Das gezählte Deutschland · Kapitel 9
Verdienen und Ausgeben
Warum das Land beim Verdienen besser dasteht als beim Besitzen, und wer 2045 die Rechnung zahlt
Wer wissen will, was ein Euro wert ist, braucht einen Samstagvormittag in der Kleinmarkthalle in Frankfurt. Lebensmittel kosteten im November 2025 39 Prozent mehr als sechs Jahre zuvor, und der Kopf des Käufers rechnet nicht in Prozent. Trotzdem war der Euro stabiler als die D-Mark: Die Preise stiegen zu D-Mark-Zeiten um 2,7 Prozent im Jahr, seit dem Euro um 1,9, bei einem groben Vergleich.
Der Lohn kauft 2025 fast so viel wie 2019, dazwischen lag ein Loch, das man gespürt hat. Unten stiegen die Löhne von 2022 bis 2025 schneller, im untersten Fünftel um 27,2 Prozent, im obersten um 14,0. Die Vermögen sind sehr ungleich, der Gini-Koeffizient liegt bei 72,5, und die untere Hälfte der Haushalte besitzt gut zwei Prozent. Gewachsen ist die Ungleichheit seit 2010 trotzdem nicht: Die reichsten zehn Prozent hielten damals 59 Prozent, 2023 waren es 54.
Der Autor hat 2005 einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Eingezahlt sind über 20.000 Euro samt Zulagen, heute ist er weniger als 15.000 Euro wert. Warum er ihn nicht kündigt und welche drei Zahlen in Prospekten gern ineinanderlaufen, steht im Kapitel. Seine Antwort: halb voll und halb leer, und er weiß inzwischen, wo die Linie zwischen beiden verläuft.
Wer macht das 2045? Beim Geld heißt die Frage: Wer zahlt, und mit welchem Geld? Der Jahrgang 2020 ist dann fünfundzwanzig, und für ihn soll der Staat nach einem Entwurf, der noch kein Gesetz ist, ein Depot mit zehn Euro im Monat besparen.
Der Reallohnindex stand 2019 bei 100,5 Punkten, fiel bis 2022 auf 95,1 und erreichte 2025 wieder 100,0; so steht es in Kapitel 9 von „Das gezählte Deutschland“.
Die Zahlen dieses Kapitels im Portal
- Reallöhne in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Nominallöhne in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Verbraucherpreisindex · Reihe, frei lesbar
- Inflationsrate in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Strompreis für Haushalte je Halbjahr · Reihe, frei lesbar
- Erdgaspreis für Haushalte je Halbjahr · Reihe, frei lesbar
- Armutsgefährdungsquote in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer · Reihe, frei lesbar
- Verdienste 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Verbraucherpreise 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Energie 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Sozialhilfe 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Steüreinnahmen 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
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Meine Antwort auf 2045 ist dieselbe wie in Kapitel 1: Die Tür für Einwanderer muss weiter offen stehen als 2025.
Die Schulen, die Kapitel 3 verfallen sah, und die Gemeinden, die Kapitel 10 ins Defizit laufen sieht, sind dieselbe Rechnung von der anderen Seite.
Wie viele arbeiten und wie lange, erzählt Kapitel 5.
Was davon Betriebe sind und wie sie verschont werden, erzählt Kapitel 6.
Warum so viele mieten, steht in Kapitel 7.
Den Gemeinden fehle nicht nur Geld, sondern auch Planer, das erzählt Kapitel 8; das Sondervermögen bringt ihnen 60 Milliarden Euro, und seit 2023 investieren sie wieder netto positiv.
Die Schulen, die Kapitel 3 verfallen sah, und die Gemeinden, die Kapitel 10 ins Defizit laufen sieht, sind dieselbe Rechnung von der anderen Seite.
Geburtstag; was daraus werden kann, rechnet Kapitel 13.
Im Osten, Berlin eingerechnet, wird je Kopf ein Viertel so viel geerbt wie im Westen, und ein Haushalt besitzt dort nach der Bundesbank im Median ein Viertel des westlichen Vermögens; Bild 7 zeigt es, mehr vom Osten erzählt Kapitel 15.
Wie viele kommen und bleiben müssen, steht in Kapitel 5, und was sie bis 2045 brächten, rechnet Kapitel 16 durch.
