitel 4.6: 2023 rund 131.000 tabakbedingte Todesfälle, 13,7 Prozent aller; Männer 1992 107.720, 2023 82.400; Frauen 34.960 und 48.380. Schätzung nach Risikoanteilen.
- Sargent u. a., Clinical Research in Cardiology 2012: minus 8,6 Prozent Herzinfarkt-Aufnahmen im ersten Jahr nach den Rauchverboten der Länder 2007 und 2008; Metaanalyse von 31 Studien: Jones u. a., Current Environmental Health Reports 2014. · Wyper u. a., The Lancet 401 (2023): Mindestpreis von 50 Pence je Alkoholeinheit seit 1. Mai 2018, minus 13,4 Prozent rein alkoholbedingte Todesfälle gegenüber England. Zur Quelle: Wyper u. a
- Deutscher Bundestag, Textarchiv „Tabaksteuer“, 15. Oktober 2026, Drucksache 21/7859. Zur Quelle: Deutscher Bundestag
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12621-0002, Stand 28. September 2026 (Tafel 2023/25: 83,43 und 78,82 Jahre), und Pressemitteilung Nr. 236 vom 7. Juli 2026 (Kalenderjahr 2025: 83,6 und 79,1); Seite „Sterbetafel“: 1871/81 Männer 35,6, Frauen 38,5 Jahre. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12621-0002 (Zuwachs der Jungen je Jahr 1991/93 bis 2000/02 plus 0,32, bis 2010/12 plus 0,23, eigene Rechnung); Eurostat, demo_mlexpec, Abruf 16. Oktober 2026: Deutschland 2019 und 2024 je 81,2, EU 2019 bis 2024 plus 0,4 Jahre. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Bonnet, Alliger, Camarda, Klüsener u. a., „Potential and challenges for sustainable progress in human longevity“, Nature Communications 2026 (450 Regionen, 1992 bis 2019); Eurostat, demo_mlexpec (Frankreich, Norwegen, Niederlande, Finnland). · OECD, Health Statistics, Lebenserwartung bei Geburt, Abruf 16. Oktober 2026: Südkorea 2000 76,0, 2012 80,9, 2024 83,7; Deutschland 2012 80,7. Zur Quelle: Bonnet · Eurostat
- Eurostat, hlth_hlye (gesunde Lebensjahre), Abruf 16. Oktober 2026: ab 65 Jahre 2024 Männer 8,3 von 18,0, Frauen 8,8 von 21,2, EU 10,0 und 10,5; Zeitreihenbrüche 2015 (Männer 6,8 auf 11,4), 2020 und 2022. Zur Quelle: Eurostat
- forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, November 2025: Angst vor Krebs 69, vor Alzheimer oder Demenz 54 Prozent. Eurostat, hlth_cd_aro und hlth_cd_asdr2: Sterbefälle an Demenz 2011 20.526, 2023 59.348; altersstandardisiert Deutschland 27,5 und 58,3, Frankreich 21,5 und 19,4 je 100.000. · Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Informationsblatt 1 „Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen“, September 2026: 1,8 Millionen Ende 2025 (Hochrechnung); über 90 Jahre 30,8 Prozent der Männer mit Demenz. Zur Quelle: forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit · Deutsche Alzheimer Gesellschaft
- Lampert, Hoebel, Kroll, „Soziale Unterschiede in der Mortalität und Lebenserwartung in Deutschland“, Journal of Health Monitoring 2019;4(1): SOEP 1992 bis 2016, Männer 8,6, Frauen 4,4 Jahre. · Hoebel, Michalski, Baumert, Nowossadeck, Tetzlaff, „Die Lebenserwartungslücke“, Journal of Health Monitoring 2025;10(1) (Robert Koch-Institut): 400 Kreise, Männer 5,7 auf 7,2, Frauen 2,6 auf 4,3 Jahre, 2003–2005 gegen 2020–2022. Zur Quelle: Lampert · Hoebel
- Kabisch u. a., „Affordability of Different Isocaloric Healthy Diets in Germany“, Nutrients 2021;13(9):3037: vier Wochen, zwei Erwachsene und zwei Schulkinder, zwölf Supermarktketten; hochverarbeitete Standardkost 701,03 Euro, frisch gekochte 670,02; keine Kostform mit 150 Euro je Erwachsenem und Monat bezahlbar. Zur Quelle: Kabisch u. a
