Das gezählte Deutschland · Kapitel 10
Der Staat
Wer ihn bezahlt, was er schuldet und warum ihm die Deutschen weniger zutrauen, als er kann
Eschborn wirbt mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 330 Prozent, in der Nachbarstadt Frankfurt beträgt er 460. Auf eine Million Euro Gewerbeertrag zahlt eine Kapitalgesellschaft in Frankfurt deshalb 45.500 Euro mehr, und die Deutsche Börse hat 2010 ihre neue Zentrale in Eschborn eröffnet. An dieser Stadtgrenze beginnt die Frage des Kapitels, und die Stimmung ist eindeutig: Im Juli 2026 hielten 17 Prozent den Staat für fähig, seine Aufgaben zu erfüllen, 79 Prozent für überfordert.
Gemessen ist der Staat weder zu groß noch zu klein. Seine Quote lag 2024 bei 49,4 Prozent der Wirtschaftsleistung, im Schnitt der EU bei 49,1, und er beschäftigt 11,5 Prozent der Erwerbstätigen, im Schnitt der OECD sind es 18,4. Die Gemeinden schlossen 2025 mit einem Defizit von 31,9 Milliarden Euro ab, dem höchsten seit der Einheit. Und 2024 wurden 45 Erwerbern großer Betriebsvermögen zusammen 3,37 Milliarden Euro Erbschaftsteuer erlassen, drei von zehn Euro des Werts, den sie bekamen.
Der Autor will eine Vermögensteuer mit hohem Freibetrag und mäßigem Satz und eine Erbschaftsteuer, die Betriebe erhält, ohne die größten fast freizustellen. Was sie brächte, schätzt ein Institut auf 14 bis 18 Milliarden Euro im Jahr, ein anderes auf 100; woran das liegt, steht im Kapitel.
Wer macht das 2045? Der Staat soll digitaler und schlanker werden, und jeder vierte Beschäftigte im öffentlichen Dienst war 2024 schon 55 oder älter. Eine Bank für Senioren in Hausen soll kommen „bei verfügbaren Haushaltsmitteln“; wer das Geld erwirtschaftet und den Antrag bearbeitet, steht in keiner Vorlage.
Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift 2026 bei Ledigen beim 1,35-Fachen des Durchschnittsverdiensts, 1975 begann er beim knapp Sechsfachen; so steht es in Kapitel 10 von „Das gezählte Deutschland“.
Die Zahlen dieses Kapitels im Portal
- Steuereinnahmen in Deutschland · Reihe, frei lesbar
- Schulden der öffentlichen Haushalte · Reihe, frei lesbar
- Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte · Reihe, frei lesbar
- Gewerbesteuer-Hebesatz der Gemeinden · Reihe, frei lesbar
- Beschäftigte im öffentlichen Dienst · Reihe, frei lesbar
- Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer · Reihe, frei lesbar
- Finanzierungssaldo des Staates je Quartal · Reihe, frei lesbar
- Steüreinnahmen 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Staatsverschuldung 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Finanzvermögen 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
- Kommunale steürsätze 2026 · Dossier, die Vertiefung zum Thema
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Im Buch weiterlesen
Dass Bund und Land die Armut auf die Gemeinden abwälzen, habe ich schon im Dezember 1995 im Römer gesagt; Kapitel 2 erzählt davon.
Für Bildung gibt der Staat einen etwas kleineren Teil der Wirtschaftsleistung aus als der Schnitt der EU, und was das für Schulen und Hochschulen heißt, erzählen die Kapitel 3 und 4.
Wie viele Studierende seit 2000 dazukamen, erzählt Kapitel 4.
Wer vom Sozialstaat lebt und was er dafür tun muss, haben die Kapitel 5 und 13 beschrieben; hier steht, was er kostet.
Wie ein Betrieb heute weitergegeben wird und welchen Weg ich dafür vorschlage, steht in Kapitel 6.