Anmerkungen
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
- Kleinmarkthalle Frankfurt (HFM), kleinmarkthalle.de (Startseite: Hasengasse, „Über 60 Händler“, Sortiment) und kleinmarkthalle.com/oeffnungszeiten (samstags 8:00 bis 16:00 Uhr) sowie /geschichte (1879 erste Frankfurter Markthalle, 1954 Wiederaufbau und Neueröffnung, Denkmalschutz seit 2000); abgerufen am 12. Oktober 2026. Zerstörung im Krieg: 1943 oder 1944 je nach Quelle, im Text offen. · Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK, Hans-Böckler-Stiftung, gewerkschaftsnah), Pressemitteilung „Teuerung bei 7 von 9 Haushaltstypen leicht über EZB-Ziel …“ vom 18. Dezember 2025: Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke November 2025 gegen November 2019 plus 39,2 Prozent. Zur Quelle: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung
- OECD, Average annual wages (DSD_EARNINGS@AV_AN_WAGE), Deutschland, Euro zu Preisen von 2025 je Vollzeitäquivalent: 1995 44.342, 2000 46.042, 2009 46.957, 2025 54.840; Prozentwerte eigene Rechnung (plus 23,7 seit 1995, plus 19,1 seit 2000, plus 5,9 von 1995 bis 2009); Datenstand 16. Oktober 2026. Vergleichsländer 1995 bis 2025 nach OECD, Kaufkraftparitäten: Frankreich plus 27,5, Vereinigtes Königreich plus 39,3, USA plus 49,5 Prozent. 1991 enthält den niedrigen Ostlohn; der Zuwachs bis 1995 ist teils Angleichung. Zur Quelle: OECD · Abruf 9. und 18. Oktober 2026. Vergleichsländer 1995 bis 2025 nach OEC
- Bundeszentrale für politische Bildung, „Reale und nominale Lohnentwicklung“, Zahlen und Fakten: Soziale Situation in Deutschland, 2013, nach Statistischem Bundesamt, S. 23–24: Reallohnindex (2010 = 100) 1991 98,6, 2007 98,2, je Beschäftigtem. Statistisches Bundesamt, Tabelle 62361-0020, Reallohnindex (2025 = 100): 2019 100,5, 2022 95,1, 2025 100,0; Pressemitteilung Nr. 072 vom 26. Februar 2025 (2024 plus 3,1 Prozent, „stärkster Reallohnanstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008“); Pressemitteilung Nr. 308 vom 27. August 2026 (2. Quartal 2026 real plus 1,5 Prozent gegen das Vorjahresquartal). Zur Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung · Pressemitteilung Nr. 072 vom 26. Februar 2025 · Pressemitteilung Nr. 308 vom 27. August 2026
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 023 vom 17. Januar 2025 (86,3 Prozent der Tarifbeschäftigten, durchschnittlich 2.680 Euro, Oktober 2022 bis Dezember 2024); Pressemitteilung Nr. 068 vom 27. Februar 2026 (Wegfall der Prämie zum Jahresende 2024 „kann 2025 die gemessene Lohnentwicklung dämpfen“); Tabellen 62361-0031 und -0046, Bruttomonatsverdienst, Median April 2022 3.522, April 2025 4.123 Euro, nominal. J. Behringer, S. Dullien (IMK, gewerkschaftsnah), Wirtschaftsdienst 105(3), 2025, S. 189–194: Prämie häufiger mit Tarifbindung, Betriebsrat und höherem Einkommen. Zur Quelle: Tabellen 62361-0031 und -0046
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex für Deutschland, Lange Reihen ab 1948, Ausgabe Juni 2025: Index früheres Bundesgebiet, 4-Personen-Haushalte von Arbeitern und Angestellten mit mittlerem Einkommen (1995 = 100), 1949 28,2, 1998 104,0; Verbraucherpreisindex Deutschland (2020 = 100) 1999 74,5, 2025 121,9. Eigene Rechnungen: 2,70 Prozent im Jahr von 1949 bis 1998, 1,91 Prozent von 1999 bis 2025 (1998 bis 2025: 1,87). Zwei Indexfamilien und zwei Gebiete.
- Eurostat, prc_hicp_aind (Harmonisierter Verbraucherpreisindex), geometrisches Mittel der Jahresraten 1999 bis 2025, eigene Rechnung: Frankreich 1,82, Finnland 1,89, Deutschland 2,00, Euroraum 2,09 Prozent; Abruf 9. Oktober 2026. Zur Quelle: Eurostat
- Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Januar 2004, „Der Euro und die Preise: zwei Jahre später“, S. 15–28: Beitrag der Bargeldumstellung zur Teuerung im Januar 2002 höchstens 0,3 Punkte; Preisveränderungen im Januar 2002 Friseur plus 1,9, Kino plus 2,3 Prozent; Verbraucherpreisindex 2002 plus 1,4 Prozent. Europäische Kommission, Business and Consumer Surveys, Eurostat ei_bsco_m, BS-PT-LY, Deutschland, nicht saisonbereinigt: Jahresmittel 2002 69,0, 2022 71,8 (eigene Rechnung), Abruf 9. Oktober 2026. Statistisches Bundesamt, Tabelle 45212-0005, Umsatzindex im Einzelhandel, preisbereinigt (2021 = 100): 2001 86,9, 2002 84,8, 2003 83,9; minus 2,4 und minus 1,1 Prozent eigene Rechnung. Die Deutung als Folge des Euro ist keine Aussage der Quelle. Bundesbank, ebd., S. 24–26: im Herbst 2003 mehr als 90 Prozent der Befragten „eher zu ihrem Nachteil“ (nach Flash Eurobarometer 153). Zur Quelle: Deutsche Bundesbank · Verbraucherpreisindex 2002 plus 1,4 Prozent. Europäische Kommission