- Mackenbach u. a., „Determinants of inequalities in life expectancy“, The Lancet Public Health 2019: 15 Länder, Rauchen 19,8 Prozent (Männer) und 18,9 (Frauen) der Bildungslücke. · Hoebel u. a. 2025 (wie oben), Diskussion: Verhaltensfaktoren nur „partiell“ bedeutsam; Erhöhungen der Sozialleistungen nach der Wiedervereinigung in schlechter gestellten Regionen im Osten mit Anstiegen der Lebenserwartung verbunden. Zur Quelle: Mackenbach u. a
- Statistisches Bundesamt, Seite „Sterbetafel“, Stand 7. Juli 2026: Westvorsprung der Männer 3,2 Jahre (1991/93) und 1,4 (2023/25), Frauen minus 0,1; Eurostat, demo_r_mlifexp: Männer 2024 Sachsen-Anhalt 76,4, Baden-Württemberg 80,2 Jahre; siehe Kapitel 15. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Nachhaltigkeitsindikator Raucherquote (ab 15 Jahren, mindestens gelegentlich; Mikrozensus 2025, Erstergebnisse): Mecklenburg-Vorpommern 25,0, Sachsen-Anhalt 24,4, Baden-Württemberg 16,5 Prozent. Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Auswertung der 402 Kreise, und Grigoriev, Klüsener, van Raalte, BMJ Open 2022. · Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Nachhaltigkeitsindikator Adipositasquote (Mikrozensus 2025): Mecklenburg-Vorpommern 20,5, Sachsen-Anhalt 19,1, Brandenburg 18,5, Thüringen 17,6, Sachsen 17,0, Bremen 20,1, Deutschland 16,7 Prozent. Zur Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder
- European Transport Safety Council, 20th Road Safety Performance Index Report, Juni 2026; Statistisches Bundesamt, Tabelle 46241-0003: 2019 3.046 Getötete, Ziel 1.523, 2025 2.832; nötig minus 11,7 Prozent je Jahr (eigene Rechnung). Zur Quelle: European Transport Safety Council · Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 46241-0003 und 46241-0007, Stand 2. Oktober 2026: außerorts ohne Autobahn 1.580 Getötete (55,8 Prozent), Autobahn 292; Getötete je Milliarde Fahrzeugkilometer Autobahn 1,2, übrige Straßen rund 5,3 (eigene Rechnung). · ONISR und Cerema, „Final report on 80kph impact“, 20. Juli 2020: Juli 2018 bis Februar 2020 minus 349 Getötete außerorts ohne Autobahn, eine Sekunde je Kilometer. · VTI (Schweden) nach iRAP, 2020: Straßen mit Mitteltrennung minus 50 Prozent Getötete und Schwerverletzte. Metz-Peeters (Ruhr-Universität Bochum), Transportation Research Part A, 2025: 120 km/h, rund 58 Tote weniger; Siegfried Brockmann nach dpa, 12. Juli 2026: 130 km/h, 70 bis 90. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 46241-0007: 2025 Motorrad 481, Fahrrad 248, Pedelec 214 Getötete. Unfallforschung der Versicherer (GDV), Standpunkte zum 53. Deutschen Verkehrsgerichtstag, Januar 2015. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Drogenbeauftragter der Bundesregierung, Zahl der Drogentoten 2025: 2.150 (2023: 2.227).
- Robert Koch-Institut, Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität, KW 37/2026, 24. September 2026: Kalenderwochen 15 bis 37, rund 16.000 (14.400 bis 17.600), davon 8.200 ab 85 Jahre; nach demselben Bericht 2020 sowie 2022 bis 2024 rund 3.000 oder mehr. Modellschätzung. · Statistisches Bundesamt, Tabelle Suizide, Meldung vom 13. Oktober 2026: 2025 11.334 Suizide.