Die Lücke bei den Steuern auf Vermögen ist vor allem die Grundsteuer; was Gemeinden seit 2025 mit ihr gegen unbebautes Bauland tun dürfen, steht in Kapitel 7.
Warum das Geld im Verkehr nur langsam verbaut wird, erzählt Kapitel 8.
Wie das Vermögen im Land verteilt ist, hat Kapitel 9 gezählt; hier steht, wer die Rechnung bezahlt.
Wie sehr die Menschen einander vertrauen, erzählt Kapitel 11; hier geht es um ihr Vertrauen in den Staat.
Was den Staat wachsen lässt, sind die Kassen, und die haben die Kapitel 12 und 13 geöffnet.
Die Europäische Kommission rechnet damit, dass die Ausgaben für Rente, Gesundheit, Pflege und Bildung bis dahin um 1,5 Punkte der Wirtschaftsleistung steigen, stärker als im Schnitt der EU, und die Rentenbeschlüsse von 2025 sind darin noch nicht enthalten; was der Bund der Rentenversicherung zuschießt und wie das wächst, zeigt Kapitel 13.
Im Osten sind auch dort viele unzufrieden, wo es wirtschaftlich gut läuft; warum, sucht Kapitel 15.
Wer 2045 arbeitet, zahlt mit; was die Zuwanderung der Staatskasse bringt oder kostet, zeigt Kapitel 16 an drei Rechnungen.
Anmerkungen
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
- Stadt Eschborn, Standortflyer, November 2023 („unternehmensfreundlicher Gewerbesteuerhebesatz“, 15 Autominuten zum Flughafen), abgerufen am 12. Oktober 2026; Hebesätze am 31. Dezember 2024: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Tabelle 71231-03-01-5 (Frankfurt 460, Eschborn 330 Prozent).
- Gewerbesteuergesetz § 11 Abs. 2 (Messzahl 3,5 Prozent); eigene Rechnung: 161.000 gegen 115.500 Euro je Million Gewerbeertrag. Stadt Eschborn, Standortflyer 2023 und Standortexposé 2024 (2022: 42.074 Beschäftigte, 23.058 Einwohner; Unternehmen nach Angaben der Stadt); Journal Frankfurt, 4. November 2010 (Zentrale der Deutschen Börse) und 11. Februar 2008 (Oberbürgermeisterin).
- Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht Realsteuervergleich 2024, Tabelle 71231-04, gemeindliche Steuerkraft je Einwohner 2024: Frankfurt 3.143 Euro, Coburg 2.541, Düsseldorf 2.304.
- forsa für den dbb beamtenbund und tarifunion, Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2018, Abschnitt 2.1 („starker Staat“ 2007 bis 2018: 66 bis 79 Prozent); Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2026, Bericht vom 17. Juli 2026, S. 3 (2020: 56, 2026: 17 Prozent „in der Lage“, 79 Prozent „überfordert“) und Datengrundlage (Online-Panel, bis 2019 telefonisch). Zur Quelle: Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2026
- Frank Brettschneider, Demokratie-Monitor 2025, Universität Hohenheim, 28. September 2025 (Zufriedenheit mit der Demokratie in Kommune, Land, Bund); dbb/forsa 2026, Abschnitt 4, S. 19 (Schulnoten); OECD, Government at a Glance 2025, Survey on Drivers of Trust, Herbst 2023, 30 Länder (Regierung 36,0 Prozent, OECD 39,3; Gerichte 57,6, OECD 54,1). Zur Quelle: Frank Brettschneider · OECD
- Eurostat, gov_10a_main (TE), Stand 21. Juli 2026: Staatsquote 2024 Deutschland 49,4, EU-27 49,1 Prozent; OECD, Government at a Glance (OECD 44,5); Bundesministerium der Finanzen, Monatsbericht Mai 2026, Statistik 5.1.S14 (2020 51,1; 2021 50,7; 2025 50,5; 1995 mit Treuhand-Schulden 55,2 Prozent). Zur Quelle: Eurostat · Bundesministerium der Finanzen