- Eurostat, prc_hicp_aind, Preisniveau 2025 gegen 2020 (Produkt der Jahresraten 2021 bis 2025, eigene Rechnung): Deutschland plus 24,7, Schweiz plus 6,9 Prozent; Abruf 9. Oktober 2026. Zur Quelle: Eurostat
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 61111-0001 und -0002, Verbraucherpreisindex: 2020 100,0, 2023 116,7 (plus 16,7 Prozent, eigene Rechnung); Rate 2022 6,9 Prozent nach der Revision 2023 (ältere Veröffentlichungen 7,9). Europäische Zentralbank, Consumer Expectations Survey, Reihe C1020, Deutschland, gewichteter Median, Jahresmittel eigene Rechnung: 2022 7,0; 2025 Median 2,9, Mittelwert 4,7. Eurostat prc_hicp_manr/prc_hicp_aind: harmonisierter Index 2022 8,7 Prozent; Abruf 9. Oktober 2026. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Rate 2022 6,9 Prozent nach der Revision 2023 · 2025 Median 2,9
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex (2020 = 100), August 2026 125,8; plus 25,8 Prozent eigene Rechnung. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex, Abteilung 01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke: Jahresraten 2022 12,5, 2023 12,3; März 2023 plus 21,2 Prozent gegen den Vorjahresmonat. Deutsche Bundesbank, Studie zu Erwartungen von Privatpersonen (Online-Panel BOP-HH), Befragung 18. August bis 2. September 2026, Stand 11. September 2026: erwartete Teuerung 3,2 Prozent, 72 Prozent erwarten steigende Raten. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 320 vom 10. September 2026 (August 2026: Kraftstoffe plus 27,7, Heizöl plus 49,6 Prozent gegen den Vorjahresmonat; Teuerung „vor allem durch den Iran-Krieg verursacht“) und Nr. 348 vom 30. September 2026 (September vorläufig plus 3,3 Prozent). Die endgültige Zahl für September erschien nach Redaktionsschluss.
- IMK (gewerkschaftsnah), Pressemitteilungen vom 18. Dezember 2025 (kumuliert November 2019 bis November 2025 zwischen 21,6 und 23,5 Prozent) und vom 18. September 2026 (Oktober 2022: Familien mit niedrigem Einkommen 11,0, Alleinlebende mit sehr hohem Einkommen 7,9 Prozent; 2026 Familien mit Auto durch Benzin und Diesel). Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, Konsumausgaben nach Dezilen: erstes Dezil Wohnen und Energie 46,4 plus Nahrungsmittel, Getränke, Tabak 18,0 Prozent, zehntes Dezil 32,3 plus 12,2; Summen 64 und 45 Prozent eigene Rechnung (Tabak ist in der Position enthalten). Zur Quelle: Summen 64 und 45 Prozent eigene Rechnung
- Eurostat, ilc_mdes09 (Inability to make ends meet), Stand 17. September 2026: Haushalte oberhalb der Armutsgefährdungsschwelle, „mit großen Schwierigkeiten“ plus „mit Schwierigkeiten“, 2019 2,7, 2025 5,3 Prozent (Summen eigene Rechnung; Umstellung der Erhebung 2020); alle Haushalte 2025 Deutschland 7,4, EU-27 17,6, Frankreich 21,7 Prozent. Niehues/Stockhausen, IW-Kurzbericht Nr. 29/2025 (Institut der deutschen Wirtschaft, arbeitgebernah): knapp 48 Prozent mit 80 bis 150 Prozent des Medians der Nettoäquivalenzeinkommen, Alleinstehende 1.850 bis 3.470 Euro. Zur Quelle: Eurostat
- Mindestlohngesetz § 1 (zwölf Euro ab 1. Oktober 2022); Vierte Mindestlohnanpassungsverordnung § 1 (12,41 ab 2024, 12,82 ab 2025); Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung vom 5. November 2025, BGBl. 2025 I Nr. 268 (13,90 ab 2026, 14,60 ab 2027); 8,50 Euro ab 1. Januar 2015: IAB-Stellungnahme 1/2025, S. 5–6. Eigene Rechnung: real plus 16,9 Prozent von 2015 bis 2025 (Verbraucherpreisindex 94,5 und 121,9); 8,50 Euro × 121,9 / 94,5 = 10,96 Euro gegen 12,82 Euro. Zur Quelle: Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung vom 5. November 2025
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 62361-0028, Nominallohnindex der Vollzeitbeschäftigten, kumuliertes Wachstum 2022 bis 2025: unterstes Fünftel 27,2, oberstes 14,0 Prozent. Pressemitteilung Nr. 047 vom 6. Februar 2025: Niedriglohnanteil April 2014 21 Prozent (Verdienststrukturerhebung), April 2024 16 Prozent (Verdiensterhebung; zwei Erhebungen mit verschiedener Methode); Pressemitteilung Nr. 434 vom 5. Dezember 2025: April 2025 weiter 16 Prozent. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Service-Public, „Smic“, Stand 1. Juni 2026 (Kopplung an die Preise); OECD, Real minimum wages, 2015 bis 2025, Preise 2025, Kaufkraftparitäten: Frankreich plus 2,2, Deutschland plus 17,3 Prozent; Abruf 9. Oktober 2026. Service public fédéral Emploi, „Norme salariale“: Lohnnorm 2025–2026 null Prozent, Indexierung weiter garantiert (Königlicher Erlass vom 12. September 2025). Zur Quelle: Service-Public · OECD · Abruf 9. Oktober 2026. Service public fédéral Emploi