- Statistisches Bundesamt (wie oben): 2019 9.041, 2025 11.334; seit 2023 Frauen plus 17,9, Männer plus 5,8 Prozent. Nationales Suizidpräventionsprogramm nach epd, 26. November 2025: 2024 Männer 85 bis 90 Jahre 80,3 je 100.000. Bayerisches Landesamt für Statistik nach epd, 26. Februar 2026 (2024 etwa jede achte Selbsttötung begleitet); Eurostat, hlth_cd_asdr2, altersstandardisierte Suizidrate 2011 12,15, 2023 11,38 je 100.000. · Telefonseelsorge, bundesweit und kostenfrei: 116 123. Bundesministerium für Gesundheit, Referentenentwurf „Gesetz zur Stärkung der nationalen Suizidprävention“, Stand 25. Juni 2026; Kabinettsentwurf vom 18. Dezember 2024, Drucksache 20/14987. Zur Quelle: Eurostat
- Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 26. Februar 2020, 2 BvR 2347/15 u. a., Pressemitteilung Nr. 12/2020. · Deutscher Bundestag, Abstimmungen vom 6. Juli 2023: Entwurf Castellucci u. a. 302 Ja, 362 Nein; Entwurf Helling-Plahr, Künast u. a. 286 Ja, 375 Nein. Zur Quelle: Bundesverfassungsgericht · Deutscher Bundestag
- Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, Pressemappe vom 14. Januar 2025 (2023: 418, 2024: 623; Dignitas Deutschland 183, Verein Sterbehilfe 171) und nach epd vom 29. Januar 2026 (2025: 898); 977 von 1.007.758 Gestorbenen 2024 (eigene Rechnung). Angaben der Vereine. · Health Canada, Annual Report on Medical Assistance in Dying 2024: Last für andere 48,4 Prozent (Tod absehbar) und 50,3 (nicht absehbar). Oregon, 25-Jahres-Auswertung, BMJ Supportive & Palliative Care: 2022 46 Prozent. Zur Quelle: Dignitas Deutschland 183
- Health Canada (wie oben): Fälle ohne absehbaren Tod, Menschen mit Behinderung 61,5 Prozent, Palliativversorgung 23,2 Prozent. Health Canada, Annual Report on Medical Assistance in Dying 2024 (16.499 Fälle, davon 732 mit nicht absehbarem Tod). · UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Abschließende Bemerkungen zu Kanada, März 2025, Absätze 79 bis 85 (Artikel 10), nach Feminist Alliance for International Action, 27. März 2025. · Tuffrey-Wijne u. a., BJPsych Open 2023: 39 von 927 veröffentlichten Fallberichten 2012 bis 2021; Einsamkeit und Isolation in 77 Prozent. · Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Beitrag vom 26. Februar 2020. Zur Quelle: Tuffrey-Wijne u. a · Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie
- Infas im Auftrag des Nationalen Suizidpräventionsprogramms, Befragungen 2021 und 2023 (1.023 Interviews), nach KNA, 23. September 2024: tödlich erkrankt 80,5 Prozent, Schmerzlinderung bis zum natürlichen Tod möglich 31,2, junge Person in Lebenskrise 2,7. Zur Quelle: Infas im Auftrag des Nationalen Suizidpräventionsprogramms
- Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Befragung 2022 (wie oben): Wunsch zu Hause 50 Prozent, Krankenhaus 3; Sterbeort Nahestehender Krankenhaus 44, zu Hause 34 Prozent. · Burkhard Dasch, Habilitationsschrift „Deskription und Analyse des Sterbeortes in ausgewählten Regionen Deutschlands“, LMU München 2017: 2015 427.201 Krankenhaussterbefälle, 46,2 Prozent. Office for National Statistics, Sterbefälle nach Ort, England: Krankenhaus 46,9 (2015) und 42,4 Prozent (2024, vorläufig, eigene Rechnung). Zur Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband · Burkhard Dasch
- Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, WD 9 – 3000-074/10 (2010): § 39a SGB V, ambulante Hospizdienste seit 1. Januar 2002; Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (§ 37b SGB V) seit 1. April 2007; Hospiz- und Palliativgesetz Ende 2015. · Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss, Beschluss zum Projekt pallCompare, 17. April 2026 (BARMER-Daten, Sterbejahre 2016 bis 2022; Krankenhaus 24 bis 38 Prozent je Region). Zur Quelle: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages · Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung · Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss
- Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Befragungen 2012, 2017 und 2022 (wie oben): Patientenverfügung 26, 43 und 45 Prozent; 2022 ab 70 Jahre 78, 18 bis 29 Jahre 6 Prozent. · Bundesnotarkammer, Jahresbericht des Zentralen Vorsorgeregisters 2025: 6.817.992 Vorsorgeverfügungen am 31. Dezember 2025; Auskünfte an Betreuungsgerichte 162.673, an Ärzte 421. Zur Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband · Bundesnotarkammer
- Rübsteck, „Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten auf der Intensivstation“, Dissertation Universität Hamburg 2017: von 118 hinterlegten Dokumenten 38 (32,2 Prozent) reine Vordrucke; 7 von 93 Verfügungen beschrieben die gewünschte Lebensqualität. · Bundesgerichtshof, Beschluss vom 6. Juli 2016, XII ZB 61/16, Pressemitteilung Nr. 136/2016; § 1827 BGB. Zur Quelle: Rübsteck · Bundesgerichtshof
- Erinnerung des Autors (Auskunft vom 18. Oktober 2026): Organspendeausweis seit 2003, als er aufs Motorrad stieg.