- BMF, Monatsbericht Mai 2026, unmittelbare Ausgaben ohne Zahlungen zwischen den Ebenen: Gebietskörperschaften 1991 29,2, 2025 29,6 Prozent des BIP; Sozialversicherung 17,4 und 20,9; Anteil am Anstieg eigene Rechnung. Eurostat, gov_10a_exp 2024: Bildung Deutschland 4,5, EU-27 4,7 Prozent des BIP. Zur Quelle: BMF · Anteil am Anstieg eigene Rechnung. Eurostat
- OECD Trust Survey 2023 (Schweiz 61,9, Finnland 47,0 Prozent Vertrauen in die Regierung); Weltbank, Worldwide Governance Indicators, Regierungseffektivität, Stand 25. September 2026; Korrelation über 30 OECD-Länder eigene Rechnung (0,45 mit der Regierungseffektivität, −0,14 mit der Staatsquote). Eurostat, gov_10a_exp 2024: Sozialleistungen 25,3 gegen 21,7 Prozent des BIP. Zur Quelle: OECD Trust Survey 2023 · Weltbank · Korrelation über 30 OECD-Länder eigene Rechnung
- OECD, Government at a Glance 2025, Beschäftigte des Staates in Prozent der Erwerbstätigen 2023; KDZ Wien, Factsheet Public Employment in Europe, 2. April 2026 (niedrigster Anteil der EU); Statistisches Bundesamt, Öffentlicher Gesamthaushalt und sonstige öffentliche Einrichtungen, 30. Juni 2024 (1,78 Millionen Beschäftigte außerhalb der Haushalte); Eurostat, gov_10a_main, D1PAY 2025: 8,6 gegen 10,3 Prozent des BIP. Zur Quelle: OECD · Statistisches Bundesamt · Eurostat
- BMF, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabelle 2.2, S. 22 (obere zehn Prozent: 56,3 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer 2025); S. Bach, M. Beznoska, V. Steiner, DIW Wochenbericht 51+52/2016, Tabelle 3 (2015: neuntes Dezil 51,7, oberstes Prozent 43,1 Prozent des Bruttoeinkommens; gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung). Zur Quelle: BMF · S. Bach
- OECD, Taxing Wages 2026: Abgabenkeil Single ohne Kinder, Durchschnittslohn, Deutschland 49,3 Prozent, Rang 2 von 38 hinter Belgien, Dänemark 35,8; OECD, Revenue Statistics 2023 (vermögensbezogene Steuern 0,91 gegen 1,68 Prozent des BIP); Europäische Kommission, Mind the Gap Report, Länderbericht Deutschland (Gini-Senkung 11,3 Punkte, 3,6 mehr als im EU-Schnitt). Zur Quelle: OECD · OECD
- BMF, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabelle 3.5 (Abgeltungsteuer 25 Prozent seit 2009, mit Solidaritätszuschlag 26,375); OECD, Corporate Income Tax Statistics (Dividenden insgesamt 48,6 Prozent, 2026); Spitzensatz mit Zuschlag 47,5 Prozent. · J. Jirmann, C. Trautvetter, Netzwerk Steuergerechtigkeit, „Wie wird Reichtum in Deutschland besteuert?“, 18. April 2024 (BMW-Erben rund 26 Prozent, Einkommen 2022; Durchschnittsverdienerfamilie 43 Prozent; „vereinfachte Modellrechnungen“). Zur Quelle: OECD
- OECD, Revenue Statistics 2023 (Grundsteuer 0,37 gegen 0,95 Prozent des BIP); Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 22. Juni 1995, 2 BvL 37/91; Wissenschaftliche Dienste des Bundestages, WD 4 - 3000 - 089/17 (seit 1997 nicht erhoben, nicht aufgehoben); DIW 2026, Tabelle 2-1 (3,1 Prozent der Haushalte). Zur Quelle: OECD · Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