- Mindestlohnkommission, Fünfter Bericht, Juni 2025, Tabelle 1.2, S. 27: Mindestlohn in Prozent des Medianstundenlohns, alle Beschäftigten April 2024 61,3, Vollzeitbeschäftigte 52,8 Prozent (gerundet 61 und 53); IAB-Stellungnahme 1/2025, S. 6, 10–11: 14,60 Euro entsprechen 60,4 Prozent des Vollzeit-Medians; Richtlinie (EU) 2022/2041, Art. 5 Abs. 4 (Referenzwert beispielhaft 60 Prozent des Bruttomedianlohns). Zur Quelle: IAB-Stellungnahme 1/2025
- IAB-Stellungnahme 1/2025, S. 12–13 (für 14,60 Euro 2027 rund 4,7 Millionen Jobs, 12,1 Prozent) und S. 16 (Beschäftigungsverlust der Einführung null bis 60.000 Stellen, überwiegend Minijobs); Mindestlohnkommission, Fünfter Bericht, Zusammenfassung Nr. 12–16 (Arbeitslosigkeit: „kein mindestlohnbedingter Anstieg“). Mindestlohnkommission, Fünfter Bericht: Rückgang der Minijobs nach der Einführung 2015, offene Stellen und Einstellungsneigung 2022/23 gesunken. Hohendanner/Kohaut, WSI-Mitteilungen 78 (4), 2025, S. 299 (WSI gewerkschaftsnah, IAB-Betriebspanel): Beschäftigte in Betrieben mit Branchentarifvertrag 1996 67, 2024 41 Prozent.
- BDEW (Verband), Strompreisanalyse August 2026, S. 9, 12: Neukundentarife bei 3.500 kWh; Zerlegung 2015 bis 2026: Beschaffung und Vertrieb plus 6,9, Netz plus 2,9, Steuern, Abgaben und Umlagen minus 2,4 Cent, zusammen plus 7,4 (eigene Rechnung aus den Balkenwerten). Eigene Rechnung nach Eurostat nrg_pc_204 und nama_10_a10/nama_10_a10_e: 3.500 kWh × Preis / Bruttostundenlohn 2008 36,5, 2025 36,6 Stunden.
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 61243-0001 und -0010 (Gas, Haushalte, Durchschnittspreis): 2. Halbjahr 2019 5,83, 1. Halbjahr 2026 11,58 Cent je kWh. Eigene Rechnung nach Eurostat nrg_pc_202, nama_10_a10: 15.000 kWh Gas am Bruttostundenlohn 2019 31,7, 2025 49,6 Stunden (plus 57 Prozent); Liter Super je Arbeitsstunde 2005 16,5, 2025 21,2. Europäische Kommission, Weekly Oil Bulletin, Preisgeschichte bis 5. Oktober 2026, Deutschland, mit Steuern: Super 95 höchster Wochenwert 2022 2,26 Euro je Liter (14. März), 2026 2,36 (14. September). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Brennstoffemissionshandelsgesetz § 10 Abs. 2 (2026 Korridor 55 bis 65 Euro „je Emissionszertifikat“); Bundestag, Drucksache 21/7869 vom 7. September 2026 (Korridor auch für 2027; Verschiebung des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr auf 2028 nach Verordnung (EU) 2026/667). Zweite und dritte Lesung für den 15. Oktober 2026 angesetzt. Zur Quelle: Brennstoffemissionshandelsgesetz § 10 Abs. 2 · Bundestag
- Bundesregierung, „Abschaffung der Gasspeicherumlage“, 2. September 2026 (seit 1. Januar 2026 abgeschafft). Bundestag, Drucksache 21/2754 vom 12. November 2025 (Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten 2026, 6,5 Milliarden Euro, § 24c EnWG) und Drucksache 21/8236 vom 28. September 2026 (Wirkung „rund 2 Cent“ nach Stichproben der Bundesregierung, also Regierungsangabe und keine unabhängige Messung). Stromsteuergesetz § 3 (20,50 Euro je Megawattstunde = 2,05 Cent je kWh); Gesetzentwurf der Grünen, Drucksache 21/5320 vom 14. April 2026, abgelehnt am 24. April 2026 mit 310 Nein- gegen 270 Ja-Stimmen (abgeordnetenwatch, Sekundärquelle); Entlastung für das produzierende Gewerbe nach Bundesregierung, 2. September 2026. Eurostat nrg_pc_204, Dänemark: 2. Halbjahr 2025 33,12, 1. Halbjahr 2026 23,75 Cent (minus 28,3 Prozent, eigene Rechnung); Lov nr. 1775 vom 29. Dezember 2025 (Elafgift 0,8 Øre je kWh für 2026 und 2027). Die Steuersenkung allein erklärt den Rückgang rechnerisch nicht. Zur Quelle: Bundesregierung
- Eurostat nrg_pc_204, 2. Halbjahr 2025: Irland 40,42, Deutschland 38,69 Cent (Rang zwei von 27); für das 1. Halbjahr 2026 fehlen Irland und die EU-27, eine Aussage zu 2026 ist deshalb nicht belegt. Eurostat EU-SILC, ilc_mdes01, Stand 17. September 2026: Deutschland 5,7, unter Armutsgefährdeten 12,6, EU-27 8,8, Spanien 15,9 Prozent (Erhebung 2020 umgestellt). Zukunft KlimaSozial und Öko-Institut, „Bausteine für eine soziale Wärmewende im Mietwohnbereich“, 2026, S. 8–9: Heizkosten der Miethaushalte im unteren Einkommensdrittel 2024 rund acht Prozent des Nettoeinkommens (SOEP). Europäische Kommission, Pressemitteilung IP/22/3550 vom 8. Juni 2022 (Iberische Ausnahme). Zur Quelle: für das 1. Halbjahr 2026 fehlen Irland und die EU-27
- EZB, Household Finance and Consumption Survey, Statistical Tables Wave 2023 (Stand Juni 2026), Tabelle A1: Median Deutschland 103,3, Frankreich 149,0, Italien 162,8 Tausend Euro; Mittelwert Deutschland 324,0, Frankreich 330,7; Eigentümeranteil Deutschland 41,8, Frankreich 57,2, Italien 74,5 Prozent. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Abschnitt 2: Median Mieter 18.300, Eigentümer mit Hypothek 379.900 Euro.