- Deutsche Stiftung Organtransplantation, Pressemitteilung vom 13. Januar 2026: 985 Spender, 11,8 je Million, höchster Stand seit 2012; Warteliste 8.199. · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Repräsentativbefragung Organ- und Gewebespende 2024 (4.001 Interviews): 85 Prozent eher positiv, 45 Prozent Entscheidung dokumentiert. · Deutsche Stiftung Organtransplantation, Jahresbericht 2025: Angehörige entschieden in 64,5 Prozent der Fälle; Zustimmung bei Entscheidung nach eigenen Wertvorstellungen 22,9 Prozent. Zur Quelle: Deutsche Stiftung Organtransplantation
- Deutsche Stiftung Organtransplantation, Jahresbericht 2025, Abbildung 19: 3.524 Kontakte, 2.539 ohne Spende, davon 1.232 (49 Prozent) ohne Zustimmung, 594 ohne festgestellten Hirnfunktionsausfall, 479 medizinisch; Obergrenze 26,6 je Million (eigene Rechnung). WHO-ONT, Global Observatory on Donation and Transplantation 2024: Spanien 52,7 je Million (eigene Rechnung). Zur Quelle: Obergrenze 26,6 je Million
- Organización Nacional de Trasplantes, „The Spanish Model“, Wien, 21. Oktober 2025: Widerspruchsregel seit 1979, Angehörige haben das letzte Wort, 185 Koordinationsteams; Shepherd, O'Carroll, Ferguson, BMC Medicine 2014. · Noyes u. a., BMJ Open 2019 (Wales). Deutscher Bundestag, Gruppenantrag Drucksache 21/7570 vom 13. August 2026: 254 Abgeordnete, kein Entscheidungsrecht der Angehörigen, Inkrafttreten 1. Januar 2030. · epd, „EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab“, 8. Mai 2026 (Anne Gidion; Eugen Brysch, Deutsche Stiftung Patientenschutz). Zur Quelle: Organización Nacional de Trasplantes · Shepherd · Noyes u. a · Eugen Brysch
- Katholische Bistümer in Rheinland-Pfalz, Stellungnahme zum Bestattungsgesetz, 11. Februar 2026 (in Kraft seit 27. September 2025); Ministerium Sachsen-Anhalt, Pressemitteilung vom 11. September 2025; Ministerium für Justiz und Gesundheit Schleswig-Holstein, Pressemitteilung vom 18. Juni 2026; Aeternitas, Sargpflicht in Deutschland, April 2021. Katholische Kirche Rheinland-Pfalz, 2026 (Name und Grabstelle als Zeichen für Würde); Katholisches Büro Sachsen-Anhalt nach epd, 29. Januar 2025 (gegen die Reerdigung). · Thomas Lemmen, Gutachten zu islamischen Bestattungen, Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft, Goethe-Universität Frankfurt, 2023, nach epd vom 21. November 2023. Zur Quelle: Ministerium Sachsen-Anhalt · Ministerium für Justiz und Gesundheit Schleswig-Holstein · Thomas Lemmen
- Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Antwort auf Frage Nr. 1359 der Fragestunde vom 2. Februar 2023: 2021 3.725 von 5.124 Beisetzungen in einer Urne. Aeternitas, Pressemitteilung vom 20. August 2026: Feuerbestattung über 80 Prozent (Verbandsangabe). · Aeternitas, Positionspapier „Friedhofsüberhangflächen“, September 2019; Deutscher Städtetag, „Zukunft der kommunalen Friedhöfe“, 2016. Zur Quelle: Aeternitas · Deutscher Städtetag
- Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Tabelle 12421-01: Hauptvariante 2045 1.093,5 Tausend Gestorbene, Gipfel 2053 1.132,4; 27 Varianten; plus 12,5 Prozent gegen 2025, 2015 bis 2025 plus 8,8 Prozent (eigene Rechnung).