- S. Bach u. a., DIW, Vermögensteuer Die Linke, 23. Januar 2026 (Auftrag Linksfraktion und Rosa-Luxemburg-Stiftung: 100 Milliarden Euro bei moderaten Reaktionen); ifo Institut und EY, Kurzexpertise für das BMWi, 20. November 2017 (14 bis 18 Milliarden brutto; Deutsche Steuer-Gewerkschaft 7.500 bis 12.500 Stellen); OECD, Revenue Statistics 4210 (1990 elf, 2023 vier Länder; Schweiz 1,14 Prozent des BIP; Frankreich 2017 auf 2018 minus 64 Prozent; Norwegen 2021 18,5, 2024 31,1 Milliarden Kronen); M. Ring, NBER Working Paper 35854, Oktober 2026 (nicht begutachtet). Zur Quelle: Deutsche Steuer-Gewerkschaft 7.500 bis 12.500 Stellen) · OECD · M. Ring
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 73611-0001 und 71211-0001; S. Bach, Z. Sinclair, DIW Wochenbericht 4/2026 (gut 50.000 Steuerpflichtige in Klasse I); BT-Drucksache 21/1969, Anlagen 1 und 2 (§ 28a 2024: 45 Fälle, Erwerbe 11,14, erlassen 3,37 Milliarden Euro; Klasse I 17,3 Prozent 2024, bezogen auf den steuerpflichtigen Erwerb); Sachverständigenrat, Jahresgutachten 2025/26, Ziffern 430 bis 435 (über 20 Millionen Euro nach Erlassen 7,3 Prozent). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · S. Bach · BT-Drucksache 21/1969
- Stiftung Familienunternehmen (Verband), Meldung vom 4. September 2024, zur ZEW-Studie über 33 Länder; BT-Drucksache 21/1969, Antworten zu den Fragen 11 bis 18; Bundesverfassungsgericht, 1 BvF 1/23 (Normenkontrolle Bayerns, Verhandlung 12. Oktober 2026) und 1 BvR 804/22 (13. Oktober 2026), keine Entscheidung bis zum Redaktionsschluss; Wissenschaftliche Dienste des Bundestages, WD 4 - 3000 - 055/25 (Bayern 26,8 Prozent des Aufkommens 2024). Zur Quelle: Stiftung Familienunternehmen · BT-Drucksache 21/1969 · Bundesverfassungsgericht · Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
- Eurostat, env_ac_tax (Umweltsteuern 1995 2,12, 2005 2,62, 2024 1,75 Prozent des BIP; Rang eigene Rechnung); FÖS für die Bertelsmann Stiftung, Klima-Subventionsbericht 2026 (66,2 Milliarden Euro 2024); Eurostat 2024: 75.794 Millionen Euro Umweltsteuern; Bundesregierung, 30. Subventionsbericht, BT-Drucksache 21/1600 (1,5 Prozent des BIP 2024, Umbuchung der EEG-Förderung). · Brennstoffemissionshandelsgesetz § 10 Abs. 2 (25 Euro je Tonne 2021, 55 Euro 2025); Klimageld nicht eingeführt (Antrag am 20. März 2026 im Bundestag abgelehnt, Presse). Zur Quelle: Eurostat · FÖS für die Bertelsmann Stiftung · Eurostat 2024: 75.794 Millionen Euro Umweltsteuern · Bundesregierung · Brennstoffemissionshandelsgesetz § 10 Abs. 2 · Klimageld nicht eingeführt
- Eurostat, gov_10a_main, Finanzierungssaldo B9: Überschüsse 2007 und 2013 bis 2019, also acht von 26 Jahren seit 2000; Statistisches Bundesamt, Tabelle 81000-0032; Zählung eigene Rechnung. Zur Quelle: Eurostat · Statistisches Bundesamt