- EZB, HFCS Wave 2023, Tabelle J4: Gini der Nettovermögen Deutschland 0,725. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Exkurs „Ansprüche an die gesetzlichen Rentensysteme als zusätzliche Vermögenskomponente“ (Simulation): Gini rund 58 statt rund 72. EZB und Bundesbank, Distributional Wealth Accounts, 2026-Q1: untere Hälfte 2,17 Prozent des Nettovermögens (Schätzwerte, werden revidiert).
- Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Tabelle 2.1: Anteil der vermögendsten zehn Prozent 2010 59, 2023 54 Prozent; Median 2017 bis 2023 real plus 18 Prozent; Tabelle 2.3: Nettovermögen des untersten Fünftels (bedingter Mittelwert) 2021 minus 3.100, 2023 minus 10.700 Euro, nominal, Begründung mehr Hypothekenschulden ohne entsprechende Immobilienwerte. Zur Quelle: Deutsche Bundesbank
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 12241-0006: Armutsgefährdungsquote 2020 16,1, 2025 16,1 Prozent; Eurostat ilc_li02: 2014 16,7 Prozent (vor der Umstellung der Erhebung). WSI der Hans-Böckler-Stiftung (gewerkschaftsnah), Spannagel, WSI-Verteilungsbericht 2025, Pressemitteilung vom 20. November 2025: Gini der Einkommen 2022 0,310, „höchster Stand, seitdem das SOEP 1984 eingeführt wurde“. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat ilc_li02: 2014 16,7 Prozent
- DIW Berlin, Grabka u. a., Pressemitteilung vom 5. Juli 2017 zum Wochenbericht 27/2017: bis zu 400 Milliarden Euro im Jahr 2012 bis 2027, Hochrechnung und Obergrenze. DIW Berlin, Bach/Sinclair, Wochenbericht 4/2026, S. 40, 44 (Modell für 2026): Übertragungen ab fünf Millionen Euro bei 0,7 Prozent der Steuerpflichtigen und 32 Prozent des steuerlich erfassten Volumens. Karlsruhe: verhandelt am 12. Oktober 2026 (1 BvF 1/23) und 13. Oktober 2026 (1 BvR 804/22); ein Urteil gab es bei Redaktionsschluss nicht.
- Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Abschnitt 2: Median Ost 35.900, West 143.200 Euro (Abgrenzung der Bundesbank); Median Ost 2021 43.400 Euro nach dem Tabellenanhang, ein Grund für den Rückgang wird nicht genannt; Eigentümerquote Ost 29, West 45 Prozent. Statistisches Bundesamt, „35 Jahre Deutsche Einheit: Ost-Wirtschaft“: Erbschaften und Schenkungen 2024 je Einwohner gut 400 gegen knapp 1.600 Euro (Ost mit Berlin). IAB-Betriebspanel 2025 nach WSI: Beschäftigte in Betrieben mit Branchentarifvertrag West rund 43, Ost rund 34 Prozent.