- Statistisches Bundesamt, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Tabelle 12421-b03: Menschen ab 80 Jahren 6,05 Millionen (2024), 9,14 Millionen (2050). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0001 (2000 838.797, 2022 1.066.341, 2025 1.006.588) und Tabelle 12421-01 (Hauptvariante 2070 1.004,7 Tausend). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Tabelle 12421-01: Gipfel aller 27 Varianten 2052 bis 2054, 1.090,6 bis 1.178,0 Tausend; Hauptvariante 2025 1.020,8 Tausend. Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, „Die demografische Lage der Nation 2026“; Modellrechnung 3 des Statistischen Bundesamts: 1.195 Tausend im Jahr 2045.
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12621-0002: Mädchen 1991/93 79,01, 2021/23 82,99, 2023/25 83,43; Jungen 72,47 und 78,82; Abstand 6,54 und 4,98 Jahre in den Tafeln 1991/93 und 2011/13 (eigene Rechnung). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Erläuterungen zur Sterbetafel.
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 23211-0001: Kreislauf 1980 500.481, 2000 395.043, 2025 334.065; Krebs 1980 192.719, 2000 210.738, 2022 231.533, 2025 228.829. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Robert Koch-Institut, Zentrum für Krebsregisterdaten, „Krebs in Deutschland 2025“, Kapitel 3.0; Tabelle 23211-0001, Rangfolge 2025. Zur Quelle: Robert Koch-Institut · Tabelle 23211-0001
- Quellen wie Abbildung 14.4; Tabakatlas 2025 (130.780).
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Schätzung rund 44.000); Statistisches Bundesamt, Tabelle 46241-0007: 2025 1.115 von 2.832 Getöteten 65 Jahre oder älter. Zur Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen · Statistisches Bundesamt
- WHO-ONT, Global Observatory on Donation and Transplantation, International Report 2024; Eurostat, demo_pjan (je Million eigene Rechnung); Noyes u. a., BMJ Open 2019. Zur Quelle: WHO-ONT · Eurostat · Noyes u. a
- Bundesamt für Gesundheit der Schweiz, 22. Januar 2026 (erweiterte Zustimmungslösung bis auf Weiteres); Deutsche Stiftung Organtransplantation, Jahresbericht 2025 (Abgänge durch Tod je Organliste, zusammen 680). Zur Quelle: Bundesamt für Gesundheit der Schweiz
- Deutscher Hospiz- und PalliativVerband, Befragungen 2012, 2017, 2022, Folien 8 und 9; Zentrales Vorsorgeregister, Jahresbericht 2025. Zur Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband · Zentrales Vorsorgeregister
- Zentrales Vorsorgeregister, Jahresbericht 2025, Abschnitt IV; Bundesnotarkammer, Pressemitteilung vom 6. Mai 2026 (elektronische Abschrift ab 1. Oktober 2026). Zur Quelle: Zentrales Vorsorgeregister · Bundesnotarkammer
- Eurostat, demo_r_mlifexp, Stand 1. Juni 2026: Männer Deutschland 78,9, Frauen 83,5 Jahre. Zur Quelle: Eurostat
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 12613-0001 und 12411-0010 (Gestorbene 2025 je Land, Einwohner Ende 2025; je 1.000 eigene Rechnung), Veränderung der Einwohnerzahl 2024 auf 2025. Statistisches Bundesamt, Gestorbene nach Ländern 2025 (Sachsen-Anhalt 34.865; Bevölkerung minus 15.345). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 12613-0001, 12613-0007, 12621-0002, 23211-0001 und 46241-0003, Fußnoten und Erläuterungen; Eurostat, hlth_hlye (Brüche); Robert Koch-Institut (Hitzemortalität); Bayerisches Landesamt für Statistik (assistierte Suizide seit 2020); 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat · Bayerisches Landesamt für Statistik
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