- Eurostat, gov_10dd_edpt1, Notifikation April 2026 (2025: 63,5, EU 81,7 Prozent des BIP); IWF, World Economic Outlook April 2026 (G7); Finanzagentur des Bundes, Ratings, Stand 11. Oktober 2026; Eurostat, gov_10a_main, D41PAY, D2REC, D5REC, D91REC (Zinsen in Prozent der Steuereinnahmen 2000 13,5, 2025 4,7; eigene Rechnung). · IWF, World Economic Outlook April 2026 (2030: 72,0 Prozent); KfW Research, Chartbook Bundeshaushalt, August 2026, nach Regierungsentwurf 2027 und Finanzplan bis 2030 (Zinsausgaben des Bundes von 34 auf rund 81 Milliarden Euro). Zur Quelle: Eurostat · Finanzagentur des Bundes · Eurostat · KfW Research
- Eurostat, gov_10dd_edpt1 (2010 81,0; 2019 58,7 Prozent) und gov_10a_main (Nettoinvestitionen des Staates 2004 bis 2016 um null; Zinsausgaben 2010 63,9, 2019 28,1 Milliarden Euro). Zur Quelle: Eurostat
- Grundgesetz Art. 109 Abs. 3, Art. 115 Abs. 2, Art. 143h in der Fassung vom März 2025; Deutsche Bundesbank, Fragen und Antworten zur Schuldenbremse, 11. November 2025; ifo Institut, nach Presseberichten 2026 (24,3 und 1,3 Milliarden Euro); IW-Kurzbericht 92/2025 (26 bis 49 Prozent nicht zusätzlich). Zur Quelle: Grundgesetz Art. 109 Abs. 3 · Deutsche Bundesbank · IW-Kurzbericht 92/2025
- Finanzagentur des Bundes, Kreditaufnahmebericht 2025 (Sondervermögen Bundeswehr Ende 2025: 43,0 von 100 Milliarden Euro); Deutsche Bundesbank wie vorige Anmerkung; Eidgenössische Finanzverwaltung, Die Schuldenbremse (Volksabstimmung 2001, 85 Prozent Ja); Eurostat, gov_10a_main 2024: Investitionen Schweiz 3,2, Deutschland 3,1 Prozent des BIP. Zur Quelle: Eurostat
- BMF, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabelle 2.5.1 (42 Prozent ab 69.879 Euro, Tarif 2026, Ledige); Durchschnittsentgelt 2026 vorläufig 51.944 Euro (Anlage 1 SGB VI); Verhältnis eigene Rechnung. Zur Quelle: BMF · Durchschnittsentgelt 2026 vorläufig 51.944 Euro
- BMF, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabellen 2.5.1 und 2.5.2 (56 Prozent 1975 bis 1989 ab 130.032 Mark, 53 Prozent ab 1990 ab 120.042 Mark) und 2.7.11 (2020: 2.804.171 Steuerpflichtige mit Höchstsatz); Schwelle 1988 in Preisen von 2025 (143.300 Euro) eigene Rechnung mit dem Verbraucherpreisindex. Zur Quelle: BMF
- BMF, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabelle 3.5 (Zinsabschlag ab 1993); OECD, Tax Database 2025 (Spitzensatz mit Zuschlägen 47,5 Prozent, Rang 16 von 37, eigene Rechnung). Zur Quelle: OECD
- Bundeskriminalamt mit den kommunalen Spitzenverbänden, Kommunales Monitoring Hass, Hetze und Gewalt, sieben Wellen Mai 2021 bis Oktober 2024 (betroffen je nach Welle ein Drittel bis fast die Hälfte der Bürgermeister und Landräte, 7 bis 10 Prozent erwägen den Rückzug); Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 114 vom 1. April 2026 (Defizit 2025 31,9 Milliarden Euro; Ausgaben plus 5,6, Einnahmen plus 4,1 Prozent; Eingliederungshilfe 25,2, Jugendhilfe 20,0 Milliarden); Stadtverordnetenversammlung Frankfurt, Haushaltsdebatte vom 14. Dezember 1995, Rede des Verfassers; KfW-Kommunalpanel 2026 (Rückstand 231,2 Milliarden Euro). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · KfW-Kommunalpanel 2026
- Hessenkassegesetz vom 25. April 2018 (25 Euro je Einwohner, längstens 30 Jahre; Ablösung 4,93 Milliarden Euro); Entschuldung im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nach den Landesgesetzen; Hessischer Rechnungshof, Kommunalbericht 2025 (Liquiditätskredite 2023 70, 2024 401 Millionen Euro); Bundestag, Beschluss vom 9. Juli 2026 (250 Millionen Euro 2026 bis 2029, 2,7 Prozent der Kassenkredite von 37,4 Milliarden, eigene Rechnung). Zur Quelle: Entschuldung im Saarland