- Thomas Petersen (Institut für Demoskopie Allensbach), „Die Zukunft ist schlecht – aber wer weiß?“, F.A.Z., 9. Oktober 2026, Umfrage im Auftrag der F.A.Z., Feldzeit September 2026; 73 Prozent „Reiche werden reicher, Arme ärmer“; Fragewortlaut und Fallzahl nicht veröffentlicht. Europäische Kommission, Business and Consumer Surveys, Eurostat ei_bsco_m, Deutschland, September 2026, Saldo: eigene finanzielle Lage der nächsten zwölf Monate (BS-FS-NY) minus 4,3, allgemeine Wirtschaftslage (BS-GES-NY) minus 31,6. NIM und NielsenIQ, „Konsumklima mit deutlichem Dämpfer“, 25. September 2026: Konsumklima für Oktober minus 30,6 Punkte. Zur Quelle: Fragewortlaut und Fallzahl nicht veröffentlicht. Europäische Kommissio
- Eurostat, gov_10a_main, Teilsektor S1313 (Gemeinden), Bruttoanlageinvestitionen minus Abschreibungen, nominal: 2002 bis 2022 in allen Jahren negativ außer 2020 (plus 2.240 Millionen Euro); Summe der negativen Jahre minus 79.165, aller Jahre minus 76.925 Millionen Euro (eigene Rechnung, Abruf 12. Oktober 2026). Eurostat gov_10a_main, nasa_10_f_bs, 2025: finanzielles Nettovermögen des Staates Frankreich minus 71,4, Deutschland minus 22,1 Prozent des BIP; Bruttoanlageinvestitionen des Staates Frankreich 4,4, Deutschland 3,3 Prozent des BIP. Zur Quelle: Eurostat · Bruttoanlageinvestitionen des Staates Frankreich 4,4
- Agence France-Presse (Les Nouvelles Calédoniennes, 6. Oktober 2026): Beginn der Proteste 17. September 2026; Innenministerium rund 256.000 Demonstrierende am 6. Oktober 2026, Veranstalter 450.000; Euronews (fr), 6. Oktober 2026 (Forderungen). Public Sénat, 2. Oktober 2026: Entwurf des Haushalts 2027, 1.588 Lehrerstellen weniger. Presse, keine amtliche Quelle; eine belastbare Zahl zum Zustand der Schulgebäude liegt nicht vor.
- Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Sommerüberarbeitung 2026: Netto-Sparquote der privaten Haushalte 2025 10,1 Prozent. Eurostat, nasa_10_ki (SRG_S14_S15), Brutto-Sparquote 2024 Tschechien 19,7, Deutschland 19,6, EU-27 14,5 Prozent. Europäische Kommission, Business and Consumer Surveys, Eurostat ei_bsco_m, BS-SV-NY, Deutschland, saisonbereinigt: Mittel 1985 bis 2026 9,7 (eigene Rechnung), September 2026 25,3. Die Netto-Sparquote lag 1995 bei 11,8, 2000 bei 9,6, 2020 bei 15,8 Prozent. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- EZB, MFI-Zinsstatistik, Reihe MIR.M.DE.B.L23.D.R.A.2250.EUR.N (Spareinlagen, drei Monate Kündigungsfrist), Jahresmittel; Deutsches Aktieninstitut (Verband), „50 Jahre Aktien-Renditen. Das DAX-Rendite-Dreieck“, Stand 31. Dezember 2025 (Kauf Ende 2005: 7,8 Prozent im Jahr, ohne Kosten und Steuern); Eurostat prc_hicp_aind. Eigene Rechnung: 10.000 Euro Ende 2005 als Sparbuch nominal 11.975, real rund 7.700; im DAX real rund 29.000; Realrenditen minus 1,3 und plus 5,5 Prozent im Jahr, vor Steuern. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Tabelle 2.5: Anteil der Haushalte 2023 mit Sparkonten 67, Aktien 18, Fonds 24 Prozent. Deutsche Bundesbank, Pressemitteilung vom 16. Juli 2026, Abschnitt „Reale Rendite des Geldvermögens rückläufig“: im Schnitt erzielte reale Rendite im 1. Quartal 2026 nur für die vermögendsten zehn Prozent positiv; bezieht sich auf das Geldvermögen. Zur Quelle: EZB · Deutsches Aktieninstitut · Eurostat prc_hicp_aind. Eigene Rechnung: 10.000 Euro Ende 2005 als Spa
- Deutsches Aktieninstitut (Verband), „Aktionärszahlen 2025“, 13. Januar 2026: 14,11 Millionen Menschen mit Aktien, Aktienfonds oder ETFs; Anteil nach persönlichem Nettoeinkommen ab 4.000 Euro 47,1 Prozent, „unterhalb von 2.000 Euro nur jeder Achte“. Ab 2025 zählen vermögenswirksame Leistungen mit (Methodenbruch), ohne sie 13,7 Millionen. Eurostat, ilc_mdes04, 2025: Armutsgefährdete 64,5, Deutschland 31,9, EU-27 29,2 Prozent (Zeitreihenbruch 2020). Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 249 vom 15. Juli 2026 und Tabelle Hauptauslöser der Überschuldung: Schulden je Beratenem 34.650 Euro; längerfristiges Niedrigeinkommen 2015 3,4, 2025 10,0 Prozent der Beratenen. Zur Quelle: Deutsches Aktieninstitut · Anteil nach persönlichem Nettoeinkommen ab 4.000 Euro 47,1 Prozent
- Board of Governors of the Federal Reserve System, Federal Reserve Bulletin Oktober 2023, Survey of Consumer Finances 2022, S. 18–19: Aktienbesitz direkt oder indirekt 58 Prozent der Familien, oberstes Einkommenszehntel 95, untere Einkommenshälfte 34 Prozent. Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (Stand 30. September 2026): Lohnquote 1981 73,6, 2000 72,5, 2025 73,5 Prozent; Kursgewinne nicht Teil dieser Rechnung.