- Verfassung des Landes Hessen, Art. 137 Abs. 6; Grundgesetz Art. 84 Abs. 1 Satz 7, Art. 85 Abs. 1 Satz 2; Hessischer Rechnungshof, Kommunalbericht 2025 (Zitat); Journal Frankfurt, 6. Mai 2026 (Jahresergebnis 2025 minus 382,97 Millionen Euro). Zur Quelle: Verfassung des Landes Hessen · Grundgesetz Art. 84 Abs. 1 Satz 7 · Hessischer Rechnungshof · Journal Frankfurt
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002 (2000: 389, 2025: 410 Prozent); J. Kochems, ifo Schnelldienst 8/2025, S. 24 bis 29 (Monheim, Leverkusen, Lizenzgesellschaften; Mindesthebesatz seit 2004, Norderfriedrichskoog); Gewerbesteuergesetz §§ 16, 36 in der Fassung vom 29. Juni 2026 (280 Prozent ab 2027). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Stadt Frankfurt am Main, Liste der ehemaligen Stadtverordneten (24. Juni 1993 bis 31. März 1997); PARLIS, OA 534/1993 (Ortsbeirat 7, 9. November 1993), OF 34/7 und OA 149/1993 (Ortsbeirat einstimmig gegen die Schließung). Jugendpolitischer Sprecher und die Fraktionsdebatte: Erinnerung des Verfassers, nicht in den Akten.
- PARLIS, Niederschrift des Ausschusses für Jugend und Soziales vom 6. Dezember 1993, Anwesenheit, NR 297 (SPD und Grüne gegen CDU und Republikaner, abgelehnt; keine Wortbeiträge); Magistratsbericht B 695/1993, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Dezember 1993, § 1585.
- PARLIS, OF 131/7/2001 (Antrag von Grünen und FDP, Ortsbeirat 7, 27. November 2001) und OA 1065/2002 (Ortsbeirat 7, 26. November 2002; Jugendcafé in der Brotfabrik Ende 1999 geschlossen). Der Ortsbeirat datiert die Schließung auf „Ende 1992“, die Akten von 1993 auf 1993.
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 215 vom 22. Juni 2026 (30. Juni 2025: 5.475.100, vorläufig) und Tabelle 74111-0001 (2000: 4.908,9, 2008: 4.505,1 Tausend); Beschäftigte nach Aufgabenbereichen, Stand 22. Juni 2026 (59 Prozent des Zuwachses, eigene Rechnung); vbw (Arbeitgeberverband), Studie von B. Raffelhüschen, September 2024 (Beamtenplanstellen der Bundesministerien 2013 bis 2024 plus 47 Prozent); Eurostat, gov_10a_exp, COFOG 01 ohne Zinsen, Grundlagenforschung und Entwicklungshilfe (Kernverwaltung 2007 2,4, 2024 3,6 Prozent des BIP; in der allgemeinen Verwaltung ohne Zinsen insgesamt, 3,3 auf 5,3 Prozent: Sachaufwand 0,6 auf 1,4, Investitionen 0,3 auf 0,8, Personal 1,3 auf 1,7; eigene Rechnung). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Nationaler Normenkontrollrat, Jahresbericht 2025, BT-Drucksache 21/3050 („über 950 Bundesbehörden“); Bundesrechnungshof, Bericht an den Haushaltsausschuss vom 29. März 2023 (Ende 2022 19 Prozent der Leistungen online); dbb, Factsheet Personalmangel, August 2026 (631.000, keine offenen Planstellen). Zur Quelle: Nationaler Normenkontrollrat · Bundesrechnungshof
- Eurostat, isoc_ciegi_ac, Stand 17. April 2026 (2025: Online-Kontakt Deutschland 51,1, Österreich 62,8, Dänemark 91,0 Prozent; Leistung online beantragt Deutschland 6,7, EU 18,1); Onlinezugangsgesetz § 1a. Zur Quelle: Eurostat
- World Justice Project, Rule of Law Index 2025, S. 26 bis 28 (Platz 6 von 143); Weltbank, Worldwide Governance Indicators, Regierungseffektivität, Stand 25. September 2026 (2015 Platz 8, 2025 Platz 21 von 205, eigene Rangfolge ohne Ländergruppen). Zur Quelle: World Justice Project · Weltbank
- Europäische Kommission, 2024 Ageing Report, Institutional Paper 279, Tabellen 1 und 5 (Deutschland 2022 bis 2045 plus 1,5 Punkte des BIP, EU plus 1,0; ohne Rentenbeschlüsse 2025); Deutsche Bundesbank, Fragen und Antworten zur Schuldenbremse, 11. November 2025 („Mitte der 2050er Jahre“). Zur Quelle: Europäische Kommission · Deutsche Bundesbank
- Statistisches Bundesamt, Beschäftigte nach Altersgruppen, 30. Juni 2024 (26,3 Prozent 55 Jahre und älter, eigene Rechnung); OECD, Government at a Glance 2025 (Führungskräfte der Zentralverwaltung über 55 Jahre 2023: 59,3 Prozent). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · OECD
- PARLIS, OF 609/7 vom 9. Februar 2026, Beschluss des Ortsbeirats 7 vom 24. Februar 2026, Anregung OM 8267/2026; Stellungnahme des Magistrats ST 1013/2026 vom 8. Juni 2026. Ob die Bank steht, ist nicht belegt.
- Bundesministerium der Finanzen, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabellen 2.5.1 und 2.5.2 (Tarife, Schwellen) und 2.7.11 (2020: 2.804.171 Steuerpflichtige mit Höchstsatz, 47,0 Prozent des Aufkommens); Durchschnittsentgelt nach Anlage 1 SGB VI; Verhältnis eigene Rechnung. Zinsen vor 1993: ebd., Tabelle 3.5 (Zinsabschlag ab 1993).
- Eurostat, gov_10dd_edpt1, Notifikation April 2026 (Stand 22. April 2026), Schuldenstand in Prozent des BIP 2025; Zinsausgaben: Eurostat, gov_10a_main, D41PAY (Stand 21. Juli 2026): 2025 1,1 Prozent des BIP; in Prozent der Steuereinnahmen 2000 13,5, 2025 4,7 (eigene Rechnung); Erwartung: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook April 2026; KfW Research, Chartbook Bundeshaushalt, August 2026, S. 15. Zur Quelle: Eurostat · Zinsausgaben: Eurostat · KfW Research
- Eurostat, gov_10a_main, B9, Finanzierungssaldo in Prozent des BIP (2010 und 2020 −4,4; 2025 −2,7); Gemeinden 2025: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 114 vom 1. April 2026 (Defizit 31,9 Milliarden Euro, höchstes seit 1990). Zur Quelle: Eurostat
- OECD, Government at a Glance 2025, Beschäftigte des Staates in Prozent der Erwerbstätigen, 2023; Statistisches Bundesamt, Entwicklung der Beschäftigten nach ausgewählten Aufgabenbereichen, Stand 22. Juni 2026 (2008 bis 2025 plus 970.000, davon 569.200 Hochschulen mit Kliniken, kommunale Kitas, Schulen, Polizei; Bundesbereich minus 5.200); Differenzen eigene Rechnung. Zur Quelle: OECD · Statistisches Bundesamt