- Angaben zum Vertrag (abgeschlossen 2005, Fondspolice, kein Zusatzschutz, über 20.000 Euro eingezahlt einschließlich Zulagen laut Standmitteilung 2026, Wert unter 15.000 Euro, „mindestens 95 Jahre alt werden“): Christian Gasche, 9. und 18. Oktober 2026.
- Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz § 1 Abs. 1 Nr. 3, Fassung bis 31. Dezember 2026, gesetze-im-internet.de: Zusage, dass zu Beginn der Auszahlungsphase „zumindest die eingezahlten Altersvorsorgebeiträge“ zur Verfügung stehen; die Zulagen zählen nach § 82 Einkommensteuergesetz zu den Altersvorsorgebeiträgen. Einkommensteuergesetz § 93 (schädliche Verwendung). Grundzulage bei voller Zulage 2005 bis 2025 gut 3.200 Euro (eigene Rechnung: 2005 76, 2006 und 2007 je 114, 2008 bis 2017 je 154, 2018 bis 2025 je 175 Euro). Steuervorteil nach § 10a EStG je nach Grenzsteuersatz. Zur Quelle: Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz § 1 Abs. 1 Nr. 3
- Bundesministerium der Finanzen, Riester-Auszahlungsstatistik 2023, Stichtag 15. Mai 2024, Tabelle 1: laufende Leistung aus einem Vertrag, Männer Median 819,12 Euro im Jahr (68 Euro im Monat, eigene Rechnung), Frauen 685,44. Bundesministerium der Finanzen, Statistik zur Riester-Förderung, Stichtag 15. Mai 2024, Tabelle 13: Summe der Jahreswerte 2002 bis 2021 rund 56 Milliarden Euro (eigene Addition).
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Entwicklung der Riester-Verträge, Bestand in Tausend: 2017 16.607, 2025 14.663; Bundestagsdrucksache 21/605 vom 19. Juni 2025 (ruhende Verträge gut ein Fünftel bis knapp ein Viertel). DIW Berlin, Geyer/Grabka/Haan, Wochenbericht 40/2021, S. 668 (SOEP): 2020 unterstes Einkommensfünftel rund 13, oberstes knapp 32 Prozent. Bundesregierung, Alterssicherungsbericht 2024, Drucksache 20/14086, Zusammenfassung S. 11–12: Betriebsrente oder Riester bei rund 62 Prozent der Beschäftigten von 25 bis unter 67 Jahren, bei Bruttolohn unter 1.500 Euro knapp 55 Prozent ohne beides. Zur Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bundestagsdrucksache 21/605 vom 19. Juni 2025
- Hegelich, „Die Riester-Reform: Systemwechsel durch strategische Politik“, Reformkompass-Fallstudien, Bertelsmann Stiftung, S. 201, 208, 233–237: Versicherungswirtschaft unter den Reformgegnern, verpflichtende Privatrente scheiterte am Druck, „den maßgeblich die Bild-Zeitung erzeugte“. Hagen/Kleinlein, „Zehn Jahre Riester-Rente: Kein Grund zum Feiern“, DIW Wochenbericht 47/2011, Schlussfolgerungen.
- Gesetz zur Reform der privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz), BGBl. 2026 I Nr. 156, ausgefertigt am 26. Mai 2026, verkündet am 29. Mai 2026: Zulage nach § 84 EStG neue Fassung (50 Prozent bis 360 Euro, 25 Prozent bis 1.800 Euro, höchstens 540 Euro, eigene Rechnung), Effektivkosten des Standarddepots höchstens 1,0 Prozent (§ 2a Abs. 2 AltZertG neue Fassung), Start 1. Januar 2027; die Zusage zu Altverträgen bleibt bestehen. OECD, Pension Markets in Focus 2025, Abbildung 1.4: Vermögen von Pensionseinrichtungen Ende 2024 in Prozent des BIP, Deutschland 6,4, Schweden 116.