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002 (1999 und 2000: 389, 2024: 409 Prozent); J. Kochems, ifo Schnelldienst 8/2025, S. 24 bis 29 (2023: 43 Kommunen unter 280 Prozent, mehr als 95 Prozent zwischen 300 und 450; Grundbetrag je Einwohner knapp 1.400 Euro gegen unter 250); Gewerbesteuergesetz §§ 16, 36 in der Fassung vom 29. Juni 2026 (Mindesthebesatz 280 Prozent ab 2027). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Bundesregierung, Antwort auf die Kleine Anfrage „Gerechtigkeitslücken in der Erbschaftsteuer“, BT-Drucksache 21/1969, 2. Oktober 2025, Anlage 1 (45 Erlasse nach § 28a ErbStG 2024, 3,37 Milliarden Euro) und Antwort zu Frage 23; Wissenschaftliche Dienste des Bundestages, Verteilung des Aufkommens der Erbschaftsteuer nach Ländern 2024 (Bayern 26,8 Prozent, ostdeutsche Flächenländer 2,1 Prozent). Zur Quelle: Bundesregierung · Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
- forsa im Auftrag des dbb beamtenbund und tarifunion, Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2026, Bericht vom 17. Juli 2026, S. 3 (Untergruppen); dieselbe, Bürgerbefragung 2018, Abschnitt 2.1 („starker Staat“ 2007 bis 2018: 66 bis 79 Prozent).
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 71411-0003 (Finanzvermögen je Einwohner, 31. Dezember 2025) und Statistischer Bericht Schulden des Öffentlichen Gesamthaushalts 2025, Blatt csv-71321-05 (Kassenkredite der Gemeinden je Einwohner, Nordrhein-Westfalen 1.331 Euro, Thüringen 17 Euro). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
- Bundesministerium der Finanzen, Monatsbericht Mai 2026, Statistik 5.1.S14 mit Fußnoten (1995: 55,2 Prozent mit, 48,8 Prozent ohne Übernahme der Schulden von Treuhandanstalt und DDR-Wohnungswirtschaft); Statistisches Bundesamt, Öffentlicher Gesamthaushalt und sonstige öffentliche Einrichtungen, 30. Juni 2024 (1,78 Millionen Beschäftigte); Eurostat, gov_10a_main, unkonsolidierte Ausgaben der Ebenen 2025. Zur Quelle: Bundesministerium der Finanzen · Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 71321-0005, Stand 9. September 2026 (2.662.245 Millionen Euro); Eurostat, gov_10dd_edpt1 (2.838 Milliarden Euro); Internationaler Währungsfonds, DataMapper GGXWDG_NGDP (1991 bis 1994), Datenstand 16. Oktober 2026. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · Eurostat
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 73611-0001 (Stand 1. Oktober 2026) und 71211-0001 (Stand 15. Oktober 2026); BT-Drucksache 21/1969 zu § 28a; Bundesministerium der Finanzen, Datensammlung zur Steuerpolitik 2025, Tabelle 2.5.1. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · BT-Drucksache 21/1969 zu § 28a · Bundesministerium der Finanzen
- Statistisches Bundesamt, Tabellen 71231-0002, 74111-0001 (Stand 8. Oktober 2026; 30. Juni 2025 vorläufig 5.475.100 nach Pressemitteilung Nr. 215 vom 22. Juni 2026) und 81000-0032 (Stand 1. Oktober 2026); A. Altis, Entwicklung der Beschäftigung im öffentlichen Dienst bis 2017, WISTA 5/2018, S. 57 f.; Grundsteuer-Reformgesetz, Bewertung ab 1. Januar 2025. Zur Quelle: Statistisches Bundesamt · 30. Juni 2025 vorläufig 5.475.100 nach Pressemitteilung Nr. 215 vom 22 · A. Altis
- Statistisches Bundesamt, Tabelle 71211-0001, Steuereinnahmen 2000: 467.177.291, 2025: 989.826.850 Tausend Euro; forsa für den dbb, Bericht 2026, S. 3 und Datengrundlage (bis 2019 telefonisch, seit 2020 online). Zur Quelle: Statistisches Bundesamt
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