- Gegenpositionen nach Mindestlohnkommission, Fünfter Bericht, und IAB-Stellungnahme 1/2025 (Mindestlohn); Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Exkurs (Rentenansprüche); Bundesministerium der Finanzen, Statistik zur Riester-Förderung, Tabelle 9 (Jahreseinnahmen unter 30.000 Euro bei 43,8 Prozent der unmittelbar Geförderten, gerundet 44); Bundestagsdrucksache 14/9503 (Ziel Beitragssatz unter 20 Prozent bis 2020) nach Hegelich, Beitragssatz 18,6 Prozent seit 2018 (Deutsche Rentenversicherung); Bundestagsdrucksache 21/8236 (5,525 Milliarden Euro je Jahr 2027 bis 2029 für die Netzentgelte); KfW-Kommunalpanel 2026, S. 4 und 19 (Sondervermögen Infrastruktur, rund 60 Milliarden Euro über die Länder an die Kommunen); Eurostat gov_10a_main (Gemeinden seit 2023 netto positiv: 2023 plus 146, 2024 plus 1.135, 2025 plus 929 Millionen Euro). Zur Quelle: Gegenpositionen nach Mindestlohnkommission · Deutsche Bundesbank · KfW-Kommunalpanel 2026 · Eurostat gov_10a_main
- BDEW (Verband), Gaspreisanalyse August 2026, S. 11: Gas für Haushalte 2015 bis 2026 plus 5,12 Cent je kWh, davon CO2-Preis plus 1,14 und Mehrwertsteuer plus 0,82; Anteil 38 Prozent eigene Rechnung. Zur Quelle: Anteil 38 Prozent eigene Rechnung
- Bundestag, Drucksache 21/7864 vom 7. September 2026 (Entwurf eines Frühstartrentengesetzes): zehn Euro im Monat für Kinder vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr, Start mit dem Geburtsjahrgang 2020, Anspruchszeitraum zwölf Jahre, Auszahlung grundsätzlich nicht vor dem 65. Lebensjahr; Kabinettsbeschluss 12. August 2026; zweite und dritte Lesung laut Tagesordnung am 16. Oktober 2026. Babyboomer, Jahrgänge 1955 bis 1969: Festlegung des Buches. · Alterssicherungskommission, Bericht vom 24. Juni 2026, Empfehlung 28, S. 61–63: individuelle Kapitalkonten, zusätzlicher Beitrag zwei Prozent, schrittweise ab 2028, Kosten höchstens 0,1 Prozent im Jahr. Zur Quelle: Bundestag · Alterssicherungskommission
- OECD, Taxing Wages, Alleinstehender ohne Kinder mit Durchschnittslohn (DSD_TAX_WAGES_COMP@DF_TW_COMP), abgerufen am 9. Oktober 2026: Nettolohn 2000 56,8, 2025 61,3 Prozent des Bruttolohns; Sozialbeiträge der Arbeitnehmer 2025 21,5 Prozent, höchster Wert seit 2000; Anteile eigene Rechnung. Zur Quelle: OECD
- Deutscher Bundestag, Drucksache 20/9500, Entwurf eines Nachtragshaushaltsgesetzes 2023, 27. November 2023, Begründung S. 9 und 10 (Dezember-Soforthilfe Gas und Wärme 2022: 8,5 Milliarden Euro). Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0006, Haushaltsenergie, Stand 14. Oktober 2026. Zur Quelle: Deutscher Bundestag
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex nach Ländern, Jahresdurchschnitt 2025, 2020 = 100, Stand 14. Oktober 2026. Institut der deutschen Wirtschaft und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, regionaler Preisindex, Preisstand 2023 (ostdeutsche Flächenländer 5,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt).
- Europäische Zentralbank, Consumer Expectations Survey, wahrgenommene Inflation der vergangenen zwölf Monate, gewichteter Median, elf Länder des Euroraums, nach Einkommensfünftel und Alter, August 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
- Europäische Zentralbank, Household Finance and Consumption Survey, Welle 2023, Statistical Tables (Stand Juni 2026), Tabellen A1 (Median, Mittelwert: Deutschland 324,0, Frankreich 330,7, Italien 307,3 Tausend Euro) und A3 (Einpersonenhaushalte).
- Europäische Kommission, Weekly Oil Bulletin, Super 95 mit Steuern, Mittel der Wochenpreise 2026 bis 5. Oktober (2,06 Euro je Liter); Bruttolohn je Arbeitnehmerstunde 2025 (36,88 Euro) aus Eurostat, nama_10_a10 und nama_10_a10_e; Datenstand 16. Oktober 2026; eigene Rechnung. Zur Quelle: Bruttolohn je Arbeitnehmerstunde 2025
- Mindestlohnkommission, Fünfter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns, Juni 2025, Zusammenfassung Nr. 5 bis 7. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 047 vom Februar 2025 (Niedriglohnanteil Ost 2014 35, 2024 18 Prozent; West 19 und 16 Prozent).
- Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, verfügbares Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner und Bruttolöhne je Arbeitnehmer, fünf ostdeutsche Flächenländer gegen Westen ohne Berlin, Stand 2026; Quoten eigene Rechnung (2024: 87,1 und 85,4 Prozent; 1991: 52,7 Prozent). Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025, Vermögensbefragung 2023 (3.985 Haushalte).
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex, Erläuterungen zur Revision 2023 (2022: 7,9 auf Basis 2015, 6,9 auf Basis 2020); Eurostat, prc_hicp_aind (2022: 8,7 Prozent). Statistisches Bundesamt, Durchschnittspreise für Strom und Gas, Tabelle 61243-0002 (2023: 40,74 Cent); BDEW, Strompreisanalyse August 2026, S. 9 (2023: 47,0 Cent, Neukunden). Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2025 (Rentenansprüche, Erfassung sehr reicher Haushalte). Statistisches Bundesamt, Tabellen 22311-0001 und 12241-0006 (Armut oder soziale Ausgrenzung 2020 bis 2025). Europäische Zentralbank, MFI-Zinsstatistik (Spareinlagen ab 2003); Eurostat, gov_10a_main (Gemeinden); IAB-Betriebspanel (Tarifbindung ab 1996); BDEW, Strompreisanalyse (Zerlegung ab 2015). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat · BDEW · Eurostat · IAB-Betriebspanel